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Schönheide. (PM Wölfe) Auch das zweite Heimspiel in der noch jungen Regionalliga Ost-Saison 2023/2024 konnten die Schönheider Wölfe erfolgreich gestalten. Vor 323 Zuschauern im... Schönheider Wölfe besiegen Luchse Lauterbach

© Schönheider Wölfe (Eb_Maedler)

Schönheide. (PM Wölfe) Auch das zweite Heimspiel in der noch jungen Regionalliga Ost-Saison 2023/2024 konnten die Schönheider Wölfe erfolgreich gestalten.

Vor 323 Zuschauern im heimischen Wolfsbau schlug das Team von Coach Sven Schröder am Samstagabend Liga-Neuling Luchse Lauterbach mit 6:3 (2:1, 2:1, 2:1). Während das Spiel nicht immer gut war, bewiesen die Wölfe aber vor allem im Powerplay Treffsicherheit, wonach fünf der sechs Tore mit einem Mann mehr auf dem Eis erzielt wurden. Kevin Piehler, Florian Heinz, Kamil Hajsman, Roy Hähnlein und Lukas Lenk (2) trugen sich bei den Wölfen in die Torschützenliste ein. Für Lauterbach trafen Wyatt Noskey, Mika Junker und Matyas Welser. Letztgenanntem Spieler wünschen die Schönheider Wölfe gute Besserung und schnellstmögliche Genesung! Der aktuelle Topscorer der Luchse verletzte sich nach einem „handelsüblichen“ Zweikampf an der Bande und musste zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden.

Für die Schönheider Wölfe waren die Luchse aus dem hessischen Lauterbach komplettes Neuland. Wölfe-Coach Sven Schröder erwartete vor der Partie eine junge und sehr laufstarke Mannschaft und mit dieser Einschätzung sollte er richtig liegen, denn die Luchse traten von Beginn an selbstbewusst und zielstrebig im Wolfsbau auf und brachten die Wölfe im ersten Drittel doch das ein oder andere Mal in Verlegenheit. Zwei Strafzeiten gegen die Hausherren gleich zu Beginn machten es nicht einfacher und so hatte Lauterbach zunächst die besseren Chancen. Nicht unverdient auch die 1:0-Führung für die Hessen durch den Kanadier Wyatt Noskey in der fünften Spielminute. Es dauerte bis etwa zur Mitte des ersten Abschnitts, ehe die Erzgebirger besser in die Partie fanden und in Überzahl durch Kevin Piehler (12.) zum 1:1-Ausgleich kamen. 75 Sekunden vor der ersten Pause gelang sogar noch die Führung für die Wölfe, als Florian Heinz erneut im Powerplay auf 2:1 stellte.

Der Mittelabschnitt gestaltete sich insgesamt sehr zerfahren. Lauterbach sah sich nun mehr und mehr in die Defensive gedrängt, während die Wölfe gute, teils hundertprozentige Chancen liegen ließen. Quasi aus dem Nichts gelang den Luchsen der 2:2-Ausgleich durch Mika Junker (32.). Die Wölfe mussten also wieder mehr in die Begegnung investieren und bis zum zweiten Pausentee holten sich die Hausherren dann auch die Führung zurück, als erst Kamil Hajsman einen sehenswerten Angriff zum 3:2 (36.) abschloss und nur wenig später Lukas Lenk in Überzahl das 4:2 (40.) erzielte.

Gleich zu Beginn des Schlussdrittels schien eine Art Vorentscheidung gefallen zu sein, als Roy Hähnlein erneut im Powerplay gar auf 5:2 (44.) für die Wölfe erhöhte. Doch die Luchse hatten sich noch nicht aufgegeben und wollten irgendwie noch einmal zurück ins Spiel finden. Bei Lauterbacher Überzahl zog Luchse-Trainer Skokan in der 45. Minute schon seinen Torhüter für einen sechsten Feldspieler, doch anstatt selbst für große Torgefahr zu sorgen, vergaben die Wölfe zwei, drei aussichtsreiche Versuche, das leere gegnerische Gehäuse zu treffen. In der 52. Minute waren es dann doch die Gäste, welche durch Matyas Welser auf 5:3 verkürzten. Die Antwort der Wölfe ließ allerdings nicht lange auf sich warten, denn keine zwei Minuten später nutzte Lukas Lenk ein weiteres Überzahlspiel zu seinem zweiten Treffer im Spiel und zum 6:3-Endstand.

Am kommenden Wochenende steht für die Schönheider Wölfe dann das Auswärts-Derby bei den Chemnitz Crashers an. Gespielt wird am Freitag, dem 20.10.23, ab 19:45 Uhr im Chemnitzer Küchwald-Stadion. Das nächste Heimspiel gibt es in 14 Tagen, wenn die Wölfe am Samstag, dem 28.10.23, um 17:00 Uhr das Regionalliga-Team des ESC Dresden in Schönheide erwarten.






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