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Schönheide. (PM EHV) Die Schönheider Wölfe haben am Samstagabend vor knapp 200 Zuschauern im Wolfsbau einen verdienten 9:4 (5:1, 3:3, 1:0)-Heimsieg gegen die U23-Mannschaft... Schönheide mit Heimsieg gegen Weißwasser – Wölfe-Auswärtsspiel am Sonntag in Berlin abgesagt
Sven Schröder

Trainer Sven Schröder – © by EHV Media

Schönheide. (PM EHV) Die Schönheider Wölfe haben am Samstagabend vor knapp 200 Zuschauern im Wolfsbau einen verdienten 9:4 (5:1, 3:3, 1:0)-Heimsieg gegen die U23-Mannschaft des ES Weißwasser eingefahren.

Den Grundstein für den am Ende doch deutlichen Erfolg gegen die Jungfüchse legte das Team von Coach Sven Schröder bereits im ersten Drittel. Tomas Rubes, Petr Kukla (3), Franz Berger, Florian Richter, Kilian Glück, Yannek Seidel und Roy Hähnlein trugen sich dabei in die Schönheider Torschützenliste ein. Wichtige Info! – Das für den morgigen Sonntag geplante Gastspiel bei den Berlin Blues mussten die Hauptstädter heute aufgrund von Verletzungen und Corona-Erkrankungen leider absagen. Die Schönheider Wölfe wünschen allen betroffenen Blues-Akteuren gute Besserung und schnellstmögliche Genesung!

Eine Woche nach dem Derby zeigten sich die Wölfe am Samstag gegen Weißwasser von der knappen Niederlage gegen Chemnitz gut erholt und übernahmen trotz kleinem Kader, Patrick Wandeler, Kevin Piehler, Vincent Wolf, Jan Gruß, Simeon Friedrich und Eric Engert mussten gegen die Jungfüchse passen, sofort die Initiative auf dem Eis. Angriff auf Angriff rollte auf das Gehäuse von Weißwassers Keeper Marian Kapicak, welcher in der Anfangsphase einen frühen Wölfe-Treffer noch verhindern konnte. In der neunten Minute war aber auch er machtlos, als Tomas Rubes eine feine Kombination über Yannek Seidel und Petr Kukla zum 1:0 abschließen konnte. Nur knapp drei Minuten später nutzten die Wölfe dann auch gleich das erste Powerplay im Spiel und erhöhten durch einen sehenswerten Treffer von Petr Kukla auf 2:0. Allerdings hatten die Lausitzer schnell eine Antwort parat und erzielten ebenfalls in Überzahl das 2:1 durch Neo Siegmund. Unbeeindruckt davon klingelte es nur 69 Sekunden später aber wieder im Gästetor, als Franz Berger mit seinem Premieren-Treffer für Schönheide das 3:1 markierte. Die Wölfe waren jetzt in jeder Hinsicht spielbestimmend und bauten ihre Führung durch zwei weitere Tore von Florian Richter (16.) und Petr Kukla (17.) bis zur ersten Pause auf 5:1 aus.

Auch der Mittelabschnitt begann furios, als Petr Kukla mit seinem dritten Treffer im Spiel bereits 42 Sekunden nach Wiederbeginn auf 6:1 erhöhte. Zwar konnten die Jungfüchse in eigener Unterzahl durch Pavel Dousa (30.) auf 6:2 verkürzen, doch die Wölfe hatten erneut die passende Antwort und zogen durch einen Blueliner von Kapitän Kilian Glück (30.) und den Treffer von Yannek Seidel (35.) auf 8:2 davon. Bis zum zweiten Pausentee ließen es die Wölfe dann etwas zu locker angehen und mussten durch Leo Prüßner (37.) erneut in eigener Überzahl und durch das Tor von Neo Siegmund (40.) noch zwei Gegentreffer zum 8:4 hinnehmen.

Das Schlussdrittel verlief dann über weite Strecken ausgeglichen, da auch Weißwasser, begünstigt durch die beiden Tore gegen Ende des Mittelabschnitts, noch einmal alles versuchte. Die Wölfe blieben aber jetzt in der Defensive stabil und Goalie Niko Stark parierte alles, was auf seinen Kasten kam. Spätestens in der 56. Minute zerstörte aber Roy Hähnlein alle Hoffnungen der Gäste auf ein besseres Ende, als er im Powerplay den 9:4-Endstand herstellte. Weißwassers Trainer Marco Ludwig sprach nach dem Spiel von einem verdienten Wölfe-Erfolg, was Schönheides Coach Sven Schröder bestätigten konnte, aber gerade mit der Einstellung seines Teams und den Gegentoren speziell im Mitteldrittel gar nicht zufrieden war. „Nach dem 8:2 haben wir einen Gang zu viel heruntergeschalten und uns unnötige Fehler geleistet. Wir werden unter der Woche darüber reden, denn genau solche Fehler werden wir in den kommenden Wochen abstellen müssen. Positiv war, dass wir aber trotzdem über 60 Minuten die bessere Mannschaft waren und so drei weitere wichtige Punkte auf unserem Konto haben.“, so der Wölfe-Coach.

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