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Schönheide. (PM Wölfe) Die Schönheider Wölfe haben auch das zweite Auswärtsspiel an diesem Wochenende siegreich gestalten können. In einem rassigen Derby setzten sich die... Schönheide: Mit Derbysieg zum Hauptrundenmeister

© Schönheider Wölfe

Schönheide. (PM Wölfe) Die Schönheider Wölfe haben auch das zweite Auswärtsspiel an diesem Wochenende siegreich gestalten können.

In einem rassigen Derby setzten sich die Erzgebirger vor 682 Zuschauern, darunter ca. 300 mitgereiste Wölfefans, bei den Chemnitz Crashers mit 8:4 (1:2, 4:1, 3:1) durch und sichern sich mit diesem Erfolg einen Spieltag vor dem Ende gleichzeitig die Hauptrundenmeisterschaft in der Regionalliga Ost.

Wölfe-Coach Sven Schröder hatte vor dem Wochenende gewarnt, dass man speziell den Wechsel vom Samstags- auf das Sonntagsspiel genau einordnen muss. Seine Mannschaft hatte den Warnruf speziell in den ersten fünfzehn Minuten des Derbys noch nicht beherzigt, wonach die Crashers besser ins Spiel fanden und schon in der dritten Minute durch Jiri Charousek mit 1:0 in Führung gingen. Dem noch nicht genug, erhöhten die Chemnitzer in der 12. Spielminute in Überzahl durch Fabian Kießling auf 2:0. Es hätte aus Schönheider Sicht noch schlimmer kommen können, denn die Hausherren hatten wenig später erneut ein Powerplay. Doch in dieser Unterzahl wirkten die Wölfe hellwach und Tomas Rubes konnte mit einem Shorthander in der 17. Minute auf 2:1 verkürzen.

Dieser Treffer schien wie ein Weckruf für die Wölfe zu wirken, denn ab dem Mitteldrittel nahm das Derby so richtig Fahrt auf, da jetzt auch Schönheide gut in der Spur war. Beweis war der 2:2-Ausgleich durch Liga-Topscorer Petr Kukla in der 24. Minute. Nur drei Minuten später kassierten die Wölfe eine 2+2-Strafe, wonach die Crashers insgesamt vier Minuten in Überzahl agierten. Diese Gelegenheit ließ sich Chemnitz nicht entgehen und ging durch den Treffer von Richard Poljew wieder mit 3:2 in Führung. In der Folge zogen die Erzgebirger das Tempo noch einmal an und drängten auf den Ausgleich. Mit Erfolg, denn gut drei Minuten später traf Jan Gruß zum 3:3. Die Wölfe waren jetzt drauf und dran die Partie gänzlich zu drehen und wurden für ihre Bemühungen belohnt, als Kevin Piehler keine 120 Sekunden später in Überzahl seine Farben erstmals im Spiel mit 4:3 in Führung brachte. Den Schlusspunkt in einem abwechslungsreichen Mittelabschnitt setzte in der 38. Minute Florian Richter, welcher noch vor der zweiten Pause auf 5:3 erhöhte.

Im Schlussdrittel waren gerade 20 Sekunden gespielt, als die Wölfe sofort nachlegten und im Powerplay durch Yannick Löhmer auf 6:3 stellten. Zwei Minuten später dann ein letztes Aufbäumen der Chemnitzer, welche durch Fabian Kießling nochmal auf 6:4 verkürzen konnten. Es sollte der letzte Treffer der Crashers in diesem gutklassigen Derby bleiben, denn die Wölfe ließen sich ihre Führung nicht mehr nehmen, im Gegenteil. Erst traf Robert Horst zum 7:4 (51.) und gut drei Minuten vor Ultimo stellte Philip Riedel mit seinem Treffer den am Ende verdienten 8:4-Derbysieg her. Mit diesem Erfolg können die Schönheider Wölfe schon vor dem letzten Hauptrundenspiel am kommenden Samstag, dem 19.03.22, 17:00 Uhr im Wolfsbau gegen FASS Berlin nicht mehr vom ersten Tabellenplatz verdrängt werden, beträgt der Vorsprung auf die Akademiker bereits fünf Punkte. Damit hat das Team von Coach Sven Schröder im Playoff-Halbfinale und auch in einem eventuellen Finale das Heimrecht. Der Gegner für das Halbfinale steht allerdings erst am kommenden Wochenende fest, denn mit den Chemnitz Crashers, Jungfüchsen Weißwasser und Eisbären Juniors Berlin kämpfen noch drei Teams um noch zwei offene Halbfinalplätze.

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