Schönheide. (PM Wölfe) Zur Weihnachtszeit passt der Vergleich: Spielerisch war es sicher „nicht immer Lametta“, doch das Derby in der Regionalliga Ost zwischen den Schönheider Wölfen und den Chemnitz Crashers bot alles, was ein packendes Eishockeyfest ausmacht – Emotionen, Tempo, harte Duelle, wechselnde Führungen und eine fantastische Kulisse im Wolfsbau.
873 Zuschauer sorgten für lautstarke Unterstützung in beiden Fanlagern und wurden mit einem spektakulären Spiel belohnt.
Das Spiel begann perfekt für die Hausherren. Bereits in der 2. Minute brachte Tomas Rubes die Wölfe mit 1:0 in Führung. Doch die Crashers zeigten sich unbeeindruckt und nutzten ihre Chancen konsequent. Marten Röher (5.) und Tobias Werner (18.) drehten die Partie noch im ersten Drittel – 1:2 aus Schönheider Sicht.
Der Start ins zweite Drittel verlief für die Hausherren denkbar schlecht. Chemnitz setzte nach und erhöhte durch Noah-Fabrice Schwabe (23.) und Karel Novotny (25.) auf 1:4. Viele Teams wären an diesem Rückstand zerbrochen – nicht aber die Schönheider Wölfe. Angetrieben von ihren Fans und einer deutlichen Leistungssteigerung verkürzte Lukas Lenk in der 38. Minute auf 2:4. Kurz vor der zweiten Pause schlug erneut Tomas Rubes zu und erzielte in der 40. Minute das wichtige 3:4. Der Glaube an die Wende war zurück.
Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts gelang den Wölfen der ersehnte Ausgleich. David Novotny nutzte ein Powerplay in der 41. Minute zum 4:4. Jetzt war Schönheide nicht mehr zu bremsen. In der 47. Minute vollendete Tomas Rubes seinen Hattrick und brachte die Wölfe erstmals seit der Anfangsphase wieder in Führung – 5:4. Was folgte, war ein Powerplay-Feuerwerk. Die Gäste sammelten Strafe um Strafe (insgesamt 39 Minuten) und die Wölfe schlugen eiskalt zu. Kevin Piehler (51.), Florian Heinz (53.) und Kenneth Hirsch (54.) schraubten in einer fünfminütigen Überzahl – Chemnitz-Stürmer Joey Mendel kassierte nach einem Kniecheck eine 5+Spieldauer – das Ergebnis auf 8:4. Drei Überzahltore innerhalb von drei Minuten brachen endgültig den Widerstand der Crashers.
Nach einem 1:4-Rückstand noch mit 8:4 zu gewinnen, unterstreicht die Moral und Qualität der Wölfe. Mit viel Laufbereitschaft, Härte in den Zweikämpfen und einer klaren Leistungssteigerung ab der Mitte des Spiels erarbeitete sich Schönheide den am Ende hochverdienten Derby-Sieg.
Ein emotionales, turbulentes und intensives Derby, das zwar spielerisch nicht immer glänzte, aber genau deshalb den besonderen Charme hatte. Die Wölfe bewiesen Charakter und beschenkten ihre Fans zur Weihnachtszeit mit drei wichtigen Punkten und gehen gemeinsam als DERBYSIEGER in den zweiten Advent! Die Stimmen beider Trainer gab es auf der anschließenden Pressekonferenz, welche auf unserem YouTube-Kanal unter https://www.youtube.com/watch?v=VLL6AhktERE zu sehen ist.
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