Die Schönheider Wölfe haben das mit Spannung erwartete Weihnachtsderby bei den Chemnitz Crashers hochverdient mit 6:3 (2:1, 2:0, 2:2) für sich entschieden und damit ein starkes Ausrufezeichen zum Jahresabschluss gesetzt.
Vor 1.719 Zuschauern im Jutta-Müller-Eissportzentrum, darunter ca. 300 lautstarke Wölfefans, zeigte das Team eine reife, geschlossene und spielerisch überzeugende Leistung.
Die Wölfe erwischten einen perfekten Start in die Partie. Bereits in der 5. Spielminute brachte Kenneth Hirsch Schönheide mit 1:0 in Führung. Nur 46 Sekunden später legte Tomas Rubes nach und erhöhte auf 2:0. Die frühe Führung gab den Gästen Sicherheit und Kontrolle über das Spielgeschehen. In der Folge gerieten die Crashers zunehmend unter Druck. Eine fünfminütige Überzahl inklusive Spieldauerstrafe gegen Chemnitz in der 14. Minute bot den Wölfen mehrfach die Chance, den Vorsprung weiter auszubauen. Doch Chemnitz’ Torhüter Ondrej Kufa hielt sein Team mit zahlreichen Paraden im Spiel. Stattdessen gelang den Hausherren durch Lucas Böttcher aus einem unübersichtlichen Getümmel heraus der etwas glückliche Anschlusstreffer zum 1:2.
Im zweiten Drittel bestimmten die Schönheider Wölfe das Spiel nahezu nach Belieben. Sie erspielten sich eine Vielzahl hochkarätiger Chancen und schnürten Chemnitz phasenweise im eigenen Drittel ein. Die Überlegenheit spiegelte sich zunächst noch nicht im Ergebnis wider, doch gegen Ende des Drittels wurde sie auch auf der Anzeigetafel sichtbar. In der 37. Minute nutzte Lukas Lenk ein Powerplay eiskalt und stellte auf 3:1. Kurz vor der zweiten Pause war es erneut Tomas Rubes, der mit seinem zweiten Treffer des Abends auf 4:1 erhöhte. Nach 40 Minuten sprach auch die Statistik eine klare Sprache, ein Torschussverhältnis von 50:17 zugunsten der Wölfe.
Gleich zu Beginn des letzten Drittels sorgten die Wölfe für die Vorentscheidung. Florian Heinz traf in der 43. Minute zum 5:1 und nahm den Crashers endgültig den Wind aus den Segeln. Zwar gelang Chemnitz durch Eddy Lysk noch einmal eine Ergebniskosmetik, doch Schönheide hatte stets die passende Antwort parat. Mit seinem dritten Treffer des Abends stellte Tomas Rubes in der 52. Minute auf 6:2 und krönte damit eine überragende persönliche Leistung. Der späte Powerplay-Treffer der Chemnitzer durch Matthias Sauerwein änderte nichts mehr am Ausgang der Partie.
Am Ende stand ein auch in dieser Höhe völlig verdienter Derbysieg für die Schönheider Wölfe. Mit großer Laufbereitschaft, taktischer Disziplin und mannschaftlicher Geschlossenheit ließen sie den Crashers kaum eine Chance. Besonders hervorzuheben ist neben der starken Offensive auch die konsequente Defensivarbeit über die gesamten 60 Minuten. Mit diesem überzeugenden Auftritt sichern sich die Wölfe drei enorm wichtige Punkte unter ihrem Tannenbaum und verabschieden sich als Derbysieger in die Weihnachtspause.
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