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  Herne. (PM) Die gut 750 Zuschauer glaubten am Freitagabend ihren Augen kaum. Denn trotz vieler hochkarätiger Torchancen und einer haushohen Überlegenheit, verlor ihr...

 

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Herne. (PM) Die gut 750 Zuschauer glaubten am Freitagabend ihren Augen kaum. Denn trotz vieler hochkarätiger Torchancen und einer haushohen Überlegenheit, verlor ihr HEV gegen Rostock mit 2:4.

 

Obwohl die Gäste von der Ostsee schon in der 10. Minute durch Petr Sulcik in Führung gehen konnten, sorgten die Tore von Jakub Rumpel und Damian Schneider noch vor der Drittelpause für das 2:1 der Hausherren. Doch dann verließ die Herner die Effektivität. Die Schüsse landeten entweder direkt beim Gästetorhüter Tobias John oder gingen nur knapp am Tor vorbei. Für Spieler und Fans des HEV war es zum Haareraufen. Und bekanntlich gibt es ja diese Regel, die besagt, dass sich das Auslassen von Chancen am Ende rächt. So kam es, wie es kommen musste. Petr Sulcik traf zunächst zum Ausgleich und später sogar zur 3:2 Führung. Der HEV blieb gefährlich und versuchte alles, um zum Torerfolg zu kommen. In den letzten Sekunden der Partie verzichtete HEV-Trainer Carsten Plate sogar auf die Dienste von Torhüter Benjamin Voigt, um einen weiteren Stürmer ins Spiel zu bringen. Aber anstatt des HEV, trafen die Gäste zum entscheidenden 2:4 (Josh Rabbani). „Das war heutige die unnötigste Niederlage der gesamten Saison“, gab ein sichtlich angefressener Carsten Plate nach Spiel zu Protokoll. Sein Gegenüber, EC-Trainer Wolfgang Wünsche, freute sich natürlich umso mehr: „Wir haben heute effektiv gespielt und am Ende, in einer sehr engen Partie, die Punkte mitgenommen“. Der 75-jährige gab gleichzeitig bekannt, dass es seine letzte Saison als Trainer im Eishockey sein wird. Eine weitere Hiobsbotschaft erreichte die Herner Fans nach Spielschluss. Alexander Brinkmann, Kapitän des HEV, erlitt nach einem Zweikampf einen Handgelenksbruch. Damit ist die Saison für den Stürmer gelaufen. Am Montag unterzieht sich Brinkmann der notwendigen Operation.

 

Für den HEV geht es nun am Sonntag nach Erfurt. Bei den Black Dragons erwartet das Team vom Gysenberg eine heimstarke Mannschaft, die läuferisch alles geben wird. „Wir müssen in Erfurt einfach torhungriger sein und zielstrebiger“, weiß Plate. Bully ist bereits um 16 Uhr.

 

Tore:
Rostock Piranhas – Petr Sulcik (Überzahl-Tor) (Anton Marsall, Karol Bartanus) 9:30
Herner EV – Damian Schneider (Antti-Jussi Miettinen) 13:09
Herner EV – Jakub Rumpel (Überzahl-Tor 2) (Jiri Svejda, Dennis Schlicht) 17:43
Rostock Piranhas – Petr Sulcik (Josh Rabbani) 4:27
Rostock Piranhas – Petr Sulcik (Überzahl-Tor) (Karol Bartanus, Anton Marsall) 13:39
Rostock Piranhas – Josh Rabbani (Empty Net) (Keven Gall) 19:30

Strafen:
Herner EV:  18 + 10 Min
Rostock Piranhas:  24 Min.

Zuschauer: 759

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