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Salzburg: Vierter Sieg in Folge Salzburg: Vierter Sieg in Folge
Salzburg. (PM) Beim Erste Bank Eishockey Liga-Heimspiel des EC Red Bull Salzburg gegen Fehérvár AV19 kehrte Kapitän Matthias Trattnig nach zwei Wochen Verletzungspause wieder... Salzburg: Vierter Sieg in Folge
Matthias Trattnig - © by Eishockey-Magazin (DR)

Matthias Trattnig – © by Eishockey-Magazin (DR)

Salzburg. (PM) Beim Erste Bank Eishockey Liga-Heimspiel des EC Red Bull Salzburg gegen Fehérvár AV19 kehrte Kapitän Matthias Trattnig nach zwei Wochen Verletzungspause wieder aufs Eis zurück, damit fehlten den Red Bulls nur Andreas Kristler (verletzt) und Thomas Raffl (auf NHL-Trainingslager in Winnipeg). Die Gäste aus Ungarn hingegen mussten ohne den verletzten Ex-Salzburger Frank Banham auskommen, der 40-jährige Stürmer spielt mittlerweile seine vierte Saison mit Fehérvár AV19.

Die Red Bulls legten fulminant los, nach 35 Sekunden wähnte man die Hausherren schon in Führung, doch die Scheibe war nach dem schnellen ersten Angriff der neuen alten Linie mit Sterling, Duncan und Hughes doch nicht drin. In den Folgeminuten boten die Gäste den Salzburgern Paroli, so dass zunächst ein abwechslungsreiches Spiel entstand. Doch schon bald erspielten sich die Hausherren Feldvorteile und übernahmen nach und nach die Partie, in der die Ungarn dann nur noch selten in das Salzburger Verteidigungsdrittel eindrangen. Nach einem tadellosen Unterzahlspiel in der elften Minute fälschte Daniel Welser in der 14. Minute einen Brian Connelly-Schuss von der blauen Linie im Powerplay zur 1:0-Führung ab, die zu diesem Zeitpunkt schon hoch verdient war. Und es taten sich weitere Chancen auf, auch bei einem zweiten Powerplay vor der ersten Pause, bei dem die Red Bulls vielleicht etwas zu verspielt agierten, lag das 2:0 in der Luft. Aber es blieb bei dem einen Salzburger Treffer nach 20 Minuten.

Der zweite Abschnitt wird es nicht gerade in die Eishockeylehrbücher schaffen, auch wenn die Red Bulls nach diesem mit der 4:1-Führung in die Kabinen gehen konnten. Gleich zu Beginn erhöhten sie in der 22. und 23. Minute nach Toren von Brett Sterling, der im Powerplay abstaubte, und Manuel Latusa, der schön aus Halbdistanz einnetzte. Dann aber begann eine Serie von insgesamt acht Strafen auf beiden Seiten, die Partie war jetzt total zerrüttet. In dieser Phase gelang den Gästen auch der erste Treffer, der in der 32. Minute bei einem Angriff 2 vs. 1 schön herausgespielt war. Zuvor verhinderte Salzburgs Goalie Luka Gracnar in Unterzahl das erste Gegentor, war bei einigen guten Schüssen der Ungarn zur Stelle. Zweieinhalb Minuten vor der Pause bemühten die Schiedsrichter den Videobeweis, sahen die Scheibe aber nicht hinter Salzburgs Goalie. Den Schlusspunkt unter dieses Drittel setzte Kyle Beach, der kurz vor der Pausensirene in Unterzahl dem gegnerischen Torhüter hinter dem Gehäuse die Scheibe abluchste und zum 4:1-Pausenstand einschoss.

Im Schlussdrittel hielten die Ungarn anfangs noch dagegen, doch die Red Bulls wollten sich auf nichts mehr einlassen und drückten schnell wieder nach vorn. Als Brian Fahey in der 51. Minute im Powerplay mit schönem Schuss aus dem Slot zum 5:1 traf, war das die Vorentscheidung. Auch Matthias Trattnig hätte im Powerplay fast sein Comeback-Tor gemacht, als er im Vollspeed am Goalie vorbeirauschte, die Scheibe aber nicht unterbrachte. Das machte dann Daniel Welser besser, er traf in der 57. Minute aus der Distanz mit seinem zweiten Tagestreffer zum 6:1-Endstand. Die Red Bulls freuten sich schließlich über den klaren Tageserfolg und zudem über den vierten Sieg in Serie.

ERSTE BANK EISHOCKEY LIGA
EC Red Bull Salzburg – Fehérvár AV19  6:1 (1:0, 3:1, 2:0)
Tore: Welser (14./PP, 57.), Sterling (22./PP), Latusa (23.), Beach (40./SH), Fahey (51./PP) resp. Sarpatki (32.)

Manuel Latusa, einer der heutigen fünf Salzburger Torschützen, sagte nach dem Spiel: „Heute haben wir unsere Chancen genutzt, auch wenn das Spiel insgesamt noch Reserven hatte. Aber nach dem mäßigen Saisonstart tut der vierte Sieg in Folge natürlich gut. Im zweiten Abschnitt haben wir trotz der zwei Tore nachgelassen, dann aber im Schlussdrittel wieder angezogen. So müssen wir weiterarbeiten und uns bestmöglich – auch mit einem guten Spiel gegen den VSV am Sonntag – für das CHL-Match am Dienstag in Form bringen.“

Salzburgs Head Coach Daniel Ratushny haderte bei aller Freude über den 6:1-Sieg wie so oft in dieser Saison mit der mangelnden Konstanz seiner Mannschaft: „Ich bin glücklich über die drei Punkte, aber wieder haben wir kein komplettes Spiel gemacht. Nach starken ersten 20 Minuten und zwei weiteren Toren im zweiten Drittel hat uns ein Gegentor aus dem Rhythmus gebracht. Wir arbeiten weiter daran, unser Spiel 60 Minuten durchzuziehen. Das wird auch am Sonntag gegen den VSV, der beim letzten Aufeinandertreffen in Villach fast genauso viele Chancen hatte wie wir, ein wichtiger Punkt sein.“

Das war das erste von drei Spielen in fünf Tagen. Am Sonntag steht wieder in der Salzburger Eisarena das nächste Heimspiel in der Erste Bank Eishockey Liga gegen den EC VSV auf dem Programm. Die Villacher unterlagen heute in Bozen gegen den HCB Südtirol mit 0:3. Gleich nach dem Spiel gegen Villach werden sich die Red Bulls dann nach München begeben, von wo es am Montag weitergeht in Richtung Norwegen. Am kommenden Dienstag steigt in Hamar das Rückspiel im 1/16-Finale der Champions Hockey League gegen Storhamar Hockey.

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