Krefeld. (MR) Zum Saisonstart in die DNL-Saison, die sich zunächst wie „Playoffs vor der eigentlichen Saison“ anfühlt, begrüßte der Krefelder EV’81 den Schwenninger ERC in der Reinlandhalle und konnte beide engen Spiele für sich entscheiden.
In dieser bis zu den Herbstferien dauernden Findungsrunde spielen zwei Gruppen zu je acht Teams die Eingruppierung für die anschließende Hauptrunde aus. Da heißt es, von Beginn an topfit zu sein und keine Punkte liegen zu lassen. Anschließend geht es als „Top Division“ und „Qualifizierungsrunde“ weiter. Nachdem das Auftaktspiel am Samstag drei unterschiedliche Drittel gezeigt hatte und die Hausherren knapp mit 3:2 gewinnen konnten, zeigte sich am Sonntag Morgen zunächst ein ähnliches Bild vom Spielverlauf. Das laufintensive Spiel brachte beiden Mannschaften mehrere Möglichkeiten, und in der sechsten Spielminute konnten die Hausherren mit einem Doppelschlag binnen 23 Sekunden auf 2:0 stellen (Berta, Käßler). Eine erste Strafzeit in der zweiten Drittelhälfte brachte dem Schwenninger ERC mit guten Aktionen und Kombinationen mehrere Möglichkeiten auf den Anschlusstreffer, doch Ruven Lutz im Krefelder Kasten sowie seine Vorderleute konnten noch alles entschärfen.
Krefeld bringt die Führung über die Zeit
Nach einem Krefelder Aufbaufehler starteten die Gäste vom Neckarursprung bereits wenige Sekunden nach Wiederbeginn mit dem Anschlusstreffer (Vaytekhovich, 21.). In diesem zweiten Abschnitt wurden mehrere Strafen ausgesprochen, und nachdem Schwenningen die erste gut heruntergekillt hatte, nutzte Krefelds Hartmann die nächste Überzahl zum 3:1 (27.). Zwischenzeitlich ging es viel hin und her ohne nennenswerte Möglichkeiten. Ein weiter Pass auf den völlig freistehenden Meinarts brachte die Gäste wieder heran (35.). Zum Ende des Drittels musste sich der KEV ’81 gar einer doppelten Unterzahl erwehren. Im Schlussabschnitt überstanden die jungen Seidenstädter zunächst die Reststrafe schadlos, ehe sie selbst dann eine doppelte Überzahl bekamen. Hieraus konnten sie aber nichts machen. Das Spiel lief oftmals ohne Unterbrechung lange Strecken durch, während auf dem Eis es zwar manchmal konfus zur Sache ging, letztlich aber der KEV den Gegner aus dem gefährlichen Bereich zu halten wusste. Am Schluss hieß es gar – Hauptsache Aufbau stören, Hauptsache raus. 75 Sekunden vor der Schlusssirene zog Gästecoach Wayne Hynes den Goalie für den sechsten Feldspieler, doch eine Befreiung durch Berta von der eigenen blauen Linie fand den Weg ins verwaiste Tor zum Endstand von 4:2. Das war ein Start nach Maß für die Schützlinge von Elmar Schmitz.

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