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Saale Bulls zeigen dem AEC die Grenzen auf

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Adendorf. (PM) Es war das erwartet einseitige Spiel. Der alte und wohl auch neue Ost-Meister Saale Bulls Halle, gab mit einem 10:1 (1:0, 7:0, 2:1) ein eindeutiges Statement darüber ab, wer den Nord-Ost-Pokal gewinnen wird.
Der AEC wird es zumindest nicht sein. Dabei hatten die Heidschnucken drei Drittel lang alles versucht es dem haushohen Favoriten aus Sachsen-Anhalt schwer zu machen. Dank eines gut aufgelegten Christian Stanik im Tor der Hausherren, gelang dieses im ersten Spielabschnitt, wo nur Troy Bigam eine Unterzahlsituation nutzen konnte, als der AEC sich im Powerplay zu weit vor wagte. Halle war spielerisch klar überlegen, der AEC versuchte sich mit schnellen Gegenstößen, die aber zumeist in der Bulls-Deckung hängen blieben. Als dann nur 15 Sekunden nach Wiederbeginn wieder Bigam das 0:2 für die Bulls erzielen durfte und sich auch in der Folge die Überlegenheit der Gäste sich auf der Anzeigetafel niederschlug, nahm das Spiel endgültig den erwarteten Lauf. Der AEC war in der Defensive zumeist den einen Schritt zu spät und hatte in der Offensive einfach nicht das Glück, dass eine der wenigen, aber guten Chancen zum Anschlusstreffer führte. Insbesondere Eriks Ozollapa, den Halle eigentlich nie richtig in den Griff bekam, hatte mehrere gute Möglichkeiten, aber auch ihm fehlte die nötige Fortune.
Halle schaltete im Schlussdrittel einen Gang zurück, ohne die Spielregie abzugeben und baute die Führung noch auf 10:0 aus. Das Team von Andreas Bentenrieder hingegen versuchte im Rahmen seiner Möglichkeiten den durchaus verdienten Ehrentreffer zu erzielen, was dann John-Darren Laudan auch 2 Minuten vor Spielende noch gelang. Der AEC musste sich damit leider auch im fünften Spiel des Nord-Ost-Pokals geschlagen geben und fährt somit ohne Chance auf das Pokalfinale zum letzten Gruppenspiel am Sonntag nach Leipzig.
In der Liga geht es für den AEC aber ab dem 21. Dezember in die heiße Phase des Jahres. Um 20:00 Uhr erwarten wir dann den HSV im „heißesten Kühlhaus des Nordens“.

Adendorfer EC – MEC Halle 1:10 (0:1, 0:7, 1:2)

Tore: 0:1 Bigam (7., 4-5), 0:2 Bigam (21.), 0:3 Bigam (26., 4-5), 0:4 Slanina (32.), 0:5 Thiede (33.), 0:6 Kolozvary (34.), 0:7 Masek (38.), 0:8 Miklik (40., 5-4), 0:9 Schön (43.), 0:10 Wunderlich (51.), 1:10 Laudan (58., Szygula, Böttger).

Zuschauer: 307

Schiedsrichter: Rohatsch.

Strafen: AEC 10 – Halle 10

Powerplay: AEC 0/4 – Halle 1/5

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