Halle. (MR) Zum Weihnachtsspiel begrüßten die Saale Bulls die Füchse im neuen Sparkassen Eisdom, beide Mannschaften mit zuletzt abwechselnd Sieg und Niederlage als Tabellennachbarn. Halle aber konnte den Angstgegner Duisburg deutlich mit 5:0 besiegen.
„Willkommen in der Stierkampf-Arena“ lautete die Begrüßung vor dem Spiel, zu dem die Füchse wegen Problemen mit dem Bus mit einiger Verspätung angereist waren. Duisburg hatte mehrere Ausfälle zu beklagen und brachte den einen oder anderen Förderlizenzspieler aus der Kölner DNL mit, kam trotzdem nur auf 5 gelernte Verteidiger, während Halle aus Torhütermangel soeben den Goalie der 1b Mannschaft als Backup lizenziert hatte. Es ging munter hin und her, doch die Salle Bulls konnten früh im Startabschnitt das erste Tor erzielen. Auch der zweite Treffer fiel nach einem Fehler der Füchse, den die Händelstädter gekonnt nutzten.
Mit dem 2:0 im Rücken startete man ins zweite Drittel. Hier zeigte sich das gleiche Bild – beide Teams suchten den Zug nach vorne, und während die Montanstädter oftmals bereits im Ansatz scheiterten, stopfte Wilenius aus spitzem Winkel zum 3:0 nach (26.). Und wenig später ein schneller Vorstoß und ebenso schneller Abschluss bescherte den Hausherren den vierten Treffer. Auf der anderen Seite hatten Nagtzaam, Klein und Ziergiebel für Duisburg gute Möglichkeiten, die aber ebenfalls nicht den Weg in die Maschen fanden. Die Fans der Saale Bulls stimmten Wechselgesänge an, während die Gästefans inzwischen völlig verstummt waren.
„Wir spielen uns einen Sch… zusammen“ Pascal Grosse im Pauseninterview
Zwar drückten die Gäste im Schlussabschnitt mehr aufs Gas, es wurden krachende Checks gefahren, doch die besseren Ideen hatten die Bulls, die dann auch bald den fünften Treffer folgen ließen, als Wilenius gegen die Laufrichtung des Goalies einschoss (45.). Und wenn die Füchse konstruktiv ins Angriffsdrittel kamen und dort die Scheibe laufen ließen, waren es die Saale Bulls, die hier aufopferungsvoll das eigene Haus verteidigten. Es sollte den Füchsen nicht einmal mehr der Ehrentreffer gelingen. So konnte letztlich Nils Kapteinat seinen Kasten sauber halten, und die Hallenser legten sich verdiente drei Punkte unter den Weihnachtsbaum. Für die Füchse aber war es ein gebrauchter Tag, der mit Ausfällen und dann noch einer Buspanne angefangen und mit einer deutlichen Niederlage in der Fremde geendet hatte.
Das sagt Patrick Schmid zum Spiel
Es spielten:
MEC – 31 Nils Kapteinat – 11 Anders Ã…kerman, 41 Erik Gollenbeck – 21 Patrick Schmid, 20 Adam Domogalla, 63 Tomi Wilenius; 23 Marvin Neher, 4 Aaron Reinig – 19 Elvijs Biezais, 77 Thomas Merl, 92 Robin Palka; 15 Erik Hoffmann, 51 Vojtech Suchomer – 9 Robin Drothen, 17 Nicolas Cornett, 69 Robert Hechtl; 7 Kai Zernikel – 12 Alex Berger, 27 Brett Schäfer, 24 Sebastian Christmann
EVD – 73 Leon Willerscheid – 19 Pascal Grosse, 72 Nicklas Mannes – 71 Adam Kiedewicz, 9 Sandis Zolmanis, 41 Eglis Kalns; 21 Philip Kuschel, 91 Michél Ackers – 24 Tobin Brandt, 10 Nardo Nagtzaam, 42 Luis Üffing; 56 Dominik Klein – 88 Martin Schymainski, 76 Edwin Schitz, 68 Michael Fomin; 82 Adam Zoweil, 55 Max Ziergiebel
Die Tore erzielten:
1;0 (01:27) Merl (Palka, Biezais)
2:0 (13:30) Schäfer (Neher)
3:0 (25:40) Wilenius (Schmid, Domogalla)
4:0 (30:55) Palka (Merl, Biezais)
5:0 (44:06) Wilenius (Hoffmann, Schmid)
Schiedsrichter: Jens Steinecke, Sebastian Lehmann (Lara Fischer, Tobias Treitl)
Strafen: MEC – 4 Min.; EVD – 4 Min.
Zuschauer: 2533
Saale Bulls Halle – Füchse Duisburg (23.12.2025)
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