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Anzeige Tampere (EM/ ÖEHV) Nach der U18 WM 2016 in den USA, den beiden Paralympics 2018 in Südkorea und 2022 in Peking, sowie dem... „Rules of the game“ – Die Schiedsrichter kommen bei der Eishockey WM an allen Spielorten zum Einsatz
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Die Nokia Arena Tampere – © Sportfoto-Sale (DR)

Tampere (EM/ ÖEHV) Nach der U18 WM 2016 in den USA, den beiden Paralympics 2018 in Südkorea und 2022 in Peking, sowie dem Finale der win2day ICE Hockey League wartet auf David Nothegger mit der WM 2023 in Tampere (FIN) und Riga (LAT) das nächste Karriere-Highlight.

Das bislang größte, wie er selbst im Gespräch erzählt und einen Einblick in die Abläufe gewährt.

Vorweg: große Neuigkeiten in Bezug auf die Regeln gibt es keine. „Hier hat sich im Vergleich zum Vorjahr nichts verändert“, so Nothegger.
Viel wichtiger in diesem Kontext: Worauf wird besonders geachtet?
David Nothegger: „Wir hatten im Vorfeld viele Meetings, sind seit Montag in Riga wo in den vergangenen Tagen intensive Schulungen abgehalten wurden, um alle Schiedsrichter auf einen einheitlichen Standard zu bringen. Ein großes Thema war dabei der Videobeweis, aber auch generelle Regelthemen wurden besprochen. Wichtig ist, man muss auch als Linesman bei Torsituationen und Strafen mitdenken und mitschauen. Bei kritischen Situationen, oder wenn etwas übersehen wurde, wird die Entscheidung gemeinsam getroffen. Wir haben darauf zu achten, dass alles fair und sicher abläuft.“

Fair und sicher ist auch ein gutes Stichwort für die Eishockeyfans, die während der Weltmeisterschaft in Finnland auch auf Spiele wetten möchten. Das neue Aircash Sportwetten hilft dabei, das der Geldtransfer Sportwetten bei in Deutschland lizensierten Wettanbietern noch einfacher wird.

In Bezug auf den Videobeweis fügt der heimische Schiedsrichter an, dass es zehn Torsituationen im Spiel gibt, bei denen die Schiedsrichter selbst den Videobeweis fordern können und jeweils drei, die die Coaches challengen können. Diese sind: Verpasstes Abseits, Verpasste Spielunterbrechung in der Offensivezone und Torhüterbehinderung. Außerdem können sich die Schiedsrichter ausgesprochene große Strafen noch einmal am Video anschauen und dadurch bestätigen oder reduzieren.

„Zudem haben wir einen weiteren Video Ref auf der Tribüne der ebenfalls die Möglichkeit hat zu intervenieren“, ergänzt David Nothegger.

Die WM 2023, wo er zunächst in Riga aufs Eis tritt, stellt das bisherige Karriere-Highlight für den Linesman dar: „Es ist etwas Besonderes und eine Ehre. Nicht nur, dass ich vom österreichischen Kollegium ausgewählt wurde, sondern auch vom internationalen Verband. Es ist eine Auszeichnung und Anerkennung für die Arbeit der letzten Jahre. Es ist immer cool die Kollegen aus anderen Ligen und Ländern kennenzulernen, mit den besten Schiedsrichtern der Welt zusammenzuarbeiten und Teil davon zu sein.“

Der Arbeitstag beginnt für Nothegger nicht erst mit dem Spiel und endet mit der Schlusssirene. Im Kollegium werden mit Unterstützung von vier Officials Coaches und vier Videocoaches stetig Beispiele ausgetauscht, rege diskutiert und natürlich betreibt man selbst intensives Videostudium zu den geleiteten Spielen. In den Drittelpausen und nach dem Spiel wird nochmals auf einzelne Szenen eingegangen und darüber gesprochen. „Was war gut, was war schlecht – das sehen wir uns nach dem Spiel genau an“, so David Nothegger.

Im Laufe des Turniers wird der 32-Jährige auch nach Tampere übersiedeln. Sämtliche Schiedsrichter im Turnier werden somit an beiden Spielorten zum Einsatz kommen.
Los geht es am morgigen Freitag, da eröffnet Finnland gegen die USA in Tampere das Turnier, in Riga treffen zeitgleich die Slowakei und Tschechien aufeinander.

Österreich startet am Samstag gegen Frankreich ins Turnier, sämtliche Österreich-Spiele sind LIVE auf ORF 1, bzw. ORF SPORT + zu sehen.


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