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Wien. (PM) Die UPC Vienna Capitals gewinnen am Sonntag beim HC Orli Znojmo 4:3 nach Verlängerung. Die Capitals holen mit viel Kampfgeist und der...

Wien. (PM) Die UPC Vienna Capitals gewinnen am Sonntag beim HC Orli Znojmo 4:3 nach Verlängerung. Die Capitals holen mit viel Kampfgeist und der lautstarken Unterstützung von 400 mitgereisten Fans einen 0:2-Rückstand auf und feiern den dritten Sieg in Folge. NHL-Verteidiger Corey Potter erzielte sein erstes Tor für die Wiener. Am kommenden Dienstag streifen die Capitals wieder ihre European Trophy-Dressen über und fahren zum Auswärtsspiel nach Litomerice gegen den HC Sparta Praha (18:30 Uhr).

Die Capitals fanden nur langsam ins Spiel. Znojmo spielte druckvoll und Fiala erzielte bereits nach wenigen Minuten das 1:0 für die Heimmannschaft. Matt Zaba im Tor der Wiener stand unter Dauerbeschuss und nach nur 7 Minuten lagen die Capitals 0:2 zurück: Lattner hatte ein Durcheinander vor dem Caps-Tor ausgenützt und die Scheibe ins Netz bugsiert. Headcoach Tommy Samuelsson nahm daraufhin eine Auszeit und ordnete seine Mannen neu. Gratton & Co. steigerten sich in der Folge zusehends und kamen zu einigen guten Einschussmöglichkeiten.

Im Mittelabschnitt setzten die Capitals dort fort, wo sie im Startdrittel aufgehört hatten: von der ersten Minute an wurde mit großem Druck gespielt und Francois Fortier gelang mit einem mächtigen Schlagschuss unter die Latte der Anschlusstreffer zum 1:2. Die Wiener waren jetzt die spielbestimmende Mannschaft und Corey Potter stellte mit einem satten Schuss bei einer 5 gegen 3-Überzahl für die Wiener auf 2:2. Es war der erste Treffer des Edmonton-Verteidigers für die Capitals. Und es kam noch besser für die Wiener. Philipp Pinter zog alleine auf das Znojmo-Tor zu und schlenzte den Puck zur 3:2-Führung für die Capitals ins Netz. Das Spiel war gedreht und es schien nur eine Frage der Zeit, wann der nächste Treffer für die Wiener fallen würde. Doch sechs Sekunden vor der Pausensirene traf Jarusaek nach einem Alleingang zum 3:3 für Znojmo.

Danach neutralisierten sich beide Teams, keiner wollte einen Fehler machen und dementsprechend rar waren die Torszenen. Brenzlig für die Torhüter wurde es meist nur im Powerplay. Fortier und Veideman vergeben kurz vor Ende  im Powerplay die mögliche Entscheidung zu Gunsten der Capitals – es ging in die Verlängerung. Dort fackelte Jamie Fraser nicht lange und hämmerte den Puck vom Bullykreis zum 4:3-Siegestreffer für die Capitals ins Netz. Die Wiener bleiben damit der einzige Verfolger von Tabellenführer Villach.

Headcoach Tommy Samuelsson: “Bis auf die ersten Minuten, wo wir überhaupt nicht ins Spiel gefunden haben und 0:2 zurücklagen, bin ich sehr zufrieden mit meiner Mannschaft. Nach dem Timeout haben wir die Kontrolle übernommen und nach der 3:2-Führung wäre sogar eine Vorentscheidung für uns möglich gewesen, da haben wir drei gute Chancen ausgelassen. Aber ich bin froh, dass wir gegen diese brandgefährliche Mannschaft den Rückstand noch aufgeholt haben und schließlich auch noch beide Punkte mitnehmen können. Man sieht, dass wir derzeit viel Selbstvertrauen haben und auch ein Rückstand keine Panik bei uns auslöst.“

 

EC Orli Znojmo – UPC Vienna Capitals 3:4 n.V. (2:0,1:3,0:0,0:1)
Tore: Fiala (4.), Lattner (7.), Jarusek (40.), bzw. Fortier (22.), Potter (32./PP2), Pinter (35.), Fraser (61.)

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