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Selb. (PM Wölfe) Nach zwei Niederlagen in Folge sind die Selber Wölfe am kommenden Wochenende in Freiburg und zuhause gegen Bad Nauheim zum Siegen... Routinier Frank Hördler: „Wir können diesen Druck als Team händeln“ – Wochenende der Wahrheit für die Selber Wölfe

Selbs Kapitän Frank Hördler – © Mario Wiedel

Selb. (PM Wölfe) Nach zwei Niederlagen in Folge sind die Selber Wölfe am kommenden Wochenende in Freiburg und zuhause gegen Bad Nauheim zum Siegen verdammt.

Zwar kam man tabellarisch noch mit einem blauen Auge davon, da die Konkurrenz auch patzte. Doch gegen die beiden direkten Mitbewerber um die Pre-Playoff-Qualifikation müssen Erfolgserlebnisse her, sonst wird es eng mit dem vorzeitigen Klassenerhalt.

Formkurve

Vor der Partie gegen die Dresdner Eislöwen am Mittwoch vor einer Woche galten die Selber Wölfe noch als das heißeste Team der Liga. Dann setzte es in Elbflorenz jedoch eine deftige Niederlage für das Wolfsrudel. Und leider war auch eine knappe Woche später beim Heimspiel gegen den EV Landshut keine wirkliche Reaktion der Porzellanstädter auf die Auswärtsschlappe erkennbar. Mit dem 1:2-Rückstand nach den ersten 20 Minuten war man noch gut bedient und hatte über die gesamten 60 Minuten gesehen einer kompakten Landshuter Mannschaft nur wenig entgegenzusetzen. Insgesamt 13 Gegentore bei nur drei erzielten eigenen Treffern in diesen beiden Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Nun ist das Team gefordert, wieder ein anderes Gesicht zu zeigen und schnellstmöglich in die Erfolgsspur zurückzukommen. Sonst droht ab Mitte März erneut der Abstiegskampf. Zumal Kapitän Frank Hördler sein Team keinesfalls in einer Formkrise sieht:
„Wir dachten in den letzten beiden Spielen, dass wir einfach so weiterspielen können wie zuvor. Haben dann aber schnell gemerkt, dass alle anderen Mannschaften den Kampf um die Playoffs bereits angenommen haben.“

Die Gegner

Am Freitag müssen die Selber Wölfe nach einer langen Busfahrt ab 19:30 Uhr beim EHC Freiburg antreten. Die Breisgauer stehen genauso mit dem Rücken zur Wand wie die Selber Wölfe. Zwei Punkte weniger auf dem Konto haben die Freiburger und liegen drei Plätze hinter den Selber Wölfen auf Tabellenplatz zwölf. Jeweils sieben Punkte aus ihren letzten sechs Partien erbeuteten sowohl die Breisgauer als auch die Porzellanstädter. Und es gibt eine weitere Parallele zwischen beiden Teams: Man tut sich gegen vermeintlich bessere Mannschaften leichter als gegen die direkte Konkurrenz. Es wird also spannend zu sehen sein, welches Team sich im Wolfsduell letztlich durchsetzen wird. Bester Freiburger Scorer ist Parker Bowles mit 30 Toren und 22 Vorlagen. Somit war der 29-jährige kanadische Stürmer bisher an gut jedem dritten Treffer seiner Farben beteiligt. Die bisherigen Begegnungen der beiden Wolfsrudel waren allesamt heiß umkämpft, zweimal musste gar das Penaltyschießen die Entscheidung bringen. Einmal gewannen die Freiburger nach 60 Minuten mit 3:2, das Penaltyschießen entschieden beide Teams je einmal für sich. Ein gutes Omen für die Selber Wölfe könnte sein, dass in den bisherigen Aufeinandertreffen jeweils das Auswärtsteam als Sieger vom Eis ging.

Mit dem EC Bad Nauheim gastiert am Sonntag ab 17:00 Uhr ein Team in der NETZSCH-Arena, das sich am Mittwochabend im beiderseitigen Einvernehmen von ihrem Headcoach Harry Lange getrennt hat. Rich Chernomaz soll als „Feuerwehrmann“ eine für die Kurstädter verkorkste Saison noch zu retten. Mit der Euphorie des Vizemeisters starteten die Roten Teufel in die Saison, konnten aber an die phänomenale Spielzeit des Vorjahres nicht anknüpfen. Aktuell belegen die Nauheimer, die aus den letzten sechs Partien fünf Niederlagen zu verdauen hatten, drei Punkte hinter den Selber Wölfen den vorletzten Tabellenplatz. Der letzte Sieg nach regulärer Spielzeit für die Kurstädter datiert auf den 28. Januar gegen die Bietigheim Steelers. Topscorer des EC Bad Nauheim ist Tim Coffman. Der 36-jährige US-Amerikaner erzielte bislang 22 Tore und 31 Vorlagen. Im Nauheimer Colonel Knight Stadion verließen zweimal die Selber Wölfe als Sieger das Eis (5:2 und 5:3), in der Selber Netzsch-Arena gewannen hingegen die Hessen mit 4:1.

Frank Hördler blickt voraus

Am Wochenende steht das Wolfsrudel gegen zwei direkte Konkurrenten im Rennen um Platz zehn ziemlich unter Druck und ist zum Siegen verdammt. Der erfahrene Leitwolf Frank Hördler weiß, wie sein Rudel sich auf diese Situation einzustellen hat: „Wir können diesen Druck als Team händeln, solange wir verstehen, dass es darum geht, wie wir spielen.“ Zudem teilt der 9-fache deutsche Meister die Meinung von Headcoach Ryan Foster, dass die Wölfe am Wochenende zwei „Do-or-Die-Spiele“ vor der Brust haben: „Diese Meinung teile ich absolut. Wir stecken quasi schon mittendrin in den Playoffs. Deshalb ist es enorm wichtig, dass wir auch genauso physisch und fokussiert wie in den Playoffs spielen.“

Lineup

Neben dem erkrankten Goalie Michel Weidekamp wird Headcoach Ryan Foster voraussichtlich auch auf Luis Marusch (verletzt) sowie Konstantin Melnikow (krank) verzichten müssen. Dafür stehen Steve Hanusch und Fedor Kolupaylo wieder zur Verfügung.





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