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Iserlohn. (MK) Vor rund 4300 Zuschauern unterlagen die Iserlohn Roosters dem amtierenden Deutschen Meister aus Berlin mit 0:3. Aufgrund der mangelnden Chancenverwertung der Roosters...
Rob Zepp, Torwart der Eisbären - © by ISPFD (sportfotocenter.de)

Rob Zepp, Torwart der Eisbären – © by ISPFD (sportfotocenter.de)

Iserlohn. (MK) Vor rund 4300 Zuschauern unterlagen die Iserlohn Roosters dem amtierenden Deutschen Meister aus Berlin mit 0:3. Aufgrund der mangelnden Chancenverwertung der Roosters und der sehr kompakten Spielweise der Eisbären ging die Punkteverteilung in Ordnung.

 

Um zumindest die theoretische Chance auf die Playoffs zu wahren, mussten die Roosters auf jeden Fall gegen dem Meister punkten. Roostertrainer Mason hatte gegenüber dem München-Spiel seine Reihen kräftig durcheinander gewirbelt. Unter anderem bildeten Hock und Wolf nach monatelanger Trennung wieder ein Duo. Der Bannstrahl des Trainers traf als überzählige Ausländer Verteidiger Lepine und Torwart Hunwick.

 

Im ersten Drittel gingen die Sauerländer konzentriert zu Werke. Sie erarbeiteten sich einige Chancen, aber Wolf (5.), Ardelan (12.) und Hock (18.) vergaben die besten Gelegenheiten der Sauerländer. Bei den Berlinern scheiterten Rankel in der 10. Minute und Katic (14.) jeweils am Pfosten. Somit ging es mit einem Schussverhältnis von 11:9 torlos in die erste Pause.

 

Nach 76 Sekunden im zweiten Drittel kassierte Brooks die zweite Strafe gegen die Roosters. Gegen Ty Mulock und Rankel musste IEC-Keeper Caron sein ganzes Können aufbieten, um den Rückstand zu verhindern. Auf der anderen Seite hatte Wolf einmal mehr eine gute Gelegenheit (28.), die er über den Kasten setzte. In derselben Minute gingen die Gäste in Führung. Sharrows Schlagschuss konnte Caron nur nach vorne abwehren, wo Talbot mit einem glasharten Rebound genau Maß nahm. Den Rückstand verdauten die Roosters schnell. Zwei Überzahlspiele konnten sie bis zur Pause nicht mehr nutzen. Die größte Chance vergab Wörle in der 27. Minute, als er nach einem prima von Ardelan weitergeleiteten Zuspiel am kurzen Pfosten lauernd an Zepp nicht vorbei kam. Die mangelnde Chancenverwertung war das große Manko der Roosters an diesem Abend. 27:19 Schüsse hatten sie bis dahin abgegeben. Allerdings war so mancher sogenannte Torschuss auch deutlich neben das Tor gesetzt worden. Die qualitativ besseren Chancen waren bei den Eisbären zu finden.

Michael Wolf und die Roosters haben derzeit kein Glück vor dem gegnerischen Tor  - © by Eishockey-Magazin (JB)

Michael Wolf und die Roosters haben derzeit kein Glück vor dem gegnerischen Tor – © by Eishockey-Magazin (JB)

 

Die Vorentscheidung im Spiel fiel bereits nach 37 Sekunden im letzten Drittel. Eine sehenswerte Kombination über Olver und Tallackson schloss Ex-Nationalstürmer Busch zum 0:2 vor dem Iserlohner Tor ab. In der 46. Minute schlug die Busch-Reihe erneut zu. Eine Unachtsamkeit in der Iserlohner Abwehr nutze Olver per Bauerntrick zum 0:3. Gegen Talbot (47.) verhinderte Caron den endgültigen Knockout. Iserlohns Bell wollte gegen Berlins Caldwell in der 48. Minute seinen Frust wohl etwas abbauen, aber der Berliner blieb am Ende Punktsieger in der kleinen Boxeinlage. Mit jeweils 2 + 2 Strafminuten kamen beide auch relativ gut davon. Fischhaber (50.) vergab eine weitere gute Iserlohner Chance.  Berlin brachte das Match letztendlich sicher über die Zeit.

 

Für die Roosters ist damit der Playoff-Zug nur auf dem Papier noch nicht abgefahren. Bei sieben Punkten Rückstand auf Platz zehn glauben wohl nur noch die kühnsten Optimisten an das „Wunder“. Die erkennbare Leistungssteigerung gegenüber den letzten Auftritten soll aber auf jeden Fall auch hier lobend erwähnt werden. Berlin nahm die Punkte aufgrund der größeren Kaltschnäuzigkeit mit.

Am Sonntag reisen die Sauerländer zu den Adlern Mannheim. Berlin hat nun vier Heimspiele am Stück und empfängt nachfolgend Krefeld, Hannover, Wolfsburg und Nürnberg.

 

 

Iserlohn Roosters – Eisbären Berlin 0:3 (0:0/0:1/0:2)

Tore: 0:1 (27:39) Talbot (Sharrow/Katic), 0:2 (40:37) Busch (Tallackson/Olver), 0:3 (45:08) Olver (Busch)

Strafen: Iserlohn 8 – Berlin 10

Schiedsrichter: Aumüller, Schukies

Zuschauer: 4264

 

Iserlohn: Caron – Danielsmeier, Kopitz; Rogers, Ardelan; Tomassoni Peltier; Orendorz – Wolf, Hock, Wörle; Brooks, York, Bell; Stuart, Fischhaber, Giuliano; Holzmann, Tepper,

Berlin: Zepp – Caldwell, Hördler; C. Braun, Baxmann; Sharrow, Katic – TJ Mulock, Talbot, Rankel; Foy, Locke, Christensen; Tallackson, Olver, Busch; Schlenker, Arniel, Ty Mulock

 

Three Stars

+++ Rankel

++ Zepp

+ Brooks

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