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Iserlohn. (MK) Das vorletzte Vorrundenwochenende beschert den Roosters am Freitag in eigener Halle das prestigeträchtige Derby gegen die Krefeld Pinguine und am Sonntag das...
Verteidiger Derek Peltier muss am Montag an der Schulter operiert werden - © by Eishockey-Magazin (JB)

Verteidiger Derek Peltier muss am Montag an der Schulter operiert werden – © by Eishockey-Magazin (JB)

Iserlohn. (MK) Das vorletzte Vorrundenwochenende beschert den Roosters am Freitag in eigener Halle das prestigeträchtige Derby gegen die Krefeld Pinguine und am Sonntag das Auswärtsspiel bei den Panthern aus Ingolstadt.

Während sich die Pinguine mit Ex-Roostertrainer Rick Adduono allergrößte Hoffnungen auf die direkte Playoff-Qualifikation machen dürfen, sind die Hoffnungen auf einen Pre-Playoffplatz bei den Roosters nahezu bei null. Obendrein plagen die Sauerländer neue Verletzungssorgen. Verteidiger Derek Peltier hat sich die Schulter ausgekugelt und muss am Montag unters Messer. Und auch Stürmerkollege Mark Bell kann seine Schulter noch immer nicht belasten. Er hat die ganze Woche lediglich mit Laufübungen auf dem Eis absolvieren können. Beide werden an diesem Wochenende somit definitiv nicht zum Einsatz kommen. Demzufolge wird Keeper Shawn Hunwick mit Sébastien Caron das Goaliegespann bilden. Trainer Doug Mason wird voraussichtlich den Formationen das Vertrauen schenken, die bereits am Sonntag in Mannheim 54 Minuten lang hervorragend mitgehalten haben. Jung-Verteidiger Dieter Orendorz wird ebenfalls wieder seine Einsätze bekommen. Seine Entwicklung hat dem Iserlohner Bandenchef viel Freude gemacht. Wenn Stürmerkollege Marcel Kahle mit Kooperationspartner Moskitos Essen die Saison beendet hat, dann wird auch er, voraussichtlich am letzten Doppelrundenwochenende, seine DEL-Einsätze bekommen. Mason möchte dem jungen Stürmer die Playoff-Teilnahme nicht verderben. „Dafür hat er das ganze Jahr in Essen gekämpft“, so der Holland-Kanadier.

Von seinen Spielern erwartet Mason in jedem Fall eine vorbildliche Einstellung. Er, so Mason, habe den Spielern am Dienstag nach dem trainingsfreien Tag mitgeteilt, dass die Playoffs noch nicht zu 100% passe sind. „Die Chance liegt bei vielleicht nur 0,1 Prozent, aber ich erwarte von allen eine professionelle Einstellung. Und ich erwarte, dass wir aufs Eis gehen und kämpfen um das Spiel zu gewinnen. Die Jungs haben gut trainiert, die Spritzigkeit ist da und hoffentlich können wir die Pinguine ein bisschen ärgern“, so der 57 –jährige Coach. Der Platzierung in der Tabelle möchte Mason eigentlich keine zu große Bedeutung zukommen lassen. Natürlich weiß auch er um die Bedeutung des Platzes für die Fans. Für ihn selbst macht es aber am Ende keinen großen Unterschied. „Es geht die ganze Saison um Platz zehn. Was bekommen wir, wenn wir es nicht schaffen und Elfter oder Dreizehnter sind?“, so Mason.  Apropos Fans: Für sie hatte der Coach noch ein Sonderlob parat: „Sie waren die ganze Saison super, haben viel Geduld mit uns gehabt und uns immer wieder unterstützt.  Auch in den schwächeren Spielen. Das nehmen wir uns sehr zu Herzen“.

Sollte nichts dazwischen kommen, dann wird Stürmer Simon Fischhaber am Sonntag in Ingolstadt die 200-Spiele-Marke in der DEL knacken. Das erste Bully am Freitag gegen Krefeld ist um 19:30 Uhr.

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