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Iserlohn. (MK) Die Freude über den wichtigen 4:3 Sieg gegen die Nürnberg Ice Tigers am Freitag wurde bei den Iserlohn Roosters durch einen weiteren...

Der überragende Mike York läuft auch hier zwei Nürnbergern davon – (C) by Eishockey-Magazin (JB)

Iserlohn. (MK) Die Freude über den wichtigen 4:3 Sieg gegen die Nürnberg Ice Tigers am Freitag wurde bei den Iserlohn Roosters durch einen weiteren Ausfall getrübt. Neben den ohnehin verletzten Hommel und Bell fiel im Spiel gegen die Franken auch noch Stürmer Brendan Brooks aus. Er wird den Sauerländern auf jeden Fall neben Hommel und Bell auch am Sonntag fehlen. Mann des Abends bei den Roosters war zweifelsohne Mike York. Der Mann mit der 78 drückte dem Iserlohner Spiel seinen Stempel auf. Ausgestattet mit viel Übersicht kurbelte er immer wieder unermüdlich das IEC Angriffsspiel an und krönte trotz Megaeiszeit im letzten Drittel seine überragende Leistung mit dem starken Tor zum 4:2 Zwischenstand. Nie war er für Iserlohn so wertvoll, wie heute!

In der Tabelle brachte der Dreier den Roosters nicht so viel, denn auch die Tabellennachbarn konnten allesamt punkten.

Am Sonntag in Berlin hängen die Trauben besonders hoch, erlebt der amtierende Meister gerade so etwas wie einen Höhenflug. Mit dem NHL Duo Giroux und Biere haben die Eisbären zudem zwei herausragende Spieler aufgrund des NHL Lockout in die Hauptstadt locken können. Sie zu stoppen dürfte fast unmöglich sein. In ihren bislang drei Spielen für Berlin sammelten beide zusammen 17 Scorerpunkte. Roosterkeeper Caron wird sich also nicht über Arbeit am Sonntagnachmittag in der O2 World beklagen können. Servus TV wird die Partie ab 17:25 Uhr übertragen.

 

 

Zum Spiel gegen die Ice Tigers:

Die Gäste aus dem Frankenland hatten in der 2. Minute durch Chouinard die erste Torchance. Insgesamt gehörten die ersten Minuten den Ice Tigers, die einfach cleverer und reifer in der Spielanlage wirkten. Eine Strafe gegen Leask brachte den harmlosen Roosters lediglich eine Chance durch Brooks ein. Gegen Mitte des Drittels ergaben sich erste gute Gelegenheiten für die Roosters durch Peltier, Ardelan (beide 10.) und Tomassoni (12.). Der an diesem Abend in der dritten Formation aufgebotene Tepper setzte sich in der 13. Minute über rechts prima durch, brachte die Scheibe vors Tor und der mitgelaufene Wörle hatte keine Probleme aus dem Slot zum 1:0 abzustauben. Lange hielt die Freude über den Führungstreffer aber nicht, denn in Unterzahl schlugen die Ice Tigers zurück. Nowak fing den Iserlohner Spielaufbau ab, schickte Reimer auf die Reise, der den Ausgleich zum 1:1 in der 15. Minute perfekt machte. Bis zur Pause gab es nur noch wenige, aber kaum erwähnenswerte Chancen auf beiden Seiten.

Zweikampf zwischen Sven Butenschön und Marvin Tepper (rechts) -. (C) by Eishockey-Magazin (JB)

 

Reinprecht (22.) und Kaufmann (23.) hatten im zweiten Drittel die ersten Chancen für die Ice Tigers, die wieder besser ins Drittel starteten. Pech für Iserlohn, dass Yorks Schuss (25.) nach prima Vorarbeit von Giuliano noch über den Nürnberger Kasten gelenkt wurde. Die bis dahin beste Kombination des Spiels eröffnete in der 28. Minute Tomassoni mit seinem Diagonalpass auf Wolf. Der Nationalstürmer leitete zu York weiter und der wiederum netzte zum 2:1 herrlich ins rechte Eck ein. Iserlohn danach von Minute zu Minute stärker werdend. Alles was fehlte war der dritte Treffer, den aber Wörle (29.), Wolf (32. / 36.) und Giuliano (35.) nicht erzielen konnten. Nürnbergs Coach Tomlinson wurde es in der 37. Minute zuviel des „Bösen“ und so nahm er seine Auszeit. Mit Erfolg, denn auf einmal waren die Gäste wieder am Zug. Chouinard verpasste noch den Ausgleich, aber in der 38. Minute war es Borer, der Butenschöns Schlagschuss unhaltbar zum 2:2 Pausenstand ins Tor lenkte.

 

Nur 33 Sekunden waren im letzten Drittel absolviert, als Tepper sich die Scheibe im Nürnberger Drittel ergatterte, in den Slot lief und zum 3:2 einnetzte. Danach sahen die 3048 Zuschauer ein weiterhin kämpferisches Spiel mit Chancen hüben und drüben. Reimer traf für Nürnberg in der 47. Minute nur das Torgestänge. Caron verlieh der alles andere als sattelfesten IEC Abwehr aber wieder einmal die nötige Sicherheit. Sein wohl bislang bestes Saisonspiel krönte Iserlohns Mike York in der 55. Minute, als er aus dem „toten“ Winkel kommend dem jungen Lindlbauer auf der rechten Seite den Puck abjagte, vor das Tor zog und trotz größter Bedrängnis sehenswert zum 4:2 einschoss. Nürnbergs Coach gab sich kämpferisch und schwor direkt nach dem Gegentreffer seine Mannen noch einmal ein. Mit Erfolg, denn Kaufmann nutzte nur 61 Sekunden später nach einem Schuss von Jaspers den Abpraller am schnellsten zum 4:3 Anschlusstreffer. Auch die Herausnahme von Keeper Weiman half den Ice Tigers nichts mehr. Nach großem Kampf behielten die Roosters drei wichtige Zähler am Seilersee.

 

 

 

Iserlohn Roosters – Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg 4:3

Tore: 1:0 (12:52) Wörle (Tepper/Fischhaber), 1:1 () Reimer (Nowak), 2:1 (27:22) York (Wolf/Tomassoni), 2:2 (37:27) Borer (Butenschön), 3:2 (40:33) Tepper (Wörle/Fischhaber), 4:2 (54:16) York, 4:3 (55:17) Kaufmann (Jaspers/Lindlbauer),

Strafen: Iserlohn 0 – Nürnberg 6

Schiedsrichter: Piechaczek, Schukies

Zuschauer: 3048

 

Iserlohn: Caron – Tomassoni, Peltier; Rogers, Ardelan; Danielsmeier; Orendorz; Kopitz – Wolf, York, Giuliano; Brooks, Hock, Stuart; Tepper, Fischhaber, Wörle; Kahle, Holzmann

Nürnberg: Weiman – Pollock, Lindlbauer; Butenschön, Borer; Leask, Nowak – Reimer, Rupprich, Ehliz; Frosch, Reinprecht, Chouinard; Kaufmann, Jaspers, James; Pföderl

 

 

Three Stars:

+++ York

++ Danielsmeier

+ Giuliano

 

Stimmen nach dem Spiel

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