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Iserlohn. (MK) Zum Abschluss des 22. DEL-Spieltages bezwangen die Iserlohn Roosters die Schwenninger Wild Wings mit 4:1. Im ersten Aufeinandertreffen der beiden Team in... Roosters gelingt ein hart erkämpfter 4:1 Sieg gegen die Wild Wings – Harold Kreis: „Toreschießen bleibt unser Hauptthema“

© Sportfoto-Sale (Jan Brüggemann)

Iserlohn. (MK) Zum Abschluss des 22. DEL-Spieltages bezwangen die Iserlohn Roosters die Schwenninger Wild Wings mit 4:1.

Im ersten Aufeinandertreffen der beiden Team in dieser Saison setzte Iserlohns Headcoach Greg Poss im Gegensatz zum 4:2 Sieg am Freitag in Berlin auf Proske und Streu im Sturm. Dafür waren Alanov, Buschmann und Busch nicht mit dabei. Im Tor bekam Weitzmann erneut den Vorzug vor Jenike.

Für Schwenningens Headcoach Harry Kreis und sein Team war es das erste Match nach der Länderspielpause. Die Schwarzwälder, die zuletzt drei der letzten vier Auswärtsspiele gewinnen konnten, setzten auf Eriksson im Tor und freuten sich über die Rückkehr von Karachun ins Team.

Im umkämpften Anfangsdrittel konnten die Gastgeber eine Hinausstellung (4.) gegen Defazio nicht nutzen. Bailey vergab die beste Iserlohner Chance in diesem Powerplay aus der halblinken Position. Schwenningen setzte immer wieder Nadelstiche, scheiterte aber mehrmals am aufmerksamen Weitzmann. Iserlohns Führungstreffer erzielte Acolatse mit einem Schlenzer aus der Drehung (16.), Eriksson und seine Vorderleute waren offenbar sichtlich überrascht.

Nach dem ersten Seitenwechsel nutzten die Roosters nach nur 1:23 Minuten eine Strafe gegen Schwenningens Ramage zum 2:0. Von Poirier glänzend aufgelegt, netzte O´Connor aus dem linken Bullykreis ein. Schwenningen rieb sich phasenweise in Zweikämpfen auf und tat sich schwer klare Torchancen zu kreieren. Defazio (29.) scheiterte beispielsweise mit einem zu zentral angesetzten Schuss, trotz freier Schussbahn. Auf der Gegenseite hielt Eriksson seine Farben gegen den heranstürmenden Raedeke (30.) im Spiel. Raedeke schied später angeschlagen aus. In Überzahl (Strafe Acolatse) verpassten Tylor Spink und Indrasis den Schwenninger Anschlusstreffer. Die bis dahin beste Möglichkeit (36.) vergab Tylor Spink im Spiel 5-5, als er an Weitzmann scheiterte. Kurz darauf gelang es den Schwarzwäldern aber doch den Goalie zum 2:1 Anschlusstreffer durch Trivellato zu bezwingen. Handgreiflichkeiten nach der Pausensirene ahndeten die Schiedsrichter mit Strafen gegen Iserlohns Bergmann (2+5 Faustschlag und übertrieben Härte) und Wild Wing Pfaffengut (5 Faustschlag).

Im Schlussdrittel begannen die Wild Wings dementsprechend in Überzahl, konnten aber kein Kapital daraus schlagen. Schwenningen erhöhte bis zum Powerbreak den Druck, ohne allerdings klare Torchancen zu kreieren. Iserlohns O´Connor (49.) scheiterte am kurzzeitig orientierungslos wirkenden Eriksson. Labries Strafe (50.) ließen die Wild Wings erneut ungenutzt. Als sich die 3855 Zuschauer fast schon auf eine dramatische Schlussphase eingestellt hatten, sorgte Foucault drei Minuten vor dem Ende mit dem 3:1 für die Vorentscheidung. Daugavins setzte mit seinem Empty-Net-Goal 62 Sekunden vor dem Ende den Schlusspunkt zum 4:1 Endstand. Ein Endstand, der allerdings keineswegs dem engen und teilweise nickligen Spielverlauf gerecht wird.

Harold Kreis, Trainer der Wild Wings, konstatierte, dass das Toreschießen das Hauptthema der Wild Wings bleibt. Für Iserlohns Greg Poss war das Match deutlich enger, als es das Ergebnis zum Ausdruck bringt.

Interessant anzumerken ist, dass das Match der Roosters gegen Schwenningen das erste Match mit dem seit Saisonbeginn ligaweit eingesetzten digitalen Statistik-Tool „Wisehockey“ war. Die bis zuletzt eingesetzten sechs Statistiker waren heute erstmals komplett außen vor.

Am kommenden Freitag geht es für beide Teams weiter. Schwenningen empfängt daheim München und die Roosters reisen nach Wolfsburg. Auf die Sauerländer kommt nun ein Mammutprogramm von 27 Spielen in 73 Tagen zu.

Stimmen und Fotostrecke zum Spiel


Iserlohn Roosters - Schwenninger Wild Wings
© Sportfoto-Sale (Jan Brüggemann)
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