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Iserlohn. (MK) Seit heute ist es amtlich: Ab dem 20. März beginnt für die Iserlohn Roosters die Verzahnung mit der Süd-Division. Zum Auftakt reisen... Roosters erwarten die Fischtown Pinguins – Christian Hommel: „Es gilt zwei Schritte nach vorne zu machen“

Zweikampf zwischen Mike Moore und Casey Bailey (rechts) – © Sportfoto-Sale (JB)

Iserlohn. (MK) Seit heute ist es amtlich: Ab dem 20. März beginnt für die Iserlohn Roosters die Verzahnung mit der Süd-Division. Zum Auftakt reisen die Sauerländer nach Nürnberg.

Für das Team von Headcoach Jason O´Leary bedeutet die Umsetzung der vor dem Saisonstart von der Liga anvisierten Verzahnung, dass sie in den kommenden 54 Tagen 22 Partien absolvieren dürfen. Ein absoluter Stresstest also für die Teams.

Zunächst aber gilt der Fokus dem Heimspiel am Dienstagabend in der Nord-Division gegen die Fischtown Pinguins (18:30 Uhr).

Eine Spielpause von fünf Tagen, wie aktuell zwischen dem Punktgewinn am letzten Donnerstag in Wolfsburg und dem bevorstehenden Bremerhaven-Match wird den 14 DEL Teams in dieser Saison nicht mehr gegönnt.

Comeback von Ryan O´Connor noch offen

Personell kann das Iserlohner Trainerteam um Jason O´Leary und Brad Tapper noch nicht wieder auf Jake Weidner setzen. Ob es zum angedachten Comeback von Ryan O´Connor schon gegen Bremerhaven kommt wird sich erst kurzfristig entscheiden. Im Tor werden die Roosters mit Janick Schwendener starten.

Iserlohns Sportchef Christian Hommel ordnete auch noch einmal den in den kommenden Wochen bevorstehenden „Stresstest“ ein: „Wir wussten, was auf uns zukommt. Auf der anderen Seite hat es auch ein bisschen etwas von Playoff-Charakter. Es macht auch in gewisser Weise Spaß. Die Jungs werden sich auch mal hier und da über schwere Beine beklagen, aber trotzdem macht es ja Spaß in der Vielzahl der Spiele und auch so eng beieinander zu sein. Wir nehmen alles so, wie es kommt: Das haben wir auch immer so gesagt.“

„Aktuelle Situation nicht schön“

Die aktuelle Situation beschreibt Hommel als nicht so schön. „Wenn man sich nicht unter den ersten Vieren sieht, dann hat das immer so einen leichten Beigeschmack. Aber auch Wolfsburg oder Bremerhaven haben schon schwächere Phasen gehabt. Das geht bei der Wertung per Quotient auch immer sehr schnell. Fakt ist, dass wir Punkte holen müssen, um nicht abzufallen und immer im Playoff-Race mit drin zu sein. Ich glaube es war uns seit dem Start die ganze Saison immer bewusst, dass wir nicht eine ganze Saison auf dem ersten oder zweiten Platz verweilen werden. Schön wäre es natürlich. Aber grundlegend wussten wir immer, dass wir mitschwimmen wollen. Auch wenn es denn einen oder anderen Knacks gab, dürfen wir immer noch positiv nach vorne schauen.“

Die unter der Woche im IKZ geäußerte Kritik von Wolfgang Brück an der Art und Weise, wie die Spiele vorgetragen werden, sieht Hommel nicht als erhöhten Druck auf Team und Trainer. „Zu meiner Anfangszeit war immer der Tenor von mir, dass wir den Konkurrenzkampf erhöhen wollen. Wir wollten vier oder fünf gute Spielen nicht akzeptieren und damit zufrieden sein. Auch wir dürfen höhere Ansprüche haben. Und ich denke das war auch das, was Wolfgang Brück angesprochen hat. Erst einmal kann man grundlegend zufrieden sein, aber wir sehen schon, dass einige Stellschrauben etwas angezogen werden müssen. Das haben wir auch immer so kommuniziert und auch der Trainer weiß, dass man hier und da ein bisschen anziehen darf. Im Spiel gegen Wolfsburg hat man gesehen, dass wir meines Erachtens nach viel aggressiver in der Defensivzone gespielt haben. Wir haben zum ersten Mal mehr Schüsse gehabt als der Gegner. Das stimmt uns sehr positiv. Von daher gilt es jetzt nicht schon wieder einen Schritt nach hinten, sondern zwei nach vorne zu machen. Und das heißt gegen Bremerhaven einen Sieg einzufahren.“

Christian Hommel über Verbesserungspotenzial und den Einstand von Griffin Reinhart

In den bisherigen Duellen gegen die Fischtown Pinguins konnten die Roosters einen von sechs möglichen Punkten gewinnen.

Ab 18:30 Uhr gilt es für das Roosters-Team die Bilanz aufzubessern und die Worte des Sportchefs in Taten und Punkte umzusetzen.

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