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Iserlohn. (MK) In ihrem zweiten Test-Heimspiel unterlagen die Iserlohn Roosters den Grizzly Adams Wolfsburg mit 1:4. Ohne die verletzten Holzmann und Fischhaber musste Trainer...

Verfolgerduell zwischen Robbie Bina (links) und Mike York – © by Eishockey-Magazin (JB)

Iserlohn. (MK) In ihrem zweiten Test-Heimspiel unterlagen die Iserlohn Roosters den Grizzly Adams Wolfsburg mit 1:4. Ohne die verletzten Holzmann und Fischhaber musste Trainer Doug Mason seine Formationen umbauen. Wirbelwind Nikiforuk bekam die Youngster Demuth und Kahle zur Seite gestellt. Zwischen Hommel und Kopitz wechselten sich York, Hock und Nikiforuk als Center ab. EHC Coach Gross baute auf die gleichen Formationen, wie am Freitag beim 3:2 Sieg in Krefeld.

 

Im Anfangsdrittel hatte Wolf für die Roosters in der zweiten Minute die erste Torchance, schoss aber über den von Vogl gehüteten Kasten der Grizzly Adams. Die Roosters waren zunächst das aktivere Team, ohne allerdings für ernsthafte Gefahr zu sorgen. Ab Mitte des ersten Drittels kamen auch die Gäste besser in Schwung. Polaczeks Schüsschen (12.) und Haskins´Chance aus der zentralen Position waren aber leichte Beute für Caron im Iserlohner Kasten.

Die beste Chance im ersten Abschnitt hatte Iserlohns Kapitän Hock, als er in der 19. Minute frei vor Vogl abzog, aber den Wolfsburger Torsteher nicht bezwingen konnte. Youngster Orendorz versuchte sich kurz vor der Pause noch mit zwei Schlagschüssen. Das torlose Remis wurde den gezeigten Leistungen im ersten Abschnitt gerecht.

 

Im Mittelabschnit kassierte Peltier nach nur 36 Sekunden gleich die erste Hinausstellung, aber das Wolfsburger Powerplay war nicht der Rede wert. Dennoch gingen die Gäste in der 26. Minute in Führung. Polaczek und Dimitrakos standen völlig „blank“ vor Caron, schoben sich den Puck gegenseitig zu und letztendlich vollendete Polaczek zum 0:1. Iserlohn, in den Zweikämpfen durchaus gefällig, blieb meistens an der gegnerischen blauen Linie hängen. In der 30. Minute verließ Keeper Caron angeschlagen seinen Kasten. Eine reine Vorsichtsmaßnahme. Für ihn rückte Siekmann zwischen die Pfosten. Auch eine Strafe gegen Haskins, nach Foul an dem kleinen Nikiforuk, ließen die Sauerländer ungenutzt. Ardelans Schlagschuss war die letzte erwähnenswerte Chance der Roosters im Mitteldrittel.

Zweikampf zwischen Tyler Haskins und Robert Hock (rechts) – © by Eishockey-Magazin (JB)

 

Keine zwei Minuten waren im letzten Drittel absolviert, als Iserlohns Hommel nach einem nicht geahndeten Foul eines Wolfsburgers verletzt in die Kabine musste. Später konnte er allerdings wieder mitwirken. Es entwickelte sich nun ein wesentlich attraktiveres Match. Nikiforuk (45.) und Ardelan (47.) verpassten den Ausgleich. Mayers Strafe konnten die Sauerländer nicht nutzen. Stattdessen kassierten sie in Unterzahl das 0:2 durch Kohl (48.). Keine zwei Minuten später besorgte dann aber York den verdienten Anschlusstreffer. Teppers Pass vor das Tor drückte er über die Linie. Zwei aufeinanderfolgende Strafen gegen Danner und Schopper bescherten Tomassoni zwei Großchancen, die er aber liegen ließ. Wieder vollzählig profitierten die Niedersachsen von einer Unsicherheit Siekmanns, als dieser Haskins´Schuss nicht festhalten konnte, rutschte die Scheibe im Zeitlupentempo zum 1:3 über die Linie. Iserlohn nahm seinen Keeper 50 Sekunden vor Spielende für einen sechsten Feldspieler vom Eis und kassierte prompt das 1:4 durch Höhenleitner.  Dennoch wurden die Gastgeber mit Applaus verabschiedet.

 

Iserlohns Headcoach Doug Mason zeigte sich mit dem Zweikampfverhalten, der Defensivleistung und dem Spiel in der eigenen Zone gegen das Wolfsburger Spitzenteam zufrieden. Lediglich die Chancenverwertung bemängelte er. Auch sein Wolfsburger Trainerkollege Pavel Gross bescheinigte den Roosters ein gutes Zweikampfverhalten. Das Ergebniss sei vielleicht etwas zu hoch ausgefallen. Das Spiel am Seilersee war nach Meinung von Gross in etwa auf dem geichen Niveau, wie das Gastspiel der VW Städter am Freitag in Krefeld.

 

Am kommenden Sonntag sehen sich beide Teams wieder, wenn das Rückspiel in Wolfsburg steigt. Zuvor testen die Roosters am kommenden Freitag gegen die DEG.

 

Iserlohn Roosters – Grizzly Adams Wolfsburg 1:4 (0:0/0:1/1:3)

Tore: 0:1 (25:56) Polaczek (Dimitrakos, 0:2 (47:46) Kohl (Dimitrakos) 4-5 SHG; 1:2 (49:44) York (Tepper/Orendorz), 1:3 (55:42) Haskins (Danner/Köttstorfer), 1:4 (59:39) Höhenleitner (Mayr/Grygiel) ENG

Strafen: Iserlohn 4 – Wolfsburg 12

Schiedsrichter: Piechaczek, Fischer

Zuschauer: 1987

 

Iserlohn: Caron (ab 29:32 Siekmann) – Ardelan, Rogers; Peltier, Tomassoni; Danielsmeier, Orendorz – Hock, Wolf, Wörle; York, Giuliano, Tepper; Demuth, Nikiforuk, Kahle; Hommel, Kopitz.

Wolfsburg: Vogl – Schopper, Blanchard; Bina, Brocklehurts; Kohl, Köttstorfer; Keller – Milley, Hospelt, Furchner; Dzieduszycki, Haskins, Danner; Moore, Dimitrakos, Polaczek; Grygiel, Pohl, Höhenleitner; Mayer

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