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Romano bricht Torsperre – Capitals ringen Fehervar 3:1 nieder

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Wien. (PM) Die UPC Vienna Capitals besiegen am Sonntag vor 5.100 Zuschauern im Eissportzentrum Kagran SAPA Fehervar AV19 nach hartem Kampf 3:1. Die Capitals lagen 42 Minuten lang in Rückstand, ehe Neuzugang Tony Romano mit einer tollen Einzelleistung die Torsperre der Gäste brach. Am Freitag geht es für die Capitals mit einem Auswärtsspiel in Villach weiter.

Die UPC Vienna Capitals starteten schwungvoll ins erste Heimspiel der neuen Saison. Fehervar wurde teilweise im eigenen Drittel eingeschnürt, die Scheibe rotierte, doch zum Abschluss kamen die Wiener selten. Fortier und Soares scheiterten knapp, ehe Caps-Torhüter Matt Zaba einen Alleingang eines ungarischen Stürmers stoppen musste. Aus dem Nichts fiel der Führungstreffer für die Gäste: In Überzahl wurde Horvath freigespielt und drückte die Scheibe aus kurzer Distanz zum 1:0 ins Netz – zu diesem Zeitpunkt eine glückliche Führung für die Gäste.

Fehervar wusste sich mit Fortdauer des Spieles oft nur mit Fouls zu helfen, die Capitals konnten aus den Überzahlsituationen jedoch kein Kapital schlagen. Immer wieder war Gäste-Torhüter Munro zur Stelle und machte die besten Chancen der Capitals zunichte. Aus Sicht der Wiener war es zum Verzweifeln und die Zeit wurde knapp. Zudem konterte Fehervar gefährlich, zweimal trafen die Gäste das Gestänge, zweimal rettete Matt Zaba bravourös.

Im Schlussabschnitt erhöhten die Capitals noch einmal die Schlagzahl, Fortier scheiterte an der Stange, ehe Neuzugang Tony Romano mit einer sagenhaften Energieleistung den Bann brach und nach einem Sololauf zum 1:1 traf. Jetzt überrollten die Wiener die Gäste aus Szekesfehervar teilweise. Zdenek Blatny erhöhte im Powerplay auf 2:1 und als Francois Fortier einen Weitschuss zum 3:1 abfälschte, waren die Ungarn geschlagen. Das Kräfteverhältnis spiegelt sich im Schussverhältnis deutlich wider: Die Capitals trafen 54 Mal das gegnerische Tor, Fehervar 22 Mal.

Headcoach Tommy Samuelsson sprach von einem harten Stück Arbeit: „Fehervar ist sehr defensiv gestanden und wir haben unsere Chancen nicht verwerten können. Aber wir haben gewusst, wenn wir weiter Druck machen, werden Tore fallen, und das habe ich meinen Spielern auch in der letzten Drittelpause noch einmal gesagt. Ich bin stolz, dass wir nicht die Geduld verloren und an unsere Stärken geglaubt haben. Da haben uns die Erfahrungen aus der European Trophy sehr geholfen. Der tolle Einstand von Tony Romano freut mich, er hat gezeigt, warum wir ihn geholt haben.“

 

UPC Vienna Capitals – SAPA Fehervar AV19 3:1 (0:1,0:0,3:0)
Tore: Romano (42.), Blatny (50./PP), Fortier (52.); bzw. Horvath (19./PP)

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