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Wien. (PM ÖEHV) Im ersten von zwei Tests gegen den sechsfachen Weltmeister Tschechien musste sich Österreichs Herreneishockey-Auswahl zum Auftakt der WM-Vorbereitung Mittwochabend in Znojmo... Roger Bader: „Wollen an Schlussdrittel anknöpfen“
Roger Bader - ÖEHV Coach – © Sportfoto-Sale (DR)

Roger Bader – ÖEHV Coach – © Sportfoto-Sale (DR)

Wien. (PM ÖEHV) Im ersten von zwei Tests gegen den sechsfachen Weltmeister Tschechien musste sich Österreichs Herreneishockey-Auswahl zum Auftakt der WM-Vorbereitung Mittwochabend in Znojmo (CZE) 1:5 geschlagen geben.

Head Coach Roger Bader sah in den 60 Minuten bereits einige Entwicklungsschritte an denen man am morgigen Freitag in Linz anknüpfen will. ORF Sport+ überträgt das Spiel um 17:30 Uhr live.

„Es ist ziemlich genau so gelaufen, wie ich es vermutet hatte“, zeigt sich Roger Bader wenig überrascht vom Spiel und dem Ergebnis Mittwochabend. Individuelle Klasse, Tempo und Intensität der Tschechen stellten sein Team immer wieder vor Probleme, wie auch Nico Feldner bestätigte: „Der Speed ist unglaublich hoch, nochmals ein Stück höher als in unserer Liga. Daran müssen wir uns jetzt anpassen und damit umgehen lernen.“

Mit Fortdauer der Partie trat jedoch genau das ein, was sich Roger Bader erhofft hatte: „Wir haben uns von Periode zu Periode daran gewohnt, haben uns daran gewohnt, dass wir schneller entscheiden müssen, dass wir näher zum Gegner hin müssen. Das konnten wir immer besser adaptieren.“

Und genau das sei auch das Ziel hinter diesen Testspielen gegen Topnationen wie Tschechien, wie der Schweizer betont: „Daraus lernen und sich aneignen.“

Spiel 1 gegen den sechsfachen Weltmeister wurde vom Trainerteam bereits aufgearbeitet. In Linz will man speziell an das Schlussdrittel anknüpfen, in dem man einige Chancen kreieren konnte, Tschechien den Weg zum Tor besser versperrte und das Drittel dank des Debüttreffers von Nico Feldner sogar mit 1:0 für sich entschied.

„Wir haben an ein paar Stellschrauben gedreht und wollen dort anknüpfen, wo wir aufgehört haben, nämlich die Handlungsschnelligkeit, die Entscheidungsschnelligkeit zu vergrößern. In der Defensive waren wir zu wenig kompakt, da war zu viel Abstand zwischen dem vordersten und dem hintersten Mann. Da gab es Löcher, in denen die Tschechen uns überlaufen haben. Da wollen wir kompakter sein vo dem Moment weg, in dem Tschechien die Scheibe hinter dem eigenen Tor führt“, erläutert Roger Bader.

Das morgige Duell mit Tschechien ist die 18. Auflage. Es ist erst das zweite Spiel gegen unsere Nachbarn auf heimischem Boden. Das erste stammt vom 13. April 2019. Der Schauplatz beim 4:5: Linz. Bislang kann Tschechien auf eine makellose Bilanz gegen Rotweißrot verweisen mit 17 Siegen in 17 Spielen und tritt auch in Linz als Favorit aufs Eis.

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