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Anzeige Klobenstein. (PM Buam) Dank eines 5:1-Heimsieges im fünften Spiel der Viertelfinalserie der Alps Hockey League gegen S.G. Cortina Hafro ist das Team von... Rittner Buam sind nach Aufholjagd im Halbfinale
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Simon Kostner – © by Max Pattis

Klobenstein. (PM Buam) Dank eines 5:1-Heimsieges im fünften Spiel der Viertelfinalserie der Alps Hockey League gegen S.G. Cortina Hafro ist das Team von Santeri Heiskanen am Donnerstagabend in die Runde der letzten vier eingezogen, nachdem die Rittner Buam in der Serie bereits 0:2 zurücklagen.

Nun treffen die Blau-Roten ab Samstag auf HDD SIJ Acroni Jesenice, das den HC Gherdëina ausschaltete.

Die Rittner Buam mussten in diesem wichtigen Playoff-Match auf den erkrankten MacGregor Sharp verzichten. Beide Mannschaften begannen sehr engagiert und fanden bereits in den Anfangsminuten einige Hochkaräter vor. So blieb nach wenigen Sekunden Osburn an De Filippo hängen, während auf der Gegenseite Johansson und Sanna Smith warmschossen (2.). In der 5. Minute hatte Julian Kostner die Führung auf der Schaufel, aber De Filippo blieb in der Eins-gegen-Eins-Situation Sieger. Kurz darauf durften die Rittner dann doch jubeln, als sich Manuel Öhler den Puck erkämpfte, zum Alleingang ansetzte und den in der gesamten Serie überragenden De Filippo zwischen den Schonern erwischte. Cortinas Antwort kam sofort, doch der Rittner Defensivriegel hielt mit Können und Glück – etwa bei einem Finucci-Knaller in der 17. Minute, den Smith im Tor vermutet hatte – stand. Den letzten Aufreger verbuchten die Rittner, als der auffällige Sailio De Flippos Maske traf (20.).

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Apropos Spiel entwickeln: Das Mitteldrittel hätte aus Rittner Sicht nicht besser beginnen können, denn nach 41 Sekunden erzielte Jari Sailio aus kürzester Distanz das 2:0. Damit traf der Finne im vierten von fünf Playoff-Matches gegen Cortina. Für die Ampezzaner war das Gegentor ein Weckruf, denn jetzt gab die Machacka-Truppe Vollgas und schnürte die Gastgeber phasenweise in deren Drittel ein. Die Bemühungen wurden in der 25. Minute belohnt. Als eine Strafe gegen die Rittner Buam angezeigt war und De Filippo für einen sechsten Feldspieler vom Eis ging, schloss Kaskinen einen schönen Offensivaktion mit dem 2:1 ab. Danach kamen die Gäste aus dem Veneto dem Ausgleich sehr nahe, wie zum Beispiel bei einem Versuch Basarabas, aber Smith war immer hellwach. Ritten konnte in der Offensive nur mehr selten Akzente setzen. Eine gute Gelegenheit hatte Fink, der den Puck nach einem Konter nicht über die Linie drücken konnte.

Auch der letzte Spielabschnitt begann mit einem Rittner Highlight. Einen Sailio-Schuss konnte De Filippo nicht festhalten und Kapitän Simon Kostner staubte nach 24 Sekunden zum 3:1 ab. Cortina musste nun etwas offensiver agieren, was den Hausherren natürlich Raum für Konter gab. Einen vielversprechenden vertendelte Pechlaner Mitte des Schlussdrittels. Ritten verteidigte den Zwei-Tore-Vorsprung aber insgesamt recht geschickt, ließ wenig zu und scheiterte sieben Minuten vor Schluss an der Torumrandung. Dreieinhalb Minuten vor dem Ende ging Cortina-Coach Machacka „all in“, nahm den Goalie für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Zu allem Überfluss musste kurz darauf auch noch Lutz in die Kühlbox. Doch ausgerechnet da gelang den Hausherren die Entscheidung, als Simon Kostner den Puck abfing und ins leere Tor schoss (57.12). Vier Sekunden vor Schluss erzielte Spinell in Überzahl sogar noch das 5:1.

Im Halbfinale der Alps Hockey League treffen die Rittner Buam am Samstag auf Jesenice, das sich am Donnerstag 2:1 gegen Gröden durchsetzte und die Serie ebenfalls 3:2 gewann. Das Auftaktmatch der Best-Of-Five-Serie findet in Slowenien statt.

Alps Hockey League 2021/22 – Spiel 5 Viertelfinalserie (best of five)
Rittner Buam – SG Cortina Hafro 5:1 (1:0, 1:1, 3:0)
Tore: 1:0 Manuel Öhler (7.28), 2:0 Jari Sailio (20.41), 2:1 Kaskinen (24.57), 3:1 Simon Kostner (40.24), 4:1 Simon Kostner (57.12/SH/EN), 5:1 Markus Spinell (59.56/PP)
MVPs der Partie presented by Loacker: Johansson (COR) und Manuel Öhler (RIT)
Stand in der Viertelfinalserie: 3:2 (2:4, 2:4, 1:0 OT, 2:0, 5:1) – Rittner Buam im Halbfinale

Die nächste Hürde heißt HDD SIJ Acroni Jesenice

Die Rittner Buam haben am Donnerstagabend mit einem 5:1-Sieg in Spiel fünf der Playoff-Viertelfinalserie gegen S.G. Cortina Hafro den Einzug ins Halbfinale der Alps Hockey League geschafft. Zeit zum Feiern hat die Heiskanen-Truppe aber kaum, denn schon am Samstag geht es um 18 Uhr mit dem Auftaktmatch der Runde der letzten vier in Slowenien weiter. Der Gegner heißt Jesenice, war Sieger des Grunddurchgangs und hat selbst ein nervenaufreibendes und kräftezehrendes Viertelfinale hinter sich.

Auch Jesenice musste alle fünf Partien gegen einen hervorragenden HC Gherdëina bestreiten. Den „Furie“ wäre beinahe dasselbe Comeback wie den Rittner Buam gelungen: Nach den ersten beiden Spielen lagen sie mit 0:2 im Hintertreffen (0:4, 2:3 n.V.), doch der HCG antwortete mit einem starken 5:1-Auswärtssieg und einem 4:2-Triumph im Pranives-Stadion. Im entscheidenden Duell hielt Gröden lange mit, doch in letzter Minute ließ Erik Svetina Grödens Halbfinal-Traum mit dem 2:1 platzen.

Dieser Svetina war in den Playoffs gegen Gröden mit drei Treffern auch der gefährlichste Angreifer, besonders aufpassen müssen Andreas Lutz & Co. aber auf Eric Pance. Der 30-jährige Slowene ist wie schon in der ganzen Saison Jesenices Unruheherd im Angriff. 75 Scorerpunkte (acht in den Playoffs) stehen ihm zu Buche – das ist Ligahöchstwert. Der zweitbeste Scorer, der Finne Eetu Elo, hat 50 Zähler auf seinem Konto. Zwischen den Pfosten steht mit Oscar Froberg statistisch gesehen „nur“ der sechstbeste Keeper der AlpsHL. Mit einer Fangquote von 93,5 Prozent übertraf er in den Playoffs aber seinen Durchschnittswert (92,7 Prozent), weshalb ein Durchkommen bei ihm sicherlich alles andere als ein Zuckerschlecken wird. Zum Vergleich: Jake Smith zeichnete sich in den Playoffs mit einer Quote von 95,7 Prozent und zwei Shutouts aus, sein Durchschnitt liegt mit 93 Prozent aber nur minimal höher als jener von Froberg.

Insam: „Jesenice ist uns noch nie so richtig gelegen“

Dass Jesenice nicht der Lieblingsgegner der Rittner Buam ist, hat sich in den bisherigen Spielen gegen die Slowenen gezeigt. Das weiß auch Sportdirektor Adolf Insam: „Sie sind uns als Gegner noch nie so richtig gelegen. Gegen Jesenice haben wir schon oft eine Klatsche kassiert, auch in dieser Saison. Für uns sind sie ein unglaublich gefährlicher Gegner“, sagt Insam, der sich nach der starken Aufholjagd gegen Cortina aber auch bewusst ist, dass sein Team jede Menge Selbstvertrauen getankt hat: „Einen 0:2-Rückstand muss man erst einmal so drehen. Ich muss den Buam und dem Trainer ein großes Kompliment aussprechen. Auch unsere jungen Eigengewächse, siehe Manuel Öhler, haben gezeigt, dass sie in entscheidenden Spielen ihren Beitrag leisten können.“

Fehlen wird den Buam am Samstag voraussichtlich wieder MacGregor Sharp, der immer noch krank ist. Auch wenn die fünf Spiele gegen Cortina an den Kräften genagt haben, hat Jesenice die gleiche Ausgangslage. „Beide sind etwas müde, weshalb es auf taktische Kleinigkeiten ankommen wird. Ich bin überzeugt, dass wir sie knacken können“, schließt Insam ab.

AlpsHL, Playoffs, Halbfinal-Serie:
Samstag, 26. März – Spiel 1:
HDD SIJ Acroni Jesenice – Rittner Buam (18 Uhr, Športni Park Podmežakla)

Dienstag, 29. März – Spiel 2:
Rittner Buam – HDD SIJ Acroni Jesenice (20 Uhr, Ritten Aren)

Donnerstag, 31. März – Spiel 3:
HDD SIJ Acroni Jesenice – Rittner Buam (19 Uhr, Športni Park Podmežakla)

Evtl. Samstag, 2. April – Spiel 4:
Rittner Buam – HDD SIJ Acroni Jesenice (Ritten Aren)

Evtl. Dienstag, 5. April – Spiel 5:
HDD SIJ Acroni Jesenice – Rittner Buam (Športni Park Podmežakla)

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