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Timmendorf / Salzgitter. (PM Icefighters) Am Sonntag fand am Timmendorfer Strand die erste Ligentagung zur Regionalliga Nord-Spielzeit 2020/2021 statt. Dort wurden neben dem Hauptthema... Regionalliga Nord: Saison scheint möglich – Falken Meister – Neue Ausländerregel

© by Jens Bartels

Timmendorf / Salzgitter. (PM Icefighters) Am Sonntag fand am Timmendorfer Strand die erste Ligentagung zur Regionalliga Nord-Spielzeit 2020/2021 statt.

Dort wurden neben dem Hauptthema Spielbetrieb während der Corona-Pandemie, die Harzer Falken zum Meister gekürt. Des Weiteren wurde eine neue Ausländerregel für die kommende Jahre festgelegt. Von den TAG Salzgitter Icefighters nahm Vereinsvorsitzender Friedel Schulze teil.

Keine Geistersspiele – Saison mit begrenzter Zuschauerzahl möglich

Etwas mehr als vier Stunden lang tagten die Vertreter der Vereine gemeinsam mit Ligenleiter Götz Neumann und NEV-Präsident Jochen Schierbaum. Hauptthema war ein möglicher Ablauf der kommenden Saison während der noch immer anhaltenden COVID-19-Pandemie. Wie auch in den höheren Ligen waren sich alle Beteiligten einig, dass Geisterspiele keine Option sein können. „Das kann sich keiner erlauben. Alle müssen mit den Einnahmen kalkulieren. Bei uns würde es funktionieren wenn wir mit 300 bis 400 Zuschauern rechnen könnten“, sagt Schulze nach dem Termin.

Spätester Saisonstart 20. November

Bei einem regulären Saisonstart im Oktober würde eine Doppelrunde ausgespielt, in der sich jedes Team mit jedem anderen der sieben Teilnehmer jeweils viermal duellieren würde. So käme man auf 28 Spieltage. Würde sich der Beginn der Spielzeit verzögern, wird der Modus in eine 1,5-fach-Runde abgeändert. So träfen sich alle Kontrahenten jeweils dreimal. Als absolute Deadline für den Saisonbeginn 2020/2021 einigten sich die Regionalligisten auf den 20. November. „Nach diesem Datum ist eine Saison zeitlich nicht mehr machbar“, so der Vereinsvorsitzende der Stahlstädter. In jedem Fall würde die Hauptrunde bis Ende Februar laufen, dann würden die Plätze eins bis vier in einer Playoff-Runde den Meister ausspielen. Sollte mehr als eine Mannschaft aufgrund abweichender Auflagen im eigenen Bundesland nicht am Spielbetrieb teilnehmen können, findet keine Saison statt.

Eishallen haben Zusagen erteilt

Konkrete Informationen wird es erst nach einer weiteren Ligentagung geben, da die Entwicklung der Ereignisse aktuell noch niemand vorhersehen kann. Positiv ist allerdings, dass momentan alle Vereine die Zusage ihrer Eishallen erhalten haben. Am Salzgittersee wird die Eissporthalle am 3. Oktober unter Auflagen öffnen.

Neue Ausländerreglung

Neben der Corona-Situation wurden für die kommenden Jahre neue Ausländerregelungen vereinbart, die wie folgt aussehen:
– Saison 2020/21: 3 Ausländerpositionen + 3 Weitere mit dem Einsatz von jeweils einem U23 Spieler pro Ausländerposition
– Saison 2021/22: 2 Ausländerpositionen + 3 Weitere mit dem Einsatz von jeweils einem U23 Spieler pro Ausländerposition
– Saison 2022/23: 1 Ausländerposition + 3 Weitere mit dem Einsatz von jeweils einem U23 Spieler pro Ausländerposition
– Ab der Saison 2023/24: Nur noch 3 Ausländerpositionen mit dem Einsatz von jeweils einem U23 Spieler pro Ausländerposition

Harzer Falken sind Meister

Im Gegensatz zu den meisten anderen Sportligen in Deutschland wurde in der Regionalliga Nord auf Antrag eines Vereins der Tabellenführer der Haupt- und der Meisterrunde, der Oberligaabsteiger Harzer Falken, einstimmig zum Meister gekürt.

Acht Teilnehmer 2020/2021

Für die kommende Spielzeit haben folgende acht Mannschaften gemeldet:
– EC Harzer Falken (Meister)
– ECW Sande Jadehaie
– Weserstars Bremen
– TAG Salzgitter Icefighters
– TuS Harsefeld Tigers
– Adendorfer EC (Rückkehrer nach Ausfall der Spielstätte)
– CE Timmendorfer Strand (Aufsteiger)
– Hamburger SV

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