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Red Bulls müssen sich Ljubljana hauchdünn geschlagen geben

Salzburg verliert als spielbestimmende Mannschaft mit 1:2

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Lucas Thaler of EC Red Bull Salzburg - © Manuel Mackinger - EC Red Bull Salzburg
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Salzburg. (PM Red Bulls) Der EC Red Bull Salzburg hat das Heimspiel der win2day ICE Hockey League gegen Olimpija Ljubljana mit 1:2 verloren, hätte sich mit etwas mehr Glück vor dem gegnerischen Tor aber mehr verdient.

Die Gäste gingen im ersten Abschnitt in Führung und verteidigten diese gegen ständige Angriffswellen der Red Bulls bis ins Schlussdrittel. Dort gelang Thomas Raffl der mehr als verdiente Ausgleich, nur um wenig später nach einem Konter der Gäste wieder in Rückstand zu geraten. Die Red Bulls bleiben damit im letzten Spiel vor der nun folgenden Länderspielpause ohne Punkte, haben aber wieder ein gutes Spiel gezeigt.

Spielverlauf
Die Anfangsphase gehörte den Red Bulls, die sofort ein hohes Tempo anschlugen und kaum aus der Offensivzone rauszubekommen waren. Ljubljanas Torhüter Lukas Horak ließ sich nicht überraschen. Erstmals gefährlich wurden die Gäste bei einem Powerplay, in dem sie noch nicht trafen. Aber just danach zog Blaz Gregorc aus spitzem Winkel ab und brachte die Gäste in Führung (10.). Salzburg machte weiter das Spiel, Benjamin Nissner hatte Pech bei einem Stangenschuss aus einem Gedränge vor dem Tor (11.). Die Slowenen wurden dann druckvoller und verteilten das Spiel auf beide Seiten. Begleitet von vielen Emotionen, die zunehmend aufloderten. Ein erstes gutes Salzburger Powerplay brachte noch nicht den Ausgleich, aber die Chancen wurden besser. Ljubljanas Goalie kam bei einigen Aktionen ins Schwimmen, hielt seinen Kasten aber sauber. Fazit der ersten 20 Minuten: die Red Bulls machen das Spiel, die Gäste führen 1:0.

Die ersten Chancen im zweiten Abschnitt hatten Lucas Thaler und Brandon Coe aus Halbdistanz im Powerplay (23.). Die Red Bulls blieben am Ruder, hatten sogar in Unterzahl mit Florian Baltram mit einem One-timer aus dem Slot die Möglichkeit (28.). Es rollte eine Angriffswelle nach der anderen aufs Gästetor, aber immer war ein Schläger oder gegnerischer Fuß dazwischen. Das gleiche Bild im nächsten Powerplay, Ljubljanas Abwehr war nicht zu knacken; einmal rutschte die Scheibe hinterm Goalie der Linie entlang, ging aber nicht rein. Salzburgs Torhüter David Kickert hielt, was zu halten war und so lagen die richtig druckvollen Hausherren auch nach 40 Minuten mit 0:1 zurück.

Das Bild änderte sich auch im Schlussdrittel nicht. Salzburg griff an, Ljubljana – mit der Führung im Rücken – verteidigte. Die Red Bulls rotierten, brachten die Scheibe zum Tor, nur die richtig guten Chancen waren rar gesät. Beim nächsten Powerplay der Slowenen war plötzlich David Kickert wieder gefragt und fing einige starke verdeckte Schüsse weg. Und dann kam der Antritt von Thomas Raffl, der beim 2 auf 1-Konter die Nerven behielt und in Unterzahl endlich den Ausgleich erzwang (51.). Doch bei einem Konter legten die Slowenen wieder vor, Zach Boychuk traf aus vollem Lauf ins Kreuzeck (54.). Und das war nicht mehr aufzuholen, auch wenn die Red Bulls am Ende mit sechs Feldspielern alles versuchten. Die Red Bulls unterlagen schließlich gegen Ljubljana in einem engen Spiel mit 1:2, hätten sich mit etwas mehr Schussglück aber mehr verdient.

Statement Thomas Raffl „Es war ein schnelles Spiel, in dem wir in vielen Belangen die Oberhand gehabt haben. Wir haben nur die Scheibe einfach nicht ins Tor gebracht. Damit können wir nicht zufrieden sein, aber wir haben wieder eine große Steigerung im Vergleich zu den letzten Spielen gehabt. Wir sind auf dem richtigen Weg, werden noch enger zusammenrücken und nach der Pause mit Vollgas loslegen.“

win2day ICE Hockey League
EC Red Bull Salzburg – Olimpija Ljubljana 1:2 (0:1, 0:0, 1:1)

Tore:
0:1 | 09:45 | Blaz Gregorc
1:1 | 50:34 | Thomas Raffl | SH
1:2 | 53:06 | Zach Boychuk

Zuschauer: 2.635


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