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Salzburg. (PM Red Bulls) Der EC Red Bull Salzburg setzte sich im vierten Playoff-Finalspiel der win2day ICE Hockey League gegen den EC-KAC mit 6:5... Red Bulls gewinnen Overtime-Krimi gegen Klagenfurt zum Serienausgleich

ebastian Dahm, Thomas Vallant (KAC) and Thomas Raffl (EC RBS)
© Gepa/RedBull

Salzburg. (PM Red Bulls) Der EC Red Bull Salzburg setzte sich im vierten Playoff-Finalspiel der win2day ICE Hockey League gegen den EC-KAC mit 6:5 in der Verlängerung durch und glich damit in der Best-of-Seven-Serie auf 2:2 aus.

In der ausverkauften Eisarena Salzburg lieferten sich beide Teams einen harten, an Spannung nicht zu überbietenden Schlagabtausch mit mehreren Führungswechseln. Am Ende gewannen die Red Bulls mit dem Glück des Tüchtigen in der zweiten Minute der zweiten Verlängerung, Troy Bourke schoss die Red Bulls dabei zuerst in die Verlängerung und machte dann selbst den Deckel drauf. Am Sonntag wechselt die Serie mit dem fünften Spiel wieder nach Klagenfurt, Spielbeginn ist um 17:30 Uhr.

Spielverlauf
Starker Beginn der Gäste. In der 2. Minute vergab Johannes Bischofberger noch beim 2 auf 0 vor Atte Tolvanen, doch wenige Sekunden später nutzte Thomas Hundertpfund seine Chance aus kurzer Distanz zur frühen Führung. Kurz darauf hatte Klagenfurts Nick Petersen bei freier Schussbahn die nächste große Möglichkeit (3.). In der 6. Minute konnten sich die Red Bulls erstmals in der Offensivzone etwas festsetzen, doch nur vier Minuten später (10.) erhöhten die Klagenfurter mit dem ersten Powerplay durch Lukas Haudum aufs 2:0. Im weiteren Verlauf steigerten sich die Salzburger und kamen nun öfter gefährlich vors Tor, aber auch bei einem ersten Powerplay vor der Pause fanden sie noch keine zwingenden Möglichkeiten vor. Die Red Bulls hatten irgendwie noch keinen richtigen Zugriff aufs Spiel, nach 20 Minuten stand es 0:2.

Im zweiten Durchgang drückten die Salzburger mehr nach vorn und trafen prompt zum Anschluss. Ryan Murphy überwand Klagenfurts Goalie Sebastian Dahm im Nachschuss nach starker Vorarbeit von Lucas Thaler (23.). Dann musste Klagenfurts Finn van Ee mit 5min+Spieldauerstrafe vom Eis – der gefoulte Benjamin Nissner konnte zum Glück weiterspielen – und die Red Bulls legten nach. Peter Hochkofler verlängerte im Powerplay den Nicolai Meyer-Schuss zum 2:2-Ausgleich (25.). Jetzt waren die Salzburger voll da, die Partie nahm auch deutlich an Härte zu. Aber die Red Bulls drückten weiter und drehten tatsächlich das Spiel. Nach einem massiven Gestocher war Phillip Sinn am richtigen Platz und netzte mit seinem ersten Playoff-Tor zum 3:2 ein (35.). Am Ende kamen auch die Kärntner im Wechsel mit den Red Bulls wieder zu gefährlichen Schüssen, aber dieses Drittel ging klar an die Red Bulls.

Der harte Schlagabtausch mit wechselnden Chancen wurde im Schlussdrittel nahtlos fortgesetzt. In der 43. Minute gelang dem KAC mit einem Flachschuss von Matthew Fraser bei verdeckter Sicht der Ausgleich. Salzburg mit der Antwort, nach einem Abpraller zog Dennis Robertson aus dem linken Bullykreis ab und hämmerte die Scheibe zur 4:3-Führung in die Maschen (46.). In der 47. Minute wieder der Ausgleich, Matthew Fraser traf im Powerplay direkt vorm Tor. Und kurz darauf die neuerliche Führung für den KAC, besorgt von David Maier mit einem harten Distanzschuss genau ins Kreuzeck (48.). Gefolgt vom Salzburger Ausgleich, Troy Bourke stellte per Bauerntrick mit Hilfe eines gegnerischen Schlittschuhs (54.) aufs 5:5. Auf beiden Seiten hätte die Entscheidung noch fallen können, aber die Verlängerung musste her.

In der ersten, wahnsinnig intensiven Overtime hatten die Red Bulls insgesamt mehr offensive Anteile. Aber beide Teams hatten im Wechsel mehrmals die Chance, das Spiel zu beenden. Regelmäßig wurden die Scheiben mit verdeckten Schüssen aufs Tor gebracht und dort auf die Rebounds gegangen, dazu kamen viele hektische Zweikämpfe und Scheibenverluste. Beide Torhüter zeichneten sich mehrfach aus und sorgten dafür, dass es in eine weitere Verlängerung ging, die nun 3 gegen 3 gespielt wurde. Und dort verwertete Troy Bourke nach 62 Sekunden den Querpass von Dennis Robertson mit seinem zweiten Tagestreffer zum hart erkämpften 6:5-Heimsieg gegen den ebenbürtigen KAC.

Statement Phillip Sinn „Wir hatten einen schweren Start im ersten Drittel, haben das aber in der Pause alles angesprochen, was passieren muss, worauf wir achten müssen. Das haben wir gut umgesetzt und damit das Ruder herumgerissen. Auch bei den weiteren Führungswechseln ist die Stimmung auf der Bank gut geblieben, alle waren positiv. Und jetzt sind wir superglücklich, dass wir das gewonnen haben.“

win2day ICE Hockey League | Playoff-Finale | 4. Spiel
EC Red Bull Salzburg – EC-KAC 6:5 (0:2, 3:0, 2:3) OT

Tore:
0:1 | 01:35 | Thomas Hundertpfund
0:2 | 09:01 | Lukas Haudum | PP
1:2 | 22:33 | Ryan Murphy
2:2 | 24:40 | Peter Hochkofler | PP
3:2 | 34:38 | Phillip Sinn
3:3 | 42:42 | Matthew Fraser
4:3 | 45:44 | Dennis Robertson
4:4 | 46:34 | Matthew Fraser | PP
4:5 | 47:41 | David Maier
5:5 | 53:25 | Troy Bourke
6:5 | 81:02 | Troy Bourke

Zuschauer: 3.400




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