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Les Lancaster: „Fühlt sich gut an, das entscheidende Tor gegen mein ehemaliges Team erzielt zu haben“ – Red Bull München unterliegt den Eisbären Berlin im Topduell

McKenna: „Es war ein enges Eishockeyspiel“

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Berlins Leo Pföderl und Münchens Goalie Simon Wolf - © City-Press
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München. (PM Red Bulls / PM Eisbären) Der EHC Red Bull München musste sich am 37. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2025/26 im Topduell gegen die Eisbären Berlin mit 2:3 (1:0|0:2|1:1) geschlagen geben.

Vor 10.796 Zuschauern im erneut ausverkauften SAP Garden erzielten Jeremy McKenna und Brady Ferguson die Tore für die Mannschaft von Trainer Oliver David.

Spielverlauf
Das erste Drittel ging klar an München. Die Red Bulls erspielten sich zahlreiche gute Chancen, doch spätestens bei Jonas Stettmer war Endstation. Der Eisbären-Goalie verhinderte bis in die 17. Minute den Rückstand seiner Mannschaft. Dann hatte Chris DeSousa einen genialen Gedanken: Der Stürmer spielte einen Pass durch die Beine auf McKenna, der schnörkellos zum 1:0 traf – sein zehntes Saisontor in der DEL. Auf der anderen Seite war Simon Wolf lange kaum gefordert. Seine beste Tat zeigte der Münchner Schlussmann wenige Sekunden vor der ersten Pause. So blieb es beim 1:0 nach 20 Minuten.

Nach dem Seitenwechsel legten die Eisbären deutlich zu. Die Gäste spielten schneller und aggressiver, die Red Bulls gerieten zunehmend unter Druck. Der viermalige deutsche Meister verteidigte jedoch konsequent, vor allem im Slot. Einmal konnte Liam Kirk durchbrechen, doch Wolf reagierte stark (28.). Vier Minuten später kam es zum nächsten direkten Duell – dieses Mal ließ der Eisbären-Stürmer dem Münchner Goalie keine Chance und erzielte das 1:1. Danach fand das Team von Trainer Oliver David wieder besser ins Spiel, Berlin blieb jedoch zwingender. Kurz vor der zweiten Pause drehte Lean Bergmann mit seinem Treffer zum 1:2 (38.) die Partie.

Im Schlussabschnitt neutralisierten sich die beiden Teams, vor den Toren passierte zunächst wenig. Mit der Großchance von Adam Brooks (46.), der im Berliner Slot zum Abschluss kam, startete jedoch eine gute Phase der Red Bulls. Der Treffer fiel aber aus dem Nichts auf der anderen Seite: Les Lancaster markierte nach einem Bully das 1:3 (50.). Die Münchner Offensive war nun gefordert. Richtig gefährlich wurde es in einem Powerplay, in dem McKenna den Pfosten traf (54.). Im Anschluss ließ Berlin wenig zu. Als Coach Oliver David den Extra-Angreifer brachte, erzielte Ferguson aber noch das 2:3 (60.). In den verbleibenden 40 Sekunden warf München noch einmal alles nach vorne, der Ausgleich fiel jedoch nicht mehr. Am Ende stand ein 3:2-Auswärtssieg der Eisbären.

Les Lancaster von den Eisbären Berlin feiert das Tor zum 1:3 – © City-Press

Jeremy McKenna (EHC Red Bull): „Im ersten Drittel haben wir den Ton angegeben, dann haben sie Anpassungen vorgenommen. Am Ende des Tages war es ein enges Eishockeyspiel, das durch ein Tor entschieden wurde. Es ist mit den Verletzten gerade nicht einfach, jeder gibt aber sein Bestes. Simon Wolf hat ein super Spiel gemacht und uns im Spiel gehalten. Am Freitag in Straubing werden wir wieder bereit sein.“

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Es war ein schweres Spiel. Unser Startdrittel hat mir nicht gefallen, da war München die bessere Mannschaft. Im Mittelabschnitt waren wir besser und haben mit hohem Tempo gespielt. Wir konnten einige Schlüsselmomente für uns entscheiden und Kapital aus unseren Chancen schlagen. Les Lancasters Tor im Schlussdrittel kam zu einem guten Zeitpunkt. Wir wussten, dass München dann noch einmal Druck aufbauen wird, wir haben aber schlau gespielt. Jonas Stettmer war zur Stelle, wenn wir ihn brauchten.“

Les Lancaster (Verteidiger Eisbären Berlin): „Ich freue mich über den Sieg. Wir wissen, dass wir im Startabschnitt keine gute Leistung abgerufen haben. Wir haben aber eine gute Reaktion gezeigt und im zweiten und dritten Drittel gut gespielt. Es fühlt sich gut an, das entscheidende Tor gegen mein ehemaliges Team erzielt zu haben.“

Tore:
1:0 | 16:10 | Jeremy McKenna
1:1 | 31:01 | Liam Kirk
1:2 | 37:22 | Lean Bergmann
1:3 | 49:08 | Les Lancaster
2:3 | 59:20 | Brady Ferguson
Zuschauer: 10.796


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