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Ratingens Trainer Frank Gentges zu den Voraussetzungen vor den Playoffs: „Dortmund wird Meister, alles andere wäre unrealistisch“

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Frank Gentges - © Ice Aliens
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Frank Gentges – © Ice Aliens

Ratingen. (PM Ice Aliens) Vor dem Start in die Playoffs gegen Grefrath äußerte sich Ratingens Headcoach Frank Gentges zur aktuellen Situation der Außerirdischen.

Ab Freitag geht es im Playoff-Viertelfinale gegen Grefrath im Modus best of Three los.

Herr Gentges, Gratulation zu Platz 2 in der Hauptrunde hinter Top-Favorit Dortmund.
Wie ordnen Sie diesen Erfolg ein?

„Besten Dank! Mit unserem Kader und unseren Möglichkeiten ist das mehr als der optimal mögliche Tabellenplatz. Also Gratulation an das gesamte Team.“

Auch wenn die Kader-Situation in letzter Zeit nicht mehr thematisiert wurde, ist sie ja nicht besser geworden, im Gegenteil. Wie ist die aktuelle Kadersituation?

„Wie in den letzten Monaten, immer gleich, keine Verbesserung. Vom geplanten Kader zu Saisonbeginn haben wir 8 Abgänge (Kreuzmann, Grein, Mansfeld, Gatz, Nemec, Häsler, Brittig und Fischer) und dazu mit Tobi Brazda und Malte Hodi zwei Langzeit-Verletzte, deren Saison schon seit langem beendet ist. Somit fehlen uns 10 Spieler, dem degenüber stehen mit dem zweiten Torwart Leon Brunet und Zane Schartz, der aus privaten Gründen nach Düsseldorf gekommen ist und alles selber bezahlt, nur 2 Zugänge. Dass dies in absolut keiner Relation steht, müsste jedem klar sein. Folglich mussten wir leider auch alle Erwartungen revidieren.“

Sie scheinen das nicht so einfach zu verdauen, wie ist da ihr persönliches Befinden?

„Das können Sie sich ja wohl vorstellen, aber das spielt keine Rolle. Meine Aufgabe ist es immer, aus den jeweils aktuellen Mitteln, das Optimale raus zu holen und das mache ich auch weiterhin zu 100%. Ich bin aber Realist und kein Träumer, somit weiß ich das auch alles richtig einzuordnen. Wenn die Welt der Ahnungslosen das immer noch nicht begriffen hat, ist das traurig, aber nicht mein Problem.“


Beim letzten Spiel standen noch 11 Spieler zur Verfügung und beim Abschlusstraining waren es noch viel weniger ….

„Ja, wie gesagt, das ist unsere Situation, wenn alle Spieler da sind, haben wir 15 Spieler plus Mathias Onckels der selber entscheiden muss ob er mit seinem Mittelfußbruch spielt oder nicht und das ist absolut vorbildlich wie er sich immer wieder in den Dienst der Mannschaft stellt. Wer dann noch krank ist, weiß man nie vorher und Leon Taraschewski ist wegen Spieldauerdisziplinarstrafe auch noch gesperrt, somit werden es natürlich immer weniger.“

Wie sieht es da mit der üblichen Play-Off-Stimmung aus?

„Dass die Euphorie der beiden Vorjahre nicht da ist, ist aktuell wohl selbstverständlich, das geht ja nicht auf Knopfdruck. Bei uns im Team kann die Situation natürlich jeder einschätzen, aber wir müssen jetzt alle positiv denken, uns auf die Play-Offs freuen und alles andere ausblenden. Ich werde die Mannschaft bestmöglich einstellen, wir schauen dann von Spiel zu Spiel und sehen, was möglich ist. Auf jeden Fall brauchen die Jungs dringender denn je die Unterstützung der Fans und Zuschauer.“

Sie selber haben beim Spiel gegen Troisdorf den Puck abbekommen und eine Verletzung am Kiefer und Jochbein, sowie eine Gehirnerschütterung davon getragen und waren die letzte Woche nicht dabei. Wie ist bei Ihnen der Stand der Dinge?

„Die Ärzte haben mich mindestens 2-3 Wochen raus genommen. Ich werde aber ab sofort wieder meine Aufgaben übernehmen und dann schauen, wie es geht. Die Schmerzen sind nicht das Problem, aber die Gehirnerschütterung. An Spätfolgen habe ich kein Interesse.“

Was sagen sie zum Viertelfinalgegner Grefrath Phönix?

„Wie ich schon vor der Saison gesagt habe, finde ich die Mannschaft personell sehr gut besetzt und sie haben sich in der Saison nochmals gezielt verstärkt. Wenn wir komplett sind und ans Limit kommen, wird es eine Serie auf Augenhöhe. Es bleibt für uns aber auch abzuwarten, wie wir mit unserem kleinen Kader in den Play-Offs klar kommen.“

Wer ist der Favorit auf die Meisterschaft?

„Von den Voraussetzungen lautet das Endspiel Dortmund gegen Bergisch Gladbach und Dortmund wird Meister, alles andere wäre unrealistisch.“

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