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Krefeld. (MR) Mit einem Sieg im heutigen Spiel hätte sich der KEV’81 etwas von den „Kellerkindern“ absetzen können, doch wie so oft kam es... Raketenschnelle Rockets Diez-Limburg entführen alle Punkte aus Krefeld
Torjubel bei den Rockets – © Sportfoto-Sale (DR)

Torjubel bei den Rockets – © Sportfoto-Sale (DR)

Krefeld. (MR) Mit einem Sieg im heutigen Spiel hätte sich der KEV’81 etwas von den „Kellerkindern“ absetzen können, doch wie so oft kam es anders, und Krefeld verlor mit 3:4 gegen die EG Diez-Limburg.

Ein zähes erstes Drittel mit wenig Spielfluss und Möglichkeiten für die Hausherren. Die Limburger waren immer schnell und vor allem auch konsequent an der Scheibe, unterbanden die Pässe und agierten vor allem mit schnellem Zug zum Tor. Sehr früh schon hatten sie Patrick Klein im Krefelder Gehäuse überwunden mit einem Schuss von der Blauen. Zur Drittelmitte in Überzahl konnten die Gastgeber ausgleichen, obwohl sie auch hier kaum zu ihrem Spiel gekommen waren. Es war vielmehr eine Einzelaktion von Mahkovec und Freis, die sich mit dem 2 auf 1 Vorstoß durchsetzten und schnell abschlossen. Doch wenig später hatte die pfälzisch-hessische Spielgemeinschaft den alten Abstand wieder hergestellt, als Lavallee quasi aus dem Rückraum und verdeckt einnetzte.

Krefeld kann in Unterzahl ausgleichen

Ab dem zweiten Durchgang kamen die Niederrheiner besser ins Spiel, hatten die Taktik der Gäste besser verinnerlicht und konnten hier teilweise frühzeitig gegensteuern. Rocket Slaton traf den Pfosten genau wie auf der anderen Seite Grygiel im Powerplay die Latte. Doch noch immer zeigten die Gäste sehr viel Zug zum Tor. Gegen Ende des Drittels geriet Krefeld nochmals in Unterzahl, doch den Treffer konnten sie selbst verbuchen, als Ehrich den Kollegen Dreschmann mit der Befreiung auf den Weg schickte. Dreschmann schirmte die Scheibe gut mit dem Körper ab, drehte sich einmal und schoss aus kurzer Distanz zum erneuten Ausgleich ein. Schwungvoll kamen die Rockets nach der zweiten Pause aus der Kabine und legten erneut einen Treffer vor – es war der erste Treffer in der Oberliga für Lehtonen. Wieder liefen die Seidenstädter einem Rückstand hinterher, obwohl vor allem die „Gitterträger“ immer wieder schnell vorne waren und sich Chancen erspielten. Während jedoch die Versuche von Hauf, Mahkovec, Westerkamp, Grygiel oder Guay Tessier scheiterten, durften die Gäste zur Drittelmitte nochmals jubeln. Wieder hatte Klein den ersten Schuss blocken können, auch den zweiten, aber die Abpraller konnten nicht von den eigenen Leuten entschärft werden, sodass der zweite Abpraller schließlich aus dem Hinterhalt, sorry Hintergrund abgeschossen den Weg ins Netz fand. Die Eissportgemeinschaft schaltete schließlich einen Gang zurück, und Krefeld konnte sich mehrfach im Angriff festsetzen. Man schoss aus allen Lagen, traf das Gestänge, das Außennetz oder jedes Teil der Goalieausrüstung. Ins Schwarze traf schließlich Dreschmann mit einer Flatterscheibe. Am Ende lief jedoch die Zeit davon; erst spät konnte Klein seinen Platz für den 6. Feldspieler freimachen, doch es reichte nicht mehr, und die Hausherren standen beim 3:4 mit leeren Händen da.

Es spielten:
KEV
– Patrick Klein – Markus Freis, Lars Ehrich, Mathias Onckels, Tom Schmitz, Julius Bauermeister, Tobias Esch, Michael Schaaf – Anakin Guay Tessier, Jan Theuerkauf, Marcel Mahkovec, Brian Westerkamp, Tim Dreschmann, Florian Maierhofer, Manuel Nix, Adrian Grygiel, Luca Hauf, Joshua Gärtner, Edwin Schitz
DLI – Jan Guryca – Lorenzo Valenti, Alexander Seifert, Jan Wächtershäuser, Alexander Bojarin, Mark Shevyrin, Noureddine Bettahar – Thomas Voronov, Niko Lehtonen, Paul König, Stephen Slaton, David Lademann, Henry Wellhausen, Kevin Lavallee, Dominik Patocka, Thomas Matheson, Kyle Brothers

Die Treffer erzielten:

0:1 (01:36) Wächtershäuser (Voronov, Patocka)
1:1 (10:37) Freis (Mahkovec) PP1
1:2 (13:08) Lavallee (Brothers, Seifert)
2:2 (38:00) Dreschmann (Ehrich) SH1
2:3 (42:19) Lehtonen (König, Lademann)
2:4 (49:13) Lademann (Brothers)
3:4 (55:40) Dreschmann (Bauermeister)

Schiedsrichter:
Maris Kruminsch, Ramon Sterkens – Tobias Bergmann, Sascha Küper

Strafen: KEV – 4 Min; DLI – 6 Min.

Michaela-Ross

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