Garmisch-Partenkirchen. (PM SCR) Die exakt gleiche Konstellation gab es bereits zu Beginn der Saison: Zunächst gastierten die Werdenfelser bei den Erding Gladiators und siegten dort mit 5:3, ehe am darauffolgenden Sonntag die Selber Wölfe im Olympia-Eissportzentrum zu Gast waren und beim 0:3-Auswärtssieg alle Punkte mit in den Norden Bayerns entführten.
Unabhängig von der aktuellen Tabellenkonstellation ist die Ausgangslage für die Weiß-Blauen klar: Punkte müssen her, will man den Einzug in die Pre-Playoffs weiterhin realistisch halten.
Ein wichtiger Baustein auf diesem Weg könnte Quirin Glas-Bader sein. Der Stürmer mit der Rückennummer 71 zeigte sich zuletzt, insbesondere nach seinem Treffer zum 4:2 im Oberlandderby gegen Bad Tölz, wieder selbstbewusst. Der emotionale Jubel nach seinem mittlerweile achten Saisontor ließ keinen Zweifel daran, wie viel dieser Moment für ihn bedeutete.
Nach dem Trainerwechsel spürt Glas-Bader eine klare Veränderung innerhalb der Mannschaft: „Der Trainerwechsel hat tatsächlich viel bewirkt. Danach war deutlich mehr Leidenschaft und Herz im Spiel – und nur so kann eine starke SCR-Gemeinschaft entstehen“, erklärt der Offensivspieler. Rein persönlich habe sich für ihn im Kopf allerdings weniger verändert: „Am Ende musst du als Spieler immer dein bestes Potenzial abrufen.“
In dieser Saison spielte Glas-Bader bereits mit unterschiedlichen Reihenpartnern zusammen – eine Herausforderung, wie er offen zugibt: „Das ist nicht einfach, weil viele Spieler einen unterschiedlichen Spielstil haben. Mir hilft es, dass ich mein eigenes Spiel beibehalte und gleichzeitig versuche, das Spiel meiner Mitspieler schnell zu adaptieren, um gemeinsam erfolgreich zu sein.“
Auch seine ungewohnte Rückennummer 71 hat eine besondere Bedeutung. Nachdem seine bisherige Nummer 86 vor dieser Saison bereits vergeben war, fiel die Wahl bewusst aus:
„Die 7 plus 1 ergeben 8 – das war früher schon immer meine Nummer und ist bis heute eine meiner Lieblingszahlen.“
Mit Blick auf das kommende Wochenende beschreibt Glas-Bader vielmehr, was aus seiner Sicht ein gutes Rezept für erfolgreiche Auftritte ist. „Wir brauchen ein geradliniges Eishockeyspiel mit viel Leidenschaft, Spaß und einem enormen Glauben daran, dass wir den sechsten Platz noch erreichen können.“ Sein persönlicher Fokus liege dabei auf einem einfachen, direkten Spiel mit Zug zum Tor.
Am Freitag ist der SC Riessersee zunächst auswärts beim Aufsteiger aus der Bayernliga, den Erding Gladiators gefordert, ehe am Sonntag mit den Selber Wölfen (spielte 2024/25 noch in der DEL2) ein ambitionierter Gegner im Olympia-Eissportzentrum gastiert. Zwei Spiele, die richtungsweisend sein könnten im Kampf um die Pre-Playoffs.
Tickets für die Heimspiele gibt es in unserem Onlineshop: ttps://www.scriessersee.de/tickets/online-ticket-shop oder zu den Öffnungszeiten der Geschäftsstelle vor Ort am Stadion. Die Abendkasse wird 90 Minuten vor Spielbeginn geöffnet. Sämtliche Begegnungen werden live auf Sprade.TV übertragen.
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