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Puckgewinn für eidgenössisches Dreigespann

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Patrick Fischer - © by SIHF Media
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Patrick Fischer coacht nun die Nationalmannschaft - © by SIHF Media
Patrick Fischer coacht nun die Nationalmannschaft – © by SIHF Media

Bern (AR). Ab sofort führen Patrick Fischer, Felix Hollenstein und Reto von Arx die schweizerische Eishockeynationalmannschaft. Man kann gespannt sein, ob die Notlösung auch fruchtet. Das Trio kennt sich schon lange. Jeder war für sich mehr oder weniger erfolgreich. Vor 19 Jahren, als die Eidgenossen noch in der B-Gruppe aktiv waren, schnürten alle drei für sie gemeinsam die Schlittschuhe.

Nun wollen die drei erfolgreich die aktuelle Nationalmannschaft an der Bande nach vorne peitschen. Die ersten Errungenschaften ihrer Handschriften soll man schon bei der WM in Moskau und St. Petersburg feststellen. Die Welttitelkämpfe finden vom 6. bis zum 22. Mai 2016 statt. Der Schweizer Verband hat die Marschrichtung vorgegeben, die neuen Trainer und ihre Cracks wollen die Pläne und Hoffnungen in die Realität umsetzen.

Felix Hollenstein hat nach seiner Karriere sehr lange im Junioren- und Assistenzbereich, aber auch als Cheftrainer für die Kloten Flyers gedient. Patrick Fischer ist zehn Jahre jünger als Hollenstein, aber auch motiviert. Er könnte im Trio die Führungsposition übernehmen, obwohl alle drei gleichberechtigt sind. Auf der Bank wird es neben den Auswechselspielern vielleicht etwas eng, aber wenn der Erfolg stimmt, ist das wohl zu vernachlässigen.

Reto von Arx ist 39 Jahre alt und hat 20 Jahre für den Traditionsklub HC Davos gespielt. Seine große Stärke war das Spielen im Powerplay. Im vergangenen Jahr wurde Kanada gegen eine enttäuschende russische Auswahl Weltmeister. Das Finalresultat von 6:1 spricht Bände. Das Schweizer Kollektiv scheiterte im Viertelfinale gegen die USA mit 1:3 und beendete das Turnier, das in der Tschechischen Republik ausgetragen wurde, auf Platz acht.

Im nächsten Frühling will die Sbornaja, also die russische Nationalmannschaft, mit dem frenetischen Heimpublikum im Rücken zurückschlagen. Und auch die Schweiz möchte positiv überraschen und lange im Turnier bleiben.

 

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