Eishockey-Magazin

Eishockey News, Videos, Fotos, Stories – – – alles kostenlos

Moosburg. (PM EVM) Moosburgs Eishackler warten in der Saisonvorbereitung weiter auf den ersten Sieg. Doch sowohl beim freitäglichen 1:5 (0:1, 1:1, 0:3) gegen Liga-Konkurrent... Positive Ansätze, aber noch kein Sieg

Moosburg. (PM EVM) Moosburgs Eishackler warten in der Saisonvorbereitung weiter auf den ersten Sieg.

Doch sowohl beim freitäglichen 1:5 (0:1, 1:1, 0:3) gegen Liga-Konkurrent Vilshofen als auch bei der 2:7 (0:3, 1:3, 1:1)-Niederlage am Sonntag gegen das Bayernliga-Spitzenteam aus Miesbach zeigten die personell gehandicapten Moosburger auch positive Ansätze.

„Ja, es findet momentan ein Umbruch statt – und das noch mehr als geplant“, beschreibt EVM-Vorstandsmitglied Bernhard Loidl die Situation bei den Grün-Gelben. Langjährige verdiente Spieler wie Kevin Steiger, Daniel Möhle oder der erst vor zwei Jahren als Landshut gekommene Markus Gröger hätten ihre Schlittschuhe aus beruflichen oder familiären Gründen an den Nagel gehängt, bei anderen Leistungsträgern wie Tobias Hanöffner oder Christian Seidlmayer steht noch nicht fest, ob oder wie oft sie den Dreirosenstädtern in der am 16. Oktober beginnenden Landesliga-Spielzeit zur Verfügung stehen. Und dann sind dann ja auch noch die Corona-Beschränkungen, die Moosburgs letztjährigen Topscorer Miloslav Horava derzeit an der Einreise hindern.

Dass die Grün-Gelben am vergangenen Wochenende trotzdem immer drei Blöcke zusammenbrachten, haben sie nicht zuletzt den sechs U20-Spielern Benedikt Triebswetter, Tobias Obermann, Maxi Böck, Daniel Loidl, Simon Huber und Giuseppe Parlato zu verdanken, die in beiden Spielen „durchaus zu gefallen wussten“, wie Loidl sagt. Insbesondere Parlato, den Coach Bernie Englbrecht in der zweiten Reihe aufstellte, machte mit einigen gelungenen Offensivaktionen auf sich aufmerksam, traf gegen Vilshofen zweimal aber nur den Pfosten. Gerade gegen die Wölfe machte der EVM am Freitag aus seiner Überlegenheit in den beiden ersten Dritteln zu wenig. So glücklich die 1:2-Gästeführung (für die Hausherren hatte in der 30. Minute Max Retzer getroffen) nach dieser Phase war, so verdient war der Sieg für den ESC am Ende, weil die Niederbayern in den letzten 20 Minuten ihre ganze Erfahrung ausspielten und die Moosburger Abwehrfehler konsequent bestraften.

Am Sonntag gegen Miesbach waren die Rollen dann anders verteilt: Hier gab von Beginn an der letztjährige bayerische Meister den Ton an. Und trotzdem hielten die Englbrecht-Schützlinge wacker dagegen, kamen durch den gut aufgelegten Stefan Groß (35./53.) zu Treffern. Kurios war insbesondere Groß‘ zweites Tor, als ein Miesbacher Verteidiger seinen Goalie, der den Puck bereits sicher hatte, mit der Scheibe ins Tor fuhr. Einen starken Eindruck hinterließ 60 Minuten lang der junge tschechische Gast-Verteidiger Nicholas Kanak, der zuletzt im Kader des Ingolstädter DNL-Teams stand. Ihn will sich Bernie Englbrecht noch mal am kommenden Sonntag ansehen, wenn der EVM um 18 Uhr zu einem weiteren Vorbereitungsspiel Landesliga-Aufsteiger Wanderers Germering in der Clariant-Arena empfängt.

Eishockey-Magazin

No comments so far.

Be first to leave comment below.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.