Rosenheim. (PM Starbulls) Als Tabellendritter der DEL2-Hauptrunde treffen die Starbulls Rosenheim im Playoff-Viertelfinale auf die Eisbären Regensburg.
Die Serie beginnt am 17. März mit einem Dienstags-Heimspiel im ROFA-Stadion. Vor allem auch wegen der überschaubaren Distanz, die zwischen Rosenheim und Regensburg liegt, ist in den mindestens vier und maximal sieben Partien mit vollen Stadien, jeweils vielen Gästefans und grandioser Eishockeystimmung zu rechnen. In den vier bisherigen Duellen der regulären Saison zwischen Rosenheim und Regensburg gingen jedes Mal die Eisbären aus der Oberpfalz als Sieger vom Eis. Nun wollen die Starbulls den Spieß umdrehen.
1:2 und 2:3 (nach Shootout) zuhause, 0:3 und 0:1 auswärts – die Hauptrundenbilanz der Starbulls Rosenheim gegen die Eisbären Regensburg liest sich mit nur einem von zwölf möglichen Punkten und einem Schnitt von 0,75 Toren pro Spiel desaströs. Ansonsten lag die durchschnittliche Rosenheimer Torausbeute in dieser Spielzeit bei 3,35 Treffern je Partie. Die Oberpfälzer sind zudem der einzige DEL2-Kontrahent, gegen den die Grün-Weißen in dieser Saison keinen Sieg feiern konnten. Und in keiner einzigen weiteren Partie außer den beiden Auswärtsspielen in Regensburg blieben die Starbulls ohne eigenen Treffer.
Torwart Neffin von den Starbulls bisher kaum zu überwinden
„Ich glaube, dass wir in drei der vier Spiele gegen Regensburg das bessere Team waren. Zweimal hat uns Jonas Neffin allein geschlagen – er ist in diesem Jahr der vielleicht beste Torwart der Liga“, sagt Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen, für den der Schlüssel für die Playoff-Duelle gegen den Tabellensechsten von der Donau klar ist: „Sehr viel Verkehr vor dem Tor, dort auch die Ellenbogen rausfahren, physisch voll dagegenhalten. Das war gegen Regensburg bisher und auch im Viertelfinale letztes Jahr gegen Dresden zu wenig.“
Die Eisbären Regensburg haben sich den sechsten Tabellenplatz und damit die Playoff- Viertelfinal-Teilnahme am letzten Hauptrunden-Spieltag mit einem 2:2 nach regulärer Spielzeit in Ravensburg aus eigener Kraft gesichert. Auch das Penaltyschießen entschied das Team von Headcoach Peter Flache am vergangenen Sonntag schließlich noch für sich und rehabilitierte sich damit für die 0:4-Heimniederlage gegen Krefeld zwei Tage zuvor.
Gefährlicher Gegner ohne Aufstiegsoption
Im Gegensatz zu den Starbulls Rosenheim haben die Eisbären Regensburg keine organisatorischen Vorleistungen getätigt, um im Falle des Titelgewinns in die PENNY DEL aufsteigen zu können. Mit einem grundsätzlichen Aufstiegsrecht in die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse in die diesjährigen Playoffs gehen neben Rosenheim auch noch die Krefeld Pinguine, die Kassel Huskies, die Ravensburg Towerstars, der EV Landshut und die Düsseldorfer EG. Landshut und Düsseldorf duellieren sich zunächst noch in den Pre-Playoffs um die Viertelfinal-Qualifikation, ebenso wie die Lausitzer Füchse und die Eispiraten Crimmitschau in einer rein sächsischen Pre-Playoff-Paarung.
In der vorletzten Saison holte sich Regensburg, damals Hauptrundenzweiter und ebenfalls ohne eigene Aufstiegsoption, mit 4:2 Siegen in der Finalserie gegen die Kassel Huskies die DEL2-Meisterschaft. Diesmal starten die Eisbären zwar nur als Sechster des Abschlussklassements, aber mit dem statistisch besten regelmäßig eingesetzten Torwart der Liga Jonas Neffin (Fangquote, 92,95 Prozent) und zudem als beste Unterzahlmannschaft der DEL2 (83,7 Prozent). Die Starbulls treffen also auf einen sehr gefährlichen Gegner.
Im zweiten schon feststehenden DEL2-Viertelfinale bekommt es Ravensburg, in der Vorsaison Finalist gegen Meister und Aufsteiger Dresdner Eislöwen, ab dem 17. März mit Bietigheim zu tun. Hauptrundensieger Krefeld und Vize Kassel müssen auf ihre Gegner aus den Pre-Playoff-Runden noch warten und starten erst am 18. März ins Viertelfinale.
Starbulls brauchen nach herausragender Hauptrunde freien Kopf
Für die Rosenheimer Eishockeymannschaft ordnete Headcoach Jari Pasanen nach dem letzten Hauptrundenspiel am Sonntag zunächst zwei frei Tage an, um vom Eishockey erst einmal abzuschalten und sich dann neu fokussieren zu können. Nach einem individuellen Aktivtag am Mittwoch startet dann am Donnerstag die konzentrierte Playoff-Vorbereitung.
Zum Ende der regulären Saison mussten sich die Starbulls gleich dreimal hintereinander nach Verlängerung geschlagen geben – zweimal 2:3 nach starken Auswärtsleistungen in Kassel und Landshut und dann 3:4 im finalen Heimspiel gegen Weiden. Die Gesamtbilanz ist mit 97 Punkten aus 52 Partien aber hervorragend. Vergangene Saison schloss Aufsteiger Dresden mit dieser Ausbeute die Hauptrunde ab, ein Jahr davor reichten Ravensburg sogar vier Zähler weniger für Rang zwei in der Abschlusstabelle. Starke Vorrunde und kleine Ergebnisdelle zum Abschluss zählen nun aber nicht mehr und müssen entsprechen aus den Köpfen der Spieler raus.
Welche Spieler tragen am 17. März das Rosenheimer Playoff-Trikot?
In dieser Woche bzw. am kommenden spielfreien Wochenende werden sich auch zahlreiche Rosenheimer Aufstellungsfragen vorentscheiden: Welche Spieler, die in der Schlussphase der Hauptrunde ausgefallen oder im letzten Spiel gegen Weiden ausgeschieden sind, werden rechtzeitig fit für einen Einsatz? Wer hütet zum Endrunden-Auftakt des Tor? Und welche zwei oder drei der vier Stürmer ohne deutschen Pass werden im Line-up stehen, wenn die Grün-Weißen sich am 17. März erstmals in den schicken Playoff-Trikots 2026 präsentieren?
Die Starbulls-Termine der Viertelfinalserie
Spiel 1: Dienstag, 17. März, 19:30 Uhr
Starbulls Rosenheim – Eisbären Regensburg
Spiel 2: Freitag, 20. März, 20 Uhr
Eisbären Regensburg – Starbulls Rosenheim
Spiel 3: Sonntag, 22. März, 17 Uhr
Starbulls Rosenheim – Eisbären Regensburg
Spiel 4: Mittwoch, 25. März, 20 Uhr
Eisbären Regensburg – Starbulls Rosenheim
Spiel 5, falls nötig: Freitag, 27. März, 19:30 Uhr
Starbulls Rosenheim – Eisbären Regensburg
Spiel 6, falls nötig: Sonntag, 29. März, 17 Uhr
Eisbären Regensburg – Starbulls Rosenheim
Spiel 7, falls nötig: Dienstag, 31. März, 19:30 Uhr
Starbulls Rosenheim – Eisbären Regensburg
Eintrittskarten für die Rosenheimer Heimspiele gibt’s auf www.starbulls.de/tickets, hier können auch noch einzelne Sitzplatzkarten aus dem Re-Sale kurzfristig buchbar werden. Sofern am Spieltag noch Tickets verfügbar sind, öffnet die Kasse am ROFA-Stadion zwei Stunden vor Spielbeginn.
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