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Playoff-Viertelfinale in der DNL: nur Mannheim schafft den „Sweep“

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Szene aus dem Spiel KEV vs EVL
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Krefeld / Köln. (MR) An diesem Wochenende starteten die Viertelfinale in der U20 DNL, es wird im Modus Best of 3 gespielt, d.h. zwei Siege aus maximal drei Spielen.

Der Krefelder EV’81 als Drittplatzierter startete mit zwei Heimspielen gegen den EV Landshut, der sich in den Preplayoffs durchgesetzt hatte. Ein intensives und schnelles Spiel mit wenig Unterbrechungen entwickelte sich zwischen den jungen Seidenstädtern und den Drei-Helme-Städtern mit etwas besseren Möglichkeiten für die Hausherren. Doch auch zwei Überzahlsituationen konnten die Gäste nicht ausnutzen, ja, Krefeld hatte gar im Konter den einen oder anderen Shorthander auf der Kelle. In der Schlussphase des Startabschnittes hatte zunächst wieder Luis Becker für Landshut eine gute Möglichkeit, wurde aber abgedrängt. Der direkte Gegenzug schickte Tim Schütz auf die Reise, und diesmal versenkte er das Spielgerät in den Maschen zum 1:0 Pausenstand. Den zweiten Durchgang starteten die Niederbayern mit dem Ausrufezeichen, als es eng um das Krefelder Tor ging und der Puck über die Linie gearbeitet wurde (Johannes Meindl, 21.). Auch wenn die Niederrheiner kurz nach der nächsten Überzahl wieder vorlegten (Vince van der Reijden am langen Pfosten reingefälscht, 25.), schienen die Gäste in diesem Abschnitt druckvoller aufzutreten. Es gab auf beiden Seiten aber auch mehr Fehlpässe und erneut ab und zu dieses „riech mal meinen Handschuh“. Erneut in der Schlussphase durfte der KEV nochmals jubeln, als Max Götz gut nachgearbeitet hatte (39.), und die Hausherren gingen mit dem 3:1 in die zweite Pause. Die in den Schlussabschnitt reichende Strafe gegen Krefelds Kapitän konnten die Hausherren schadlos überstehen. Danach schienen sie mehr auf Verwaltungsmodus geschaltet zu haben. Dass Landshut dann noch mehrere Strafen bekam und Krefeld daraus nichts machen konnte – auch bei 30 Sekunden doppelter Überzahl – sollte sich am Ende noch rächen. Es wurde hitziger, aber auch spannender, denn drei Minuten vor Schluss zogen die Gäste den Goalie und schafften den Anschlusstreffer (Cristian Achim, 58.). Es folgte viel Bewegung für Landshuts Torsteher Johannes Kurrer – rein, raus, rein, raus – doch am Ende hatte der KEV ’81 mit viel Leidenschaft den knappen Sieg über den Zielstrich gebracht und daher am Sonntag den Matchpuck.

Hart geführtes Spiel der Junghaie gleicht die Serie aus

Nachdem die Junghaie am Samstag ihr erstes Spiel – auch durch eine dumme Strafe – knapp und erst in der Verlängerung verloren hatten, standen sie am Sonntag gegen die Eisbären Juniors bereits mit dem Rücken zur Wand. Zu Beginn zeigten beide Teams, dass sie dieses zweite Spiel mit der nötigen Härte führen wollten. Gleich in der ersten Minute gab es beiderseits die ersten krachenden Checks. Berlin über weite Strecken mit den besseren Ideen und immer wieder schneller an der Scheibe. Den ersten Treffer aber machten die Junghaie (Maximilian Strauss, 9.), als sie sich beinahe zum ersten Mal richtig festgesetzt hatten. Nach der Pause kamen die Hausherren etwas druckvoller aufs Eis und hatten ihrerseits jetzt mehr Möglichkeiten. Kölns Goalie Marko Brlic, der gestern keinen so guten Tag gehabt hatte, konnte auf der anderen Seite sich mehrfach auch mit „Big Saves“ auszeichnen. Nachdem die Juniors die erste Strafe des Spiels (wegen zu vieler Spieler) überstanden hatten, war es Kölns Toni Fürst, der schnell über rechts ins Angriffsdrittel zog und kompromisslos zum 2:0 einschoss (36.).

Spielszene KEC vs EJB

Durch einen Fehler an der Bande wurde die Pause um 1 ½ Minuten vorgezogen. Danach aber kamen die Hauptstädter druckvoll, auch bedingt durch zwei Strafen gegen die Junghaie. Doch diese verteidigten gut. In der zweiten Drittelhälfte gab es auch noch die eine oder andere Chance für die Domstädter. Früh zogen die Gäste den Goalie, kassierten dann aber am Ende noch eine Strafe. Der Treffer ins leere Tor durch Tobin Brandt in der 60. Spielminute setzte der Partie den Deckel drauf – die Entscheidung dieser Runde wird auf Dienstag vertagt, dann in der Bundeshauptstadt.

Alle Ergebnisse:
Jungadler Mannheim – Düsseldorfer EG 6:1 / 1:0
ERC Ingolstadt – ESC Dresden 6:2 / 3:6
Krefelder EV – EV Landshut 3:2 / 1:2
Kölner Junghaie – Eisbären Juniors Berlin 4:5 OT / 3:0

Damit haben nur die Jungadler bereits das Halbfinal-Ticket gelöst, während Ingolstadt, Köln und Krefeld nachsitzen und am Dienstag die weiten Reisen nach Dresden, Landshut und Berlin antreten müssen.


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