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Ratingen. (MR) Die Ratinger Ice Aliens im speziellen pinkfarbenen Oktober-Trikot schlagen im Spitzenspiel die bisher ebenfalls ungeschlagenen Bären aus Neuwied 6:3. Zunächst einmal war... „Pinkfarbener Oktober“ wirft sein Licht auch in die Regionalliga West
Dustin Schumacher bringt Patrik Morys aus der Spur - © by EH-Mag. (DR)

Dustin Schumacher bringt Patrik Morys aus der Spur – © by EH-Mag. (DR)

Ratingen. (MR) Die Ratinger Ice Aliens im speziellen pinkfarbenen Oktober-Trikot schlagen im Spitzenspiel die bisher ebenfalls ungeschlagenen Bären aus Neuwied 6:3.

Zunächst einmal war es ein ungewohnter Tag, als sich die Ice Aliens und die Bären in der Eissporthalle am Sandbach trafen: weil die Fans aus Neuwied mit einem Partyschiff anreisen wollten, war das Spiel extra auf den Samstag Abend verlegt worden – und die Gastgeber nutzten diesen ungewöhnlichen Tag, an dem auch in der Umgebung in den höheren Ligen kein Eishockey geboten wurde, um im pinkfarbenen Sondertrikot aufzulaufen. Und um dem Kampf gegen Brustkrebs nicht nur Aufmerksamkeit sondern auch Unterstützung zukommen zu lassen, wurden diese Trikots nach dem Spiel ganz original „game worn“ (inklusive Puckmarks und Schweiß) versteigert zugunsten des Düsseldorfer Vereins zebra (www.zebra-brustkrebs.de).

Intensives Spiel beider Teams

Gespielt wurde natürlich auch, und vor einer Kulisse von knapp 800 Zuschauern machte es natürlich gleich mehr Spaß. Ein intensives Spiel entspann sich, in dem zunächst die Gäste nicht einmal sondern gleich zwei Male in Führung gingen, sehr zur Freude ihrer zahlreichen – man sprach von etwa 400 – Anhängerschar. Beide Male konnten die Außerirdischen ausgleichen. Ab der Spielmitte wurde es ruppiger, nachdem Neuwieds Sven Schlicht das Knie ausgefahren hatte. Dumm nur, dass Ratingens Verteidiger Lucas Becker anschließend auf das Spielfeld stürmte und dem Bären seine Meinung geigen wollte. So durften beide Spieler bereits unter die Dusche gehen. Die Aliens konnten in diesem guten Mitteldrittel mit zwei weiteren Treffern das Spiel drehen und behielten anschließend meistens die Oberhand, obwohl die Gäste kurz, ganz kurz vor der zweiten Sirene die Scheibe zum 3:4 Anschluss am guten Christoph Oster vorbei stochern konnten.

Die quirlige Reihe mit den Brazda-Zwillingen und Benny Hanke zeichnete – neben ein paar Strafen – im Schlussabschnitt für den fünften Treffer verantwortlich, als vor dem Gästetor keiner die Scheibe unter Kontrolle und vor allem geklärt bekam. Als in der Schlussphase Ratingens Verteidiger Simon Migas gefällt wurde und angeschlagen auf dem Eis liegen blieb, sich vor Schmerzen krümmte, hatte das nicht immer souverän wirkende Schiedsrichtergespann nichts gesehen – und stellte Ratingens Kapitän Dennis Fischbuch aufgrund dessen wohl zu eindringlichen Fragen per Diszi vom Eis. Am Ende zogen die Bären den Goalie, doch der Schuss ging nach hinten los, denn Tobias Brazda trug das Spielgerät bis in den leeren Kasten zum verdienten Endstand von 6:3.

Ratingens Übungsleiter Alexander Jacobs gestattete dann seinen Spielern öffentlich zu, diesen Sieg mit den Fans und dem einen oder anderen Bierchen bei der Trikotversteigerung zu feiern. Die Versteigerung wurde von den Spielern selbst geleitet und erhielt im übrigen sehr guten Zuspruch. So gingen die Leibchen um einige Euros über dem Anschaffungspreis über den imaginären Ladentisch.

Stimmen zum Spiel

Michaela-Ross

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