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Krefeld. (MK) Die Krefeld Pinguine bleiben in diesem Jahr weiter ohne „Dreier“. Auch gegen die Iserlohn Roosters unterlagen die Schützlinge von Rick Adduono mit...
Mark Bell schirmt die Scheibe vor Sinan Akdag ab - © by Eishockey-Magazin (OM)

Mark Bell schirmt die Scheibe vor Sinan Akdag ab – © by Eishockey-Magazin (OM)

Krefeld. (MK) Die Krefeld Pinguine bleiben in diesem Jahr weiter ohne „Dreier“. Auch gegen die Iserlohn Roosters unterlagen die Schützlinge von Rick Adduono mit 1:3. Eine katastrophale Chancenverwertung, aber auch ein vor allem ab dem zweiten Drittel nahezu körperloses Spiel waren die Ursachen für die erneute Nullnummer. Beim einzigen Krefelder Tor halfen Keeper Caron und die Bande zudem noch kräftig mit.

 

Im Anfangsdrittel sahen die 5074 Zuschauer zunächst Chancen auf beiden Seiten. Die Torhüter Langkow (Krefeld ) und Caron (Iserlohn) standen schnell im Mittelpunkt. Langkow musste sich in der 5. Minute erstmals geschlagen geben, als er einen Schuss von Bell aus spitzem Winkel nicht festhalten konnte und York am langen Pfosten völlig unbedrängt zum 0:1 einnetzen konnte. Lange hielt die Gästeführung aber nicht, denn nur 35 Sekunden später verhalf die „krumme“ Bande im KönigPalast den Pinguinen zum Ausgleich. Caron schätzte eine von der Bande völlig unnormal abprallende Scheibe falsch ein und so hatte Courchaine ein leichtes Spiel Vasiljevs zu bedienen, der ins leere Tor zum 1:1 einschießen konnte. Krefeld hatte im weiteren Verlauf mehr vom Spiel, scheiterte aber immer wieder an Caron. Iserlohn überstand eine Strafe gegen Giuliano unbeschadet, konnte die eigenen Überzahlspiele aber auch nicht nutzen.

 

 

Auch das zweite Drittel bestimmten die Pinguine weitestgehend. Allerdings waren es die Roosters, die effektiver vor dem Tor agierten. Pietta (23.) und Sonnenburg hatten für den KEV gute Möglichkeiten ausgelassen. Iserlohns Oldie Hock legte in der 29. Minute wie zu besten Zeiten für Wörle auf, der direkt zum 1:2 einschoss. In Überzahl (Strafe Kretschmann) lief bei den Roosters nicht viel zusammen, aber auch die Hausherren ließen die Strafe gegen Kopitz liegen. Sie hatten sogar Glück, dass Bell mit seinem Konter Langkow zu einer Riesentat zwang. Bell war es auch, der eine Strafe gegen Blank 20 Sekunden vor der Pause zum 1:3 Zwischenstand nach vierzig Minuten nutzte.

 

Im letzten Drittel ließen die Roosters nicht mehr viel zu. Krefeld biss sich an Caron, aber auch an der eigenen Abschlussschwäche immer wieder die Zähne aus. Strafen gegen Wörle und Lepine ließen die Pinguine ungenutzt. Auch in der Schlussphase ließen die Roosters nicht mehr viel anbrennen. Nach frühzeitiger Auszeit ließen sie die Pinguine kaum noch zur Entfaltung kommen. Die Herausnahme von Keeper Langkow brachte ebenfalls nicht mehr den gewünschten Erfolg. Die fünfte Niederlage in Folge der Pinguine und der vierte Sieg der Roosters am Stück waren perfekt.

 

Am Sonntag haben die Adduono-Schützlinge den schweren Gang zu den Hamburg Freezers vor sich. Ob dann der erste Sieg in diesem Jahr gelingt? Iserlohn empfängt Düsseldorf zum Derby.

 

Krefeld Pinguine – Iserlohn Roosters 1:3 (1:1/0:2/0:0)

Tore: 0:1 (04:54) York (Bell), 1:0 (05:29) Vasiljevs (Courchaine), 1:2 (28:23) Wörle (Hock/Giuliano), 1:3 (39:40) Giuliano (Bell/Hock) 5:4 PP

Strafen: Pinguine: 8; Roosters: 8

Schiedsrichter: Aicher (Rosenheim), Schukies (Herne)

Zuschauer: 5.074

Pinguine: Langkow – Milo, Meyers; Akdag, Robar; Hanusch, Sonnenburg; Pavlikovsky – Pietta, Méthot, Blank; Driendl, Vasiljevs, Courchaine; Voakes, Ostwald, Schymainski; Kretschmann, Kevin Orendorz, Klöpper.

Roosters: Caron – Tomassoni, Ardelan; Lepine, Peltier; Rogers, Dieter Orendorz; Kopitz – Hock, Wörle, Giuliano; York, Wolf, Bell; Fischhaber, Holzmann, Stuart; Hommel, Tepper

 

Three Stars:

+++ Bell

++ Caron

+ Courchaine

 

Fotostrecke zum Spiel

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Stimmen nach dem Spiel

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