Krefeld. (RS) Die Krefeld Pinguine eröffneten am Gründonnerstag ihr Halbfinale gegen die Eisbären Regensburg – Tabellenführer der Hauptrunde gegen den Sechsten, der sich in sechs Spielen gegen die Starbulls Rosenheim durchgesetzt hatte.
Die Bilanz der Hauptrunde sprach klar für die Seidenstädter, doch im Playoff‑Halbfinale zählt kein Blick zurück. Regensburg reiste zudem unter erschwerten Bedingungen an:. Der Mannschaftsbus war um 9:30 Uhr gestartet und erreichte die Yayla‑Arena erst um 18:32 Uhr, was das Eröffnungsbully um 15 Minuten verzögerte.
Krefeld begann konzentriert und setzte früh Akzente. Davis Vandane prüfte Jonas Neffin in der dritten Minute, kurz darauf folgte ein Abschluss von Mathew Santos. Der frisch ausgezeichnete Torhüter der Hauptrunde war sofort gefordert. Die erste Strafe des Abends gegen die Gäste dauerte nur vier Sekunden, denn die Pinguine spielten ein perfektes Powerplay. Suess leitete die Scheibe weiter zu Santos, der direkt auf Philip Gogulla passte, der aus kurzer Distanz zum 1:0 traf (5.). Krefeld blieb am Drücker und nutzte in der neunten Minute einen geblockten Schuss im eigenen Drittel zu einem schnellen Gegenangriff. Leonhard Korus schloss aus der Halbdistanz präzise zum 2:0 ab (9.).
Regensburg fand erst in der Schlussphase des Drittels besser ins Spiel. Jakob Weber setzte einen gefährlichen Schuss von der blauen Linie knapp vorbei, und in der 18. Minute gelang den Gästen der Anschluss. Guillaume Naud brachte die Scheibe aufs Tor, Felix Bick konnte nicht festhalten, und Corey Trivino stocherte den Rebound zum 2:1 über die Linie (18.).
Der Mittelabschnitt begann mit einem Regensburger Powerplay, in dem Weber erneut knapp verzog. In der 25. Minute wurde es unübersichtlich: Während einer angezeigten Strafe gegen Vandane kassierte Suess eine weitere, sodass die Eisbären in doppelter Überzahl agierten. Weber nutzte die Gelegenheit und traf mit einem platzierten Schuss zum 2:2 (25.). Die Pinguine antworteten jedoch eindrucksvoll. Oliver Mebus verhinderte zunächst im eigenen Drittel einen gefährlichen Querpass, lief dann den Konter mit und legte mustergültig für Max Newton auf, der die Scheibe zum 3:2 abfälschte (28.). Nur 90 Sekunden später erhöhte Krefeld erneut. Alexander Weiß umkurvte das Tor, setzte zum Bauerntrick an, und die Scheibe prallte über Cernys Schläger hinweg zum 4:2 ins Netz (29.).
Regensburg blieb gefährlich, doch Bick parierte stark gegen Demetz (35.) und später gegen Bracco (37.). Im Schlussdrittel schien Krefeld die Partie kontrollieren zu können, doch ein kapitaler Fehlpass hinter dem eigenen Tor brachte die Gäste zurück ins Spiel. Preto nutzte den Patzer eiskalt und verkürzte auf 4:3 (46.). Regensburg witterte Morgenluft und drängte auf den Ausgleich, doch die Pinguine fanden die passende Antwort. Ein sauber ausgespielter Entlastungsangriff brachte die Scheibe zurück an die blaue Linie zu Vandane, dessen harter Schlagschusspass von CJ Suess unhaltbar zum 6:3 abgefälscht wurde (51.).
Krefeld gewinnt Spiel eins der Halbfinalserie verdient und setzt ein klares Zeichen zum Auftakt. Spiel zwei steigt am Karsamstag um 20 Uhr in der Donau‑Arena in Regensburg.
Die Trainerstimmen zum Spiel
Endergebnis:
Krefeld Pinguine – Eisbären Regensburg 6:3 (2:1, 2:1, 2:1)
Stand Playoff – Halbfinale nach Spiel 1
Krefeld Pinguine – Eisbären Regensburg 1:0
Aufstellungen:
Krefeld Pinguine: Bick (Blumenkamp) – Buschmann, Vandane; Köhler, Dybowski; Mebus, Korus – Gogulla, Newton, Santos; Suess, Matsumoto, Bruch; Weiß, Zengerle, Cerny; Hops, Payerl, Schütz.
Trainer: Thomas Popiesch.
Eisbären Regensburg: Neffin (Fiedler) – Giles, Naud; Zerressen, Mähler; Demetz, Bauer; Weber – Berardinelli, Trivino, Kindopp; Slezak, Peter, Bracco; Preto, Payeur, Leden; Angaran, Gajovsky, Ontl.
Trainer: Peter Flache.
Statistik:
Tore: 1:0 (05:09) Gogulla (Suess/Santos) PP5-4, 2:0 (08:35) Korus (Newton/Gogulla), 2:1 (17:03) Trivino (Naud/Berardinelli), 2:2 (24:37) Weber (Bracco/Kindopp) PP5-3, 3:2 (27:27) Newton (Mebus/Santos), 4:2 (28:52) Cerny (Weiß/Korus), 5:2 (40:38) Gogulla (Vandane/Santos), 5:3 (45:55) Preto, 6:3 (50:13) Suess (Vandane/Bruch),
Strafminuten: Krefeld 8, Regensburg 4
Schiedsrichter: Cespiva/Hoppe
Zuschauer: 7.420
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