
Krefeld. (RS) Die Krefeld Pinguine haben sich in Spiel 5 des Playoff-Viertelfinals der DEL2 gegen die Blue Devils Weiden einen wichtigen Sieg gesichert und sich damit die Chance erarbeitet, die Serie in Spiel 6 für sich zu entscheiden.
Nach einer intensiven Partie setzten sich die Seidenstädter mit 6:3 durch und stellten die Best-of-Seven-Serie auf 3:2.
Krefeld erwischte den besseren Start und ging bereits in der zweiten Minute durch Kapitän Alexander Weiß in Führung. Doch die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. Nur zwei Minuten später setzte sich Schlenker stark durch und legte für Ward auf, der ausgleichen konnte. Danach war Weiden das aktivere Team und verpasste durch Rubes und Länger nur knapp die Führung. In der 10. Minute musste Krefelds Raabe auf die Strafbank, und Weiden nutzte das Powerplay eiskalt. Mit einem schnellen und präzisen Spielaufbau kam die Scheibe auf die rechte Seite zu Tyler Ward, der nur sechs Sekunden nach dem Bully zum 2:1 traf. Doch Krefeld schlug zurück. In der 12. Minute erwischte Riefers Weidens Schlussmann Wölfl mit seinem Schuss über der Schulter und stellte auf 2:2. Kurz vor Drittelende hatte Krefeld Pech, als die Scheibe nur die Latte touchierte. Fast im Gegenzug bekam Weiden ein weiteres Überzahlspiel – und erneut schlug Ward zu. Mit seinem dritten Treffer im ersten Abschnitt brachte er seine Mannschaft mit 3:2 in Führung.
Im zweiten Drittel setzte Krefeld direkt ein Zeichen. Adam traf in der 21. Minute die Latte, kurz darauf zielte Cerny knapp vorbei. In der 28. Minute fiel der verdiente Ausgleich. Buschmann zog von der blauen Linie ab, Müller versuchte abzufälschen, erwischte die Scheibe aber nicht und sie landete im Tor.e Weiden hatte kurz vor Drittelende noch eine gute Chance, als Samanski sich durch die Krefelder Defensive tankte, sein Pass aber keinen Abnehmer fand.
Das Schlussdrittel begann mit einer erneuten Möglichkeit für Adam, der nur knapp verzog. Weiden hatte in der 44. Minute Pech, als Bick die Scheibe gerade noch vor der Linie stoppen konnte. Doch dann glich Krefeld aus. Ein Schuss von Adam sprang von der Bande zurück, Wölfl versuchte zurück in den Torraum zu rutschen, beförderte die Scheibe dabei aber mit dem Schlittschuh ins eigene Netz. Nun waren die Pinguine am Drücker. Newton (50.) und Fischer (51.) ließen hochkarätige Chancen aus, doch am Ende machte Krefeld den Deckel drauf. Weiden nahm Wölfl für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis, was die Hausherren eiskalt nutzten. Newton traf in der 59. Minute ins leere Tor, Müller setzte in der Schlussminute mit dem 6:3 den Schlusspunkt.
Mit diesem Sieg haben die Krefeld Pinguine nun die Möglichkeit, die Serie am Sonntag in Weiden für sich zu entscheiden, während die Blue Devils vor heimischem Publikum ums Überleben in den Playoffs kämpfen müssen.
Stimmen zum Spiel
Endergebnis:
Krefeld Pinguine – Blue Devils Weiden 6:3 (2:3, 1:0 3:0)
Stand Viertelfinalserie
Krefeld Pinguine – Blue Devils Weiden 3:2
Aufstellungen:
Krefeld Pinguine: Bick (Schulte) – Raabe, Vandane; Adam, Riefers; Buschmann, Söll – Lessio, Newton, Hirano; Weiß, Matsumoto, Müller; Cerny, Kretschmann, Fischer; Kuhnekath, Hops, Konze.
Trainer: Thomas Popiesch.
Blue Devils Weiden: Wölfl (Noack) – Ribnitzky, Müller; Muck, Elsner; Sredl, Länger; Serikow – Samanski, Voit, Bruch; Gläser, Rubes, Ward; Vogt, Vantuch, Pul; Hardie, Schlenker, Schwarz.
Trainer: Sebastian Buchwieser.
Statistik:
Tore: 1:0 (01:53) Weiß (Matsumoto/Müller), 1:1 (03:26) Ward (Schlenker/Hardie), 1:2 (09:43) Ward (Rubes/Muck) PP5-4, 2:2 (11:47) Riefers (Fischer/Adam), 2:3 (18:35) Ward (Muck/Elsner) PP 5-4, 3:3 (27:24) Buschmann (Hirano/Müller), 4:3 (43:10) Adam (Kretschmann/Riefers), 5:3 (58:45) Newton (Müller/Hirano) EN, 6:3 (59:45) Müller (Vandane/Hirano) EN,
Strafminuten: Krefeld 6, Weiden 6
Schiedsrichter: Klein/Laudan.
Zuschauer: 8.029
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