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Pinguine kämpfen sich zum Auswärtssieg

Eisbären Regensburg – Krefeld Pinguine 3:4 (2:2, 0:2, 1:0)

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Max Newton und Philip Gogulla von den Krefeld Pinguinen - © Jan-Philipp Burmann / City-Press
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Krefeld. (PM Pinguine) Die Krefeld Pinguine haben am Sonntagnachmittag bei den Eisbären Regensburg mit 4:3 gewonnen und bleiben Tabellenführer.

In einer unterhaltsamen Partie mit sieben Toren führten die Schwarz-Gelben bereits mit 4:2, mussten in der Schlussphase aber noch einmal zittern. Max Newton traf doppelt, die weiteren Tore erzielten Steven Raabe und Maximilian Hops.

Das erste Drittel begann mit einem Paukenschlag: Bereits nach vier Minuten gingen die Pinguine in Führung. Steven Raabes Pass zu Max Newton wurde von einem Verteidiger abgefälscht und landete im Tor – 0:1.

Die Antwort der Hausherren folgte prompt: Auf Zuspiel der Ex-Pinguine Pascal Zerressen und Jeremy Bracco glich Corey Trivino aus – 1:1 (9.). Doch die Pinguine schlugen zurück: Mathew Santos zog über links ins Drittel, Max Newton lief in der Mitte dem Verteidiger weg und schob den Pass durch Jonas Neffins Beine zur erneuten Führung – 1:2 (11.).

In der 15. Minute folgte der nächste Ausgleich: Die Pinguine in Unterzahl, die Eisbären im Powerplay. Donat Peter schoss Pierre Pretos Schläger gezielt an, sodass dieser den Puck nur noch ins Tor abtropfen lassen musste – 2:2. Ein unterhaltsames erstes Drittel mit vier Toren.

Das zweite Drittel begann ähnlich turbulent: Bereits nach 49 Sekunden durchbrach Newton die 100-Tore-Marke der Pinguine in dieser Saison – sein zweites Tor des Spiels, erneut bedient von Santos – 2:3 (21.).

Anschließend stabilisierten sich die Defensivreihen auf beiden Seiten. Optisch waren die Pinguine dem vierten Tor näher als die Gastgeber dem Ausgleich. In der 37. Minute folgte dann das verdiente 2:4: Davis Vandane behauptete sich stark gegen gleich zwei Eisbären, arbeitete sich hinter die verlängerte Torlinie und brachte die Scheibe scharf vors Tor. Dort setzte sich Maximilian Hops durch, hielt nur noch den Schläger rein – Neffin bekam die Scheibe nicht zu fassen, sie rutschte ihm durch und kullerte über die Linie.

Im Schlussdrittel versuchten die Eisbären alles. Felix Bick wurde zunehmend gefordert, musste unter anderem gegen Bryce Kindopp parieren (45.). In der 55. Minute vergab Newton die Chance auf die Vorentscheidung, als er die Regensburger in einen Aufbaufehler drängte, aber an Neffin scheiterte.

Drei Minuten vor Schluss nahmen die Eisbären Neffin vom Eis – und trafen zum 3:4: Ein Schuss von der blauen Linie wurde geblockt und landetet im Torraum hinter Bick auf. Alex Berardinelli traf ins leere Tor (58.).

Die Pinguine nahmen eine Auszeit, überstanden die starke Schlussoffensive der Gastgeber jedoch ohne weitere Gegentreffer und brachten den wichtigen Auswärtssieg nach Hause.

Zahlen zum Spiel

Eisbären Regensburg – Krefeld Pinguine 3:4 (2:2, 0:2, 1:0)
Tore:

0:1 (03:32) Raabe, 1:1 (08:19) Trivino (Bracco, Zerressen), 1:2 (10:43) Newton (Santos, Cerny), 2:2 (14:57)(PP1) Preto (Peter, Naud), 2:3 (20:49) Newton (Santos), 2:4 (36:48) Hops (Vandane, Mäkitalo), 3:4 (57:09) Berardinelli (Bracco)
Schüsse: 23:39
Strafminuten: 4:6
Zuschauer: 4620

Stimme zum Spiel

Thomas Popiesch (Headcoach Krefeld): „Wir hatten im zweiten Drittel ein starkes Momentum und konnten uns viele Möglichkeiten erarbeiten. Dennoch galt es, auf der Leistung des ersten Drittels aufzubauen und das Spiel über die volle Distanz zu betrachten. Uns war bewusst, dass Regensburg defensiv eine der stärksten Mannschaften der Liga ist. Durch ihre kompakte Spielweise in der neutralen und defensiven Zone ist es extrem schwierig, Torchancen zu kreieren.
Nach unserem frühen Führungstreffer entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, sodass es mit einem 2:2-Unentschieden in die Pause ging. Im zweiten Drittel haben wir vieles richtig gemacht, doch im Eishockey kann ein einziger Treffer im Schlussabschnitt die gesamte Dynamik verändern – und genau das ist passiert. Nachdem wir einige Chancen zur Vorentscheidung verpasst hatten, warf Regensburg in den letzten Minuten alles nach vorne und kam noch zum Anschlusstreffer.
Letztlich war es das erwartet harte Stück Arbeit. Wir sind sehr glücklich über diesen Sieg, da wir aus Erfahrung wissen, wie anspruchsvoll es ist, gegen eine Mannschaft wie Regensburg zu bestehen.“


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