
Krefeld.(RS) Kein Tag ohne Meldungen aus Krefeld. Ob das so gewollt ist? Man kann nur spekulieren.
Nachdem am Nachmittag die Vertragsauflösung von Alex Trivellato bekannt gegeben wurde, fehlte dieser natürlich im Line-Up der Pinguine. Zurück waren dafür die Brüder Braun im Spiel gegen die Grizzlys Wolfsburg.
Wolfsburg erwischte in den ersten Minuten den besseren Start, ohne jedoch etwas Zählbares heraus zu spielen. Krefeld wurde danach mutiger, gestaltete die Paarung offen und hatte durch Constantin Braun (9.) und Tyanulin (13.) gute Möglichkeiten, die jedoch nicht verwertet wurden. In der 14. Minute scheiterte der Wolfsburger Järvinen an Cüpper im Tor der Pinguine.
In der 26. Minute schnürten die Niedersachsen ihren Gegner um deren Torraum ein und sorgten so für Unordnung in der Pinguine Verteidigung. Diese nutze Sebastian Furchner zur 0-1 Führung. Die Seidenstädter reagierten wütend und hatten durch Petrakov eine Doppelchance (27.), doch Dustin Strahlmeier konnte den Gegentreffer ebenso verhindern wie wenig später durch einen Schuss von Sacher.
Nachdem die Grizzlys ihr zweites Unterzahlspiel erfolgreich überstanden hatten, rutschte dem Wolfsburger Torhüter die Scheibe über den Schoner. Nikita Shatsky reagierte am schnellsten, umkurvte das Tor und legte den Bauerntrick hinter die Torlinie (34.).
Das zweite Überzahlspiel der Gäste führte mit einem platzierten Schuss von Max Görtz zur erneuten Führung der Gäste. Der 28 jährige schwedische Angreifer punktete damit im sechsten Spiel in Folge.
Im Schlussdrittel erhöhten die Krefelder den Druck, hatten jedoch Probleme sich deutliche Chancen zu erarbeiten. Dieses größere Engagement nach Vorne eröffnete jedoch im eigenen Drittel Möglichkeiten für die Gäste. So scheiterte Machacek, Festerling und nochmal Machacek in der 49. Minute im Dreierpack an Cüpper.
Großer Jubel auf der Bank der Schwarz-Gelben in der 54. Minute. Erneut konnte Strahlmeier einen Schuss nur prallen lassen. Brett Olson reagierte am schnellsten und schaufelte die Scheibe zum hochverdienten Ausgleich ins Netz.
Damit ging es für die Pinguine zum ersten Mal in die Verlängerung.
Ein Scheibenverlust von Bindulis sorgte für einen Alleingang von Spencer Machacek, dem es mit einem strammen Schuss gelang den Zusatzpunkt zu sichern.
Die Krefeld Pinguine können auf die Leistung aus dieser Begegnung aufbauen. Mit der verlorenen Verlängerung wurde zumindest der erste Punktgewinn auf eigenem Eis gesichert.
Weiter geht es für die Seidenstädter am Mittwoch in Berlin. Wolfsburg tritt bereits am Dienstag in Düsseldorf an.
Endergebnis:
Krefeld Pinguine – Grizzlys Wolfsburg 2:3 n.V. (0:0, 1:2, 1:0, 1:0)
Aufstellungen:
Krefeld Pinguine: Cüpper (Belov) – Bappert, Bindulis; Sacher, C Braun; Mass, Gläßl; Volek – L Braun, Olson, Karsums; Lessio, Postel, L. Niederberger; Tyanulin, Blank, Schymainski; Shatsky, Petrakov, Buncis
Trainer: Clark Donatelli
Grizzlys Wolfsburg: Strahlmeier (Pickard) – Likens, Melchiori; Bruggisser, Button; Raabe, Möser – Görtz, Järvinen, Furchner; Machacek, Festerling, Adam; Hungerecker, Pfohl, Fauser; Jorimakka, Olimb, Rech
Trainer: Pat Cortina
Statistik:
Tore: 0:1 (25:39) Furchner (Görtz/Järvinen), 1:1 (33:11) Shatsky (Lessio/Sacher), 1:2 (34:56) Görtz (Järvinen/Button), 2:2 (53:50) Olson (L Braun/Karsums), 2:3 (62:04) Machacek (Festerling/Button),
Strafminuten: Krefeld 4, Wolfsburg 4
Schiedsrichter: Schadewaldt / Schukies


