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Timmendorf. (PM) Nach zwei Pleiten in Serie gilt es für die Beach Boys nun wieder die Kurve zu bekommen. Da kommen die Duelle beim Tabellenvorletzten...

Logo EHC Timmendorfer Strand 06Timmendorf. (PM) Nach zwei Pleiten in Serie gilt es für die Beach Boys nun wieder die Kurve zu bekommen. Da kommen die Duelle beim Tabellenvorletzten Crocodiles Hamburg am Freitag (20 Uhr) und das Heimspiel gegen Schlusslicht Ritter Nordhorn am Sonntag (18 Uhr) zur richtigen Zeit.

Die Enttäuschung nach den Niederlagen gegen Hannover und beim HSV hielt sich nur kurz, schnell war der Blick auf das kommende Wochenende gerichtet. Und da hat Trainer Sven Gösch folgende Losung ausgegeben: „Sechs Punkte, egal wie.“
Die Voraussetzungen sind so gut wie lange nicht mehr, denn Gösch kann kadertechnisch aus dem Vollen schöpfen. Lediglich die Verletzten Jesper Delfs und Jason Horst sowie der beruflich verhinderte Björn Reinke werden morgen fehlen. Marc Vorderbrüggens Verdacht auf einen Handbruch hat sich glücklicherweise nicht bestätigt, Allerdings steht hinter dem Stürmer noch ein Fragezeichen.
Alle anderen Spieler sind an Bord und konnten unter der Woche ihren Trainingsrückstand aufholen.

Der erste Gegner, die Crocodiles Hamburg, haben ebenfalls mit zwei Niederlagen ihr Jahr beendet. Unter dem neuen Trainergespann Wolfgang Asmuss und Hansy Dreher gelangen den Farmsenern 13 Punkte in 14 Spielen, nachdem sie in den ersten acht Spielen komplett punktlos blieben.
Ein Händchen hatten die Crocos mal wieder mit der Verpflichtung auf ihrer zweiten Ausländerposition. Joseph Harcharik wurde nach neun Spielen verpflichtet und wusste direkt zu überzeugen. Dem US-Boy gelangen bisher 25 Punkte in 13 Spielen. Er bildet zusammen mit Matthias Oertel und Semjon Bär eine starke Reihe, zu der auch Tobias Bruns zu zählen ist. Ebenfalls sollte man ein Auge auf den Ex-Timmendorfer Viatcheslav Koubenski haben. „Slava“, der im ersten Spiel in Farmsen durch einen bösen Check gegen Kenneth Schnabel negativ auffiel, ist mit bereits 11 Saisontoren zweitbester Torschütze der Crocos.
Verzichten müssen die Crocos auf den verletzten Verteidiger Ki-Hoon Haan und den gesperrten Miguel Boock.
Wie schon die ersten Vergleiche zeigten, sind die Crocos immer gefährlich. Zwar gewannen die Beach Boys beide Spiele recht deutlich (6:3 und 11:5), allerdings waren die Duelle mehr Arbeit als vor allem Trainer Sven Gösch lieb gewesen sein dürfte.

Zweiter Gegner sind am Sonntag die arg gebeutelten Ritter aus Nordhorn. Seit 15 Spielen warten die Grafschafter auf einen Sieg , dazu holten sie lediglich einen Punkt in dieser Zeit. Diese sportlichen sowie privaten, beruflichen Gründe haben Trainer Paul Synowiec zum Schock des Nordhorner Umfeldes dazu gezwungen, sein Amt niederzulegen. Sein Nachfolger wurde Co-Trainer Heiko Niere.
Der hat allerdings ähnliche Probleme wie vorher Synowiec. Der eh schon recht kleine Kader der Ritter ist von Verletzungen gebeutelt. Topscorer Michal Bezouska hat zuletzt am sechsten Spieltag mitgewirkt, Routinier Karel Horak hat erst sieben Spiele absolviert und zwischenzeitlich fielen auch andere Spieler Verletzungen und Krankheit zum Opfer, so dass die Ritter zwei Spiele verlegen lassen mussten.  Aufgelöst sind die Verträge mit Thomas Gabler und Johannes Harnesk.
Stars der aktuellen Mannschaft sind sicherlich die Verteidiger Lukas Lang und Patrick Kaminski, die für enorm viel Gefahr von der blauen Linie sorgen. Ebenfalls gut in Form ist Tim Maier. Allerdings ist bezeichnend, dass Michal Bezouska noch immer Topscorer der Ritter ist, obwohl er zuletzt am 20.10. gegen die Beach Boys auf dem Eis stand.
Die letzten Ergebnisse lassen aber aufhorchen:  bei den Hannover Indians (2:3 in der Overtime) konnte man einen Punkt entführen und gegen den Adendorfer EC führten die Ritter bis zur 48. Minute mit 3:1, ehe sie noch 3:5 verloren.

Die Beach Boys sollten gewarnt sein, denn beide Gegner sind gefährlich und können die Partie zumindest lange offen halten. 100% Leistung sind gefordert, um die vom Trainer geforderten sechs Punkte einzufahren. Gelingt den Beach Boys dieses, dann dürften die nächsten Siege in Richtung Endrunde eingefahren sein.

Zum Heimspiel am Sonntag ist noch eine große Zahl an Karten zu bekommen. Die Abendkasse öffnet wie immer um 17 Uhr.
Für die Fans, welche die Reise nach Hamburg nicht mitmachen wollen, gibt es eine Alternative. Das FanRadio von HL-Sports überträgt die Partie via Livestream ab 19:45 Uhr.

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