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Pfaffenhofen (oex). So hatte man sich den Jahresauftakt im Lager des EC Pfaffenhofen sicher nicht vorgestellt. Am Dreikönigstag unterlagen die Pfaffenhofener dem VfE Ulm/Neu-Ulm... Pfaffenhofen: Herbe Klatsche zum Jahresbeginn

Pfaffenhofen (oex). So hatte man sich den Jahresauftakt im Lager des EC Pfaffenhofen sicher nicht vorgestellt.

Am Dreikönigstag unterlagen die Pfaffenhofener dem VfE Ulm/Neu-Ulm mit 0:9 (0:3; 0:3; 0:3) und dies aufgrund der indiskutablen Vorstellung in dieser Höhe auch verdient. Dabei waren sich die an diesem Abend doch recht zahlreich erschienen ECP-Fans weitgehend einig, eines der wohl schwächsten Spiele ihrer Mannschaft in dieser ohnehin bisher alles andere als erfolgreich verlaufenen Saison gesehen zu haben.

Überhaupt nichts wollte klappen bei der Mannschaft von Stefan Teufel, obwohl man sich doch einiges vorgenommen.hatte. Mit den Devils aus Ulm/Neu-Ulm hatte man nämlich eine Mannschaft zu Gast, bei der es zuletzt auch nicht unbedingt rund lief und die vor allem auswärts so ihre Probleme hatte. Doch davon war dann allerdings nichts zu spüren. Zu leicht machten es ihnen an diesem Tag völlig indisponierte Gastgeber, die den in den letzten Spielen gezeigten Aufwärtstrend gänzlich vermissen ließen und ihren Gegner praktisch über die gesamte Spielzeit hinweg nie in Verlegenheit bringen konnten. „Eine schwache Abwehr und im Angriff total harmlos. Dazu hatten auch unsere Torhüter keinen solchen Sahnetag erwischt wie zuletzt,“ fasste Stefan Teufel die Gründe für das Debakel kurz und bündig zusammen. So waren die für die Devils für den Kampf um einen Platz in der Aufstiegsrunde so wichtigen drei Punkte von Beginn an nie in Gefahr. Ulms Trainer Martin Jainz wollte deshalb auch gar nicht groß die Leistung beider Teams bewerten. „Auch für dieses Spiel gab es nur drei Punkte und ich bin froh, dass wir die geholt haben,“ sagte er. Schon nach gut fünf Spielminuten dürfte sich seine Anspannung schon etwas gelöst haben, denn da führte sein Team schon mit 2:0. Und beide Treffer waren bereits typisch für den weiteren Verlauf der Begegnung. Beim ersten wurde der Puck durch eine Kante im Stoßschutz der Bande so unglücklich vor das Tor von Patrick Weiner abgelenkt, dass der dort postierte Martin Podesva keine Mühe mehr hatte, das 1:0 zu erzielen. Zwei Minuten später erhielten die Hausherren eine sehr zweifelhafte Strafe wegen eines Wechselfehlers und die für ihr starkes Überzahlspiel bekannten Devils nutzten dies zum 2:0. Danach kontrollierte Ulm/Neu-Ulm das Geschehen fast nach Belieben. Im Gegensatz zu den meisten Spielen in letzter Zeit kamen die Hausherren kaum einmal gefährlich vor das Tor der Gäste. Die bauten fast folgerichtig ihren Vorsprung bis zur Pause durch Simon Klinglers Weitschuss weiter aus (19.). Auch nach dem Wechsel wurde es nicht besser. Gar zweimal ließen sich ECP-Verteidiger in der Vorwärtsbewegung im eigenen Drittel von nachsetzenden Ulmer Stürmern die Scheibe abluchsen, was prompt zwei Gegentreffer zur Folge hatte. Bezeichnend für den lethargischen Auftritt der gesamten Mannschaft an diesem Abend. Den drei Treffern im Mittelabschnitt, durch die natürlich die Entscheidung längst gefallen war, ließen die Gäste auch im Schlussdrittel noch drei gegen Jonathan Kornreder folgen, der nach dem 0:5 Patrick Weiner abgelöst hatte. Trotz des Rückschlags bleibt Stefan Teufel optimistisch. „Wir haben zuletzt sehr hart trainiert. Ich bin mir sicher, dass wir in der Abstiegsrunde konkurrenzfähig sein werden, wenn dann auch unsere Verletzten wieder mit dabei sind,“ richtet er den Blick in die Zukunft.

EC Pfaffenhofen:, Weiner, Kornreder, Oexler, Hätinen L., Ermakov, Eder, Lohrer, Münzhuber, Pfab L, Hornak, Felsöci J., Strack, Neubauer, Thebing, Birk, Heß S., Pfab M., Tlacil, Weber

Tore: 0:1 (3.) Podesva (Wirz, Synek); 0:2 (6.) Döring ((Rodrigues, Klingler 5:4), 0:3 (19.) Klingler (Synek, Wirz); 0:4 (26.) Mikulic; 0:5 (27.) Tischendorf (Rodrigues, Döring); 0:6 (39.) Döring (Tischendorf 4:5); 0:7 (47.) Jäger ((Rodrigues 5:4), 0:8 (48.) Synek (Miller); 0:9 (60.) Jäger (Rodrigues)

Strafen: ECP 16 VfE 18

Zuschauer: 285





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