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Köln. (MR) Im Halbfinale der DNL-U20 Playoffs begegneten sich die Kölner Junghaie und die Eisbären Juniors Berlin am ersten Wochenende im Haie Trainingszentrum. Es... Perfektes Auftaktwochenende für die Kölner Junghaie ins DNL Playoff-Halbfinale: 11:1 Tore in der Gesamtabrechnung
Verbissener Playoff Kampf KEC-EJB – © Sportfoto-Sale (DR)

Verbissener Playoff Kampf KEC-EJB – © Sportfoto-Sale (DR)

Köln. (MR) Im Halbfinale der DNL-U20 Playoffs begegneten sich die Kölner Junghaie und die Eisbären Juniors Berlin am ersten Wochenende im Haie Trainingszentrum. Es war die Neuauflage des letztjährigen Finales.

Samstag in Spiel 1 der Serie kamen die Junghaie schwer und spät im Spiel an, die ersten 10 Spielminuten gehörten fast komplett dem Titelverteidiger, der am vergangenen Wochenende die Düsseldorfer EG mit 3:1 aus dem Rennen geworfen hatte. Allerdings versäumten es die Gäste, hier bereits zur Führung zu treffen – Möglichkeiten hatten sie mehrere. Dann fast aus dem Nichts, quasi mit dem ersten guten Vorstoß traf dann mit Büsing der erste Kölner das Tor, der Pfosten hatte hier mitgeholfen (7.). Und auch der zweite Treffer sollte auf dieser Seite fallen, als wenig später Kölns Pischoff gut nachgearbeitet hatte (9.). Jetzt allmählich nahmen auch die Hausherren am Spiel teil, jetzt ging es munter hin und her. Mit der Pausensirene entspann sich ein Gerangel vor der Zeitnehmerbank, doch es blieb in diesem fairen Spiel bei der Ermahnung. Die erste Strafe wurde erst nach 24 Minuten ausgesprochen, und hier legten die Domstädter den dritten Treffer nach. Allmählich kauften die Gastgeber dem amtierenden Meister den Schneid ab und zogen das Spielgeschehen immer weiter auf ihre Seite. Zur Spielmitte stand es bereits deutlich 4:0, wenig später hatte Adam mit seinem zweiten Treffer des Spiels auf 5:0 gestellt. Im Schlussabschnitt war zunächst von den Berlinern wenig bis nichts zu sehen, ehe nach zwei weiteren Gegentreffern der Goalie ausgewechselt wurde. Es brauchte aber ein Powerplay für die Eisbären Juniors, dass sie schließlich auch auf der Tafel erschienen (52.). Und sie versuchten, direkt weiter nachzulegen, doch die Junghaie ließen nichts mehr anbrennen und verbuchten einen deutlichen 7:1 Sieg in Spiel 1 der Serie, die sie damit auf 1:0 stellten.

Die Tore erzielten – Samstag:
1:0 (06:54) Justin Büsing (Tom Chetik, Kevin Grasmik)
2:0 (08:30) Matthias Pischoff (Peter Bürfent, Edwin Tropmann)
3:0 (24:18) Kevin Adam (Kevin Grasmik, Robin Rieke) PP1
4:0 (28:12) Robin Rieke (Peter Bürfent, Matthias Pischoff)
5:0 (33:39) Kevin Adam (Robin Rieke, Meik Kindler)
6:0 (44:40) Peter Bürfent (Robin Rieke, Matthias Pischoff)
7:0 (46:04) Lukas Kopietz (Rik Gaidel, Justin Büsing)
7:1 (51:33) Kevin Handschuh (Alex Berger, Marlon Braun) PP1

Schiedsrichter: Patrick Steven, Marvin Schrörs (Julia Strube, Julian Rieneck)
Strafen: KEC – 6 Min.; EJB – 8 Min.
Zuschauer: 256

Spieldauerstrafe zieht Eisbären den Zahn

Junghaie Goalie Patrik Csala kassierte nur 1 Treffer – © Sportfoto-Sale (DR)

Junghaie Goalie Patrik Csala kassierte nur 1 Treffer – © Sportfoto-Sale (DR)

Am Sonntag stieg an gleicher Stelle Spiel 2 der Serie „best-of-five“, und man rieb sich verwundert die Augen: das Spiel startete genauso wie das vom Vortag. Die Juniors zunächst drückend überlegen, Köln kam kaum einmal vor des Gegners Tor. Und doch war es erneut Büsing, der den Rebound ins freie Eck setzte, bei der ersten richtigen Möglichkeit der Hausherren, 7 ½ Minuten waren gespielt. Doch anders als am Vortag gab es am Sonntag bereits im Startabschnitt einige Strafzeiten. Ein weiterer Treffer wollte aber lange Zeit nicht fallen. Und durch Nickeligkeiten und Rangeleien wanderten die Kölner öfter auf das Sünderbänkchen, was den Eisbären mehr Möglichkeiten eröffnete. Hinzu kam, dass die Junghaie am Sonntag nicht so konsequent und aufmerksam spielten wie noch am Vorabend. Dadurch machten sie sich das Leben unnötig schwer. Doch hinten stand mit Patrik Csala wieder ein sehr gut aufgelegter Keeper, der alles festhielt, was auf seinen Kasten kam. Der zweite Abschnitt bog bereits in die Endphase ein, als Berlins Ponnier seinen Gegenspieler gefährlich in die Bande checkte und dafür bereits duschen gehen durfte. Als während dieser langen Strafzeit ein weiterer Eisbär auf die Strafbank musste, konnten die Hausherren die doppelte Überzahl zum 2:0 nutzen. Und zu Beginn des letzten Drittels wurde die restliche Zeit der Spieldauer auch noch ausgenutzt. Eine Zeitlang versuchten die Domstädter, den Gegner in dessen Verteidigungszone zu beschäftigen und möglichst nicht über die Mittellinie kommen zu lassen. Doch Strafzeiten unterbrachen diesen Plan mehrfach. Sehr früh zog Gästecoach Jochen Molling den Goalie zugunsten des 6. Feldspielers, um seinen Jungs noch einmal einen Push zu geben. Köln blockte, was das Zeug hielt, dann konnte das Spielgerät über die blaue Linie befreit werden. Der Berliner Spieler fiel auch noch hin, sodass zwei Kölner freie Bahn hatten und den Puck ins verwaiste Tor tragen konnten – das war Büsings dritter Treffer des Tages und der Endstand von 4:0. Somit steht der Titelverteidiger bereits mit dem Rücken zur Wand und hat dann am kommenden Wochenende zuhause schon do-or-die Spiele.


Die Tore erzielten – Sonntag:

1:0 (07:30) Justin Büsing (Lukas Kopietz)
2:0 (39:08) Edwin Tropmann (Justin Büsing, Rik Gaidel) PP2
3:0 (40:56) Justin Büsing (Edwin Tropmann, Kevin Adam) PP1
4:0 (55:22) Justin Büsing (Matthias Pischoff) EN

Schiedsrichter:
Tijana Haack, Robert Licau (Sebastian und Alexander Licau)
Strafen: KEC – 18 Min.; EJB – 12 Min. + 5+SD Lars Ponnier
Zuschauer: 143

Stand der Serie KEC – EJB: 2:0

Fotostrecken zu den ersten beiden Halbfinalspielen

KEC-EJB Playoff Halbfinale 2
© by Eishockey-Magazin / Sportfoto-Sale / D. Ross 2023
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Michaela-Ross

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