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Herne. (MR) Das Derby zwischen dem Herner EV und den Füchsen Duisburg war gleichzeitig das Spitzenspiel der Oberliga Nord mit dem Tabellendritten gegen den... Packendes Revierderby in Herne geht an die Füchse
Hernes Hugo Turcotte scheitert an Sebastian Stefaniszin - © by Eishockey-Magazin (DR)

Hernes Hugo Turcotte scheitert an Sebastian Stefaniszin – © by Eishockey-Magazin (DR)

Herne. (MR) Das Derby zwischen dem Herner EV und den Füchsen Duisburg war gleichzeitig das Spitzenspiel der Oberliga Nord mit dem Tabellendritten gegen den Spitzenreiter. Was zunächst knapp aussah, wurde am Ende der doch eindeutige 5:2 Sieg für die Füchse.

Herne und Duisburg lieferten sich ein packendes spannendes Derby, das nicht nur das Spitzenspiel sondern auch ein spitzen Spiel war. Das hätte eigentlich mehr als die 1863 Zuschauer verdient gehabt. Von Beginn an legten beide Teams hohes Tempo vor, vor allem die Gastgeber starteten druckvoll und kamen in Überzahl früh zum ersten Treffer (5. Min.). Mit einem Doppelschlag binnen 112 Sekunden konnten die Füchse das Spiel drehen, waren aber weit davon entfernt, hier das Feld zu dominieren. Die Hausherren standen dicht am Mann und lauerten auf Konter. Mit Beginn des mittleren Abschnittes war das Spiel wieder offen, nachdem Topscorer Aaron McLeod für Herne ausgeglichen hatte. Es wurde teilweise hart, teilweise nickelig um jede Scheibe gefightet – hüben wie drüben, und das Schiedsrichtergespann hatte nicht immer das glückliche Händchen in der Strafenverteilung, so dass es manche Aufreger gab. Aber auch dies war gleichmäßig verteilt. Mit einer knappen 3:2 Führung und dem Punktgewinn im Faustkampf (Niddery gegen Ackers) gingen die Füchse in die zweite Pause. Nachdem sie mitten in eine Herner Drangphase einen vierten Treffer nachlegen konnten, gaben die Hausherren aber nicht auf. Doch auch die frühe Herausnahme des Goalies brachte ihnen nichts Zählbares mehr ein, im Gegenteil konnte Duisburgs Kapitän Markus Schmidt mit dem Treffer ins leere Tor den Endstand herstellen.

Der Sieg der Füchse geht sicherlich in Ordnung, doch ist das Ergebnis zu hoch ausgefallen; eine 3 Tore Differenz spiegelt nicht ganz das Geschehen auf dem Eis wider. Beide Teams sehen sich bereits in einer Woche wieder, dann aber in der Scania Arena in Duisburg. Vorher begrüßt der HEV die Moskitos zum Derby am Gysenberg, während Duisburg in den Hexenkessel Icehouse Neuwied muss.

Michaela-Ross

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