Home Deutschland DEL EHC Red Bull München Oliver David: „Wir stellen uns auf eine lange Serie ein“ – Red Bull München unterliegt dem ERC Ingolstadt in Spiel 1 der Viertelfinalserie
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Oliver David: „Wir stellen uns auf eine lange Serie ein“ – Red Bull München unterliegt dem ERC Ingolstadt in Spiel 1 der Viertelfinalserie

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Auseinandersetzung während des Spiels zwischen EHC Red Bull München und dem ERC Ingolstadt - © Bruno Dietrich / City-Press
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München. (PM Red Bulls) Der EHC Red Bull München musste sich dem ERC Ingolstadt in Spiel 1 des Playoff-Viertelfinales der PENNY DEL mit 5:6 (0:1|2:3|3:2) geschlagen geben.

Vor 10.796 Zuschauern im ausverkauften SAP Garden erzielten Brady Ferguson (2), Jeremy McKenna, Tobias Rieder und Ville Pokka die Tore für die Mannschaft von Trainer Oliver David. In der Best-of-Seven-Serie liegt der viermalige deutsche Meister mit 0:1 zurück. Spiel 2 findet am kommenden Freitag (27. März | 19:30 Uhr) in Ingolstadt statt.

Spielverlauf
Ab dem ersten Bully lieferten beide Teams Playoff-Eishockey mit viel Tempo und harten Zweikämpfen. Gefährlich wurde es erstmals in Münchner Überzahl (3.). Die Red Bulls machten Druck und erspielten sich gute Gelegenheiten – doch der Treffer fiel kurz nach Ablauf der Strafe für Ingolstadt: Nachdem Antoine Bibeau gegen Abbott Girduckis noch parieren konnte, traf Matthew Boucher im Nachschuss zum 0:1 (6.). Es blieb ein schnelles Spiel mit vielen Offensivaktionen, aber lange ohne weitere klare Torchancen. Kurz vor Drittelende hatte Patrick Hager den Ausgleich auf dem Schläger, ERC-Torhüter Devin Williams war jedoch zur Stelle (18.). Auch in Überzahl fiel das 1:1 nicht. So ging es mit einer knappen Ingolstädter Führung in die Kabine.

Im Mittelabschnitt erwischte Ingolstadt den besseren Start: Zunächst stellte Riley Barber per Powerplaytor auf 0:2 (22.), ehe Peter Abbandonato mit dem 0:3 den Doppelschlag perfekt machte (23.). Kurz nach einer guten Gelegenheit von Maximilian Kastner auf den ersten Münchner Treffer (25.) legte Kenny Agostino sogar das 0:4 nach (26.). Die Gäste präsentierten sich in dieser Phase eiskalt, während die Red Bulls sich sammeln mussten – und dann eine Reaktion zeigten: McKenna fälschte sehenswert zum 1:4 ab (29.). Der viermalige deutsche Meister agierte nun druckvoller und belohnte sich kurz vor der zweiten Pause. Ferguson verkürzte mit viel Einsatz auf 2:4 (40.).

München kam im Schlussabschnitt mit Schwung aus der Kabine. Ein Puckverlust in der offensiven Zone ermöglichte den Panthern dann einen Konter, den Alex Breton zum 2:5 abschloss (46.). Die Red Bulls versuchten in der Folge viel, fanden aber zunächst kein Mittel, um Druck aufzubauen. Sechs Minuten vor Drittelende nahm Trainer Oliver David in Überzahl den Torhüter vom Eis. Mit dem sechsten Feldspieler gelang Tobias Rieder das 3:5 (56.). Nur wenige Sekunden später stellte Johannes Krauß mit dem 3:6 (56.) den alten Abstand wieder her – die vermeintliche Entscheidung zugunsten der Gäste. Es wurde allerdings noch einmal richtig spannend, denn Ferguson (59.) und Pokka (60.) brachten die Red Bulls – jeweils mit Extra-Angreifer – noch einmal auf 5:6 heran. Wenige Sekunden vor der Schlusssirene fehlten Pokka bei seinem Schuss nur Zentimeter für die Verlängerung.

Oliver David: „Unser Start war gut, wir hatten hochkarätige Chancen. Die ersten Minuten im zweiten Drittel waren spielentscheidend. Sie waren heute sehr effizient. Es geht nun darum, Lösungen zu finden und mehr Tempo in unser Spiel zu bringen. Es steht 0:1 – und wir stellen uns auf eine lange Serie ein.“

Tore:
0:1 | 05:22 | Matthew Boucher
0:2 | 21:33 | Riley Barber
0:3 | 22:27 | Peter Abbandonato
0:4 | 25:37 | Kenny Agostino
1:4 | 28:08 | Jeremy McKenna
2:4 | 39:21 | Brady Ferguson
2:5 | 45:00 | Alex Breton
3:5 | 55:21 | Tobias Rieder
3:6 | 55:44 | Johannes Krauß
4:6 | 58:44 | Brady Ferguson
5:6 | 59:44 | Ville Pokka
Zuschauer: 10.796

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