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Wien. (PM ÖEHV) Zum Abschluss der Saison 2023/2024 zieht ÖEHV Präsident Dr. Klaus Hartmann Bilanz, lässt die vielen Highlights und Erfolge Revue passieren und... ÖEHV Präsident Klaus Hartmann: „Eine ungeahnte Eishockey-Euphorie“

Wien. (PM ÖEHV) Zum Abschluss der Saison 2023/2024 zieht ÖEHV Präsident Dr. Klaus Hartmann Bilanz, lässt die vielen Highlights und Erfolge Revue passieren und spricht seinen Dank den vielen im Sport engagierten, aber vor allem ehrenamtlich tätigen aus.

Egal von welcher Sportart man spricht, das jeweilige Nationalteam ist die Speerspitze, das Aushängeschild. Kein anderes Team kann auf vergleichbare Art und Weise eine ganze Nation hinter sich vereinen, in Ekstase versetzen und Werbung weit über die eigenen Grenzen hinaus machen.

Das haben unsere Damen in Klagenfurt eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wo man sich in die Herzen der Fans gespielt hat und gegen die Niederlande mit 2.385 Fans in der Heidi Horten Arena einen neuen österreichischen Zuschauerrekord im Dameneishockey aufgestellt hat.

Werbung in eigener Sache und für das österreichische Eishockey machten unsere Nachwuchs-Nationalteams, die in den vergangenen Monaten für zahlreiche Schlagzeilen sorgten. In sämtlichen Alterskategorien ist Österreich auch in der kommenden Spielzeit in der zweithöchsten WM-Kategorie vertreten und durfte dank der U18 der Herren sogar eine Bronzemedaille bejubeln. Zudem schrammte die U16 beim 3×3-Turnier bei den Olympischen Jugendspielen im südkoreanischen Gangwon hauchdünn an einer Medaille vorbei.

Diese durch sämtliche Nationalteams entzündete Flamme – schon die Heimspiele des Herren Nationalteams in der WM-Vorbereitung mit dem Highlight gegen Kanada in Wien vor 7.000 begeisterten Fans waren großteils ausverkauft – nahmen die Herren mit nach Prag und entfachten eine in Österreich ungeahnte Eishockey-Euphorie.

Egal ob der Auftritt gegen die Schweiz, die Aufholjagd gegen Kanada oder der historische Erfolg über Finnland – unsere Herren haben die Titelseiten der heimischen Gazetten geziert, waren Thema in sämtlichen Sport- und Nachrichten-Formaten von Radio, Fernsehen, Print und Online. Im Ausland und auf diversen Social Media Kanälen war das österreichische Nationalteam Gesprächsthema Nummer 1.

Lob aus allen Ecken der Welt, Gratulation zu den Leistungen von unseren Freunden aus anderen Sportfachverbänden und Anerkennung von Superstars wie Jaromir Jagr – all das prasselte in den vergangenen Wochen und Tagen herein. Das österreichische Eishockey wird wahrgenommen. Genauso wie der Umstand, unter welchen Rahmenbedingungen diese Leistungen zustande kamen.
18 Spieler dieses erfolgreichen WM-Kaders stammen aus der heimischen win2day ICE Hockey League. Die Saves von David Kickert und David Madlener sicherten dem Team nicht nur die beste WM-Platzierung seit 2003, sondern gingen weltweit viral, wie jener von Kickert, der mit der bloßen Hand den Puck sicherte. Kaum vorstellbar, dass diese beiden Torhüter bei ihren jeweiligen Vereinen teils lediglich als Backup dienen.

Wozu sie und sämtliche heimische Spieler in der Lage sind, wenn man ihnen das Vertrauen und die gebührende Wertschätzung schenkt, haben sie eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Ein klarer Auftrag auch an uns als ÖEHV, heimische Spieler weiter zu stärken.

Rückenwind geben die Erfolge hoffentlich auch für Gespräche und Pläne in Sachen Infrastruktur. Österreich hinkt, trotz Vorzeige-Projekte wie das in Entstehung befindliche Bundesleistungszentrum für Dameneishockey in Villach, hier deutlich hinterher.

Großteils ist der Modernisierungs- und Sanierungs-Bedarf unserer bestehenden Sportstätten erheblich. Sollte in naher Zukunft nichts passieren, wird der diesbezüglich vorhandene Rückstand auf die Topnationen aber auch auf jene Nationen in der Top Division, die in Reichweite sind, kaum bis nicht mehr aufholbar sein.
Definitiv Rückenwind geben die Erfolge für Gespräche mit potenziellen Sponsoren. Die Werbewerte konnten in den vergangenen Jahren stetig gesteigert werden. Die jüngsten Erfolge ließen diese nochmals deutlich nach oben gehen.

Wie stark der Zuspruch in der rotweißroten Sportszene war und ist, belegen auch folgende Zahlen: 15.658 Zuschauer:innen im Schnitt pro Spiel bei den Auftritten unserer Cracks in der Prager O2 Arena, Top 4 im Beliebtheitsranking der Fans und nicht zu vergessen, die unermüdliche Unterstützung all unserer Nationalteams durch die UFTA!
Den Verantwortlichen der United Fans of Team Austria, wie auch all ihren Mitgliedern, gebührt großer Dank. Seit Jahren reisen sie zu sämtlichen Partien unserer Nationalteams im In- und Ausland und halten ihre UFTA-Flagge hoch.

Ihr Einsatz schlug sich bei der WM in Prag sogar in einer Einladung in die österreichische Botschaft nieder, samt Gegeneinladung an Frau Botschafterin Dr. Bettina Kirnbauer, die Österreich schließlich inmitten der UFTA-Fangemeinde anfeuerte.

Platz 10 wurde es am Ende. Gold gebührt dafür einer weiteren Gruppe, ohne die all das Aufgezählte nicht möglich wäre: die unzähligen Ehrenamtlichen in unserem Sport! Sie sind es, die dafür Sorge tragen, dass trotz der teils schlechten Rahmenbedingungen, das Optimum herausgeholt wird und Spitzenleistungen wie jene bei der WM 2024 möglich sind.
Mit der Heim-WM der Damen und der WM in Prag wurde Geschichte geschrieben. Für uns als ÖEHV ein klarer Auftrag dafür zu sorgen, dass in Zukunft auf sämtlichen Ebenen noch viele Kapitel hinzugefügt werden.

Unser Motto für das österreichische Eishockey: Allein ist man schnell, doch gemeinsam kommt man weit!

Dr. Klaus Hartmann
ÖEHV Präsident




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