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München. (PM DEB) Mit einer Anpassung der Kaderstrukturen wollen die Nord- und Süd-Klubs die Oberliga stärken und gemeinsam auf nachhaltige Spielerentwicklung setzen. Dies ist... Oberligisten stärken Kader-Verjüngung und Nachwuchsförderung

München. (PM DEB) Mit einer Anpassung der Kaderstrukturen wollen die Nord- und Süd-Klubs die Oberliga stärken und gemeinsam auf nachhaltige Spielerentwicklung setzen.

Dies ist das Ergebnis des Treffens des DEB mit den Liga-Sprechern am vergangenen Mittwoch.

Folgende Maßnahmen wurden beschlossen:
Bis zur Oberliga-Saison 2027/28 wird die Zahl der Spieler über 23 Jahren (Ü23) auf dem Spielberichtsbogen bis auf zwölf reduziert, beginnend mit 14 Spielern in der kommenden und 13 in der übernächsten Spielzeit.

Weiterhin einigten sich die Vereine auf eine freiwillige Selbstbeschränkung von drei transferkartenpflichtigen Spielern, die ebenfalls zum Kontingent der Ü23-Spieler zählen. Neu ist, dass die Vereine, die drei Importspieler einsetzen, einen Nachwuchs-Förderungsbeitrag von 5.000 Euro in einen Oberliga-Pool einzahlen werden. 80 Prozent der Einnahmen aus diesem Pool werden nach den Kriterien des Reindl Pools (Artikel 61 Spielordnung DEB) an die Oberligisten wieder ausgeschüttet. 20 Prozent gehen an Oberligisten, die in der gesamten Saison nur maximal zwei transferkartenpflichtige Spieler gleichzeitig eingesetzt haben.

„Damit haben wir die Gewissheit, dass weitere Budgets innerhalb der Oberliga gezielt für den Nachwuchs verwendet und die Kader innerhalb der Liga langfristig weiter verjüngt werden“, erklärt DEB-Vizepräsident Marc Hindelang.

Weiterhin erfordern die Zulassungskriterien ab der kommenden Saison mindestens einen Stern (basierend auf dem Programm Powerplay 26) und ab der Saison 2025/26 zwei Sterne. Sonst drohen, gemäß den Durchführungsbestimmungen, Ausgleichszahlungen. Für potenzielle Aufsteiger gelten gesonderte Regelungen.

Nachhaltige Spielerentwicklung wird honoriert

Zudem wird ab der kommenden Saison eine nachhaltige Spielerentwicklung honoriert. Spieler, die drei aufeinanderfolgende Spielzeiten im selben Verein gespielt haben, sowie zwei Jahre im Verbandsgebiet des DEB (Tilburg: Niederländischer Verband) im Nachwuchs gespielt haben, zählen ab der vierten Saison als „Standort Spieler“ (Local Player) und sind im Sinne der Nachhaltigkeit von der Altersregelung befreit, solange sie für diesen Verein spielen. Bei einem Wechsel erlischt ihr Status als Standort-Spieler. Dieser Status kann aber einmalig an einem neuen Standort nach drei Jahren erneut erworben werden.

„Hier wird Spielern Rechnung getragen, die langfristig an einem Ort spielen – im besten Fall sogar aus dem eigenen Nachwuchs entstammen – dort aber auch privat oder sogar im Nebenjob beruflich gebunden sind und durch Überschreiten der Altersgrenze vor Probleme gestellt werden. Gleichzeitig sind solche Spieler, auch wenn sie zwingend keine Top-Spieler sein müssen, Identifikationsfiguren für die Vereine. Genau diese braucht es an jedem Standort in der Oberliga“, so Hindelang.

Im Rahmen des Treffens gab der DEB überdies bekannt, dass Peter Gast ab sofort den Kaufmännischen Leiter der DEB-Ligen Panagiotis Christakakis, nebenberuflich in der Betreuung der Oberliga-Klubs unterstützen wird. Der DEB freut sich, auf seine jahrzehntelange Expertise zurückgreifen zu können und heißt ihn herzlich willkommen im Team.




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