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Höchstadt. (PM) Auch wenn sich bei den Panzerechsen derzeit scheinbar alles um die anstehende 20-Jahresfeier dreht, laufen die Kaderplanungen des Höchstadter EC weiter auf Hochtouren....
Philipp Schnierstein wechselt in den Aischgrund - © by ISPFD (sportfotocenter.de)

Philipp Schnierstein wechselt in den Aischgrund – © by ISPFD (sportfotocenter.de)

Höchstadt. (PM) Auch wenn sich bei den Panzerechsen derzeit scheinbar alles um die anstehende 20-Jahresfeier dreht, laufen die Kaderplanungen des Höchstadter EC weiter auf Hochtouren. Und so kann der Sportliche Leiter Jörg Schobert den nächsten Coup bei der Verpflichtung eines neuen Spielers vermelden. Mit Philipp Schnierstein wechselt ein großes Torwarttalent vom EHC 80 Nürnberg an die Aisch.

Schnierstein spielte schon im Nachwuchs für die „Achziger“ und schaffte von dort den Sprung in die Landes- und Bayernligamannschaft. Allerdings lockte ihn nun die größere Perspektive zum Nachbarn an die Aisch. „Man merkt einfach an der Medienpräsenz und an solchen Festen, wie dem jetzt anstehenden Vereinsjubiläum, dass sich in Höchstadt etwas bewegt. Das hat mich gereizt und dazu bewogen zu den Alligators zu wechseln,“ erklärt der Goalie seine Entscheidung. Außerdem ist er überzeugt, sich bei den Panzerechsen weiterentwickeln zu können und auch das große Ziel seiner Karriere zu erreichen. Denn, als Daniel Jun in den Eishockeynews zum Spieler der Saison gewählt wurde, lies ihn der Schlusssatz des Höchstadter Spielertrainers aufhorchen. Dieser wolle in den nächsten Jahren mit Höchstadt den Aufstieg in die Oberliga angehen, denn er wolle in seiner Karriere noch einmal in dieser Liga spielen. Ein Ziel dass auch der junge Torhüter hat. Dabei kann Schnierstein bereits auf einige beachtliche Erfolge zurückblicken. Schließlich gehörte er im in Nürnberg unvergessenen Aufstiegsspiel zur Bayernliga gegen den EHC Waldkraiburg zu den Schlüsselspielern. Ganze vier Penaltys hielt der damals erst 21-Jährige gegen die Cracks aus der oberbayrischen Industriestadt und war damit der große Garant für die Rückkehr der Nürnberger in die Bayernliga. Auch in der vergangenen Saison schaffte es der talentierte Goalie in einigen Spielen gerade gegen starke Gegner, seine Vorderleute mit tollen Paraden im Spiel zu halten. Dabei vergisst er aber nicht, dass Eishockey vor allem ein Teamsport ist. So habe sein Kumpel und HEC Abwehrhühne Markus Babinsky einen großen Anteil an seinem Wechsel zum HEC. Dieser habe nämlich ihm vom tollen Teamspirit der Panzerechsen erzählt, was ein zusätzlicher Anreiz für ein Engagement in Höchstadt war. Aber neben dem Teamgeist freut sich der 1,86m große Goalie, der beim HEC seine angestammte Nummer 89 tragen wird, auch auf die Herausforderung und den Kampf um den Posten im Tor mit dem Routinier des HEC, Ronny Glaser: „Ich bin sicher nicht nach Höchstadt gewechselt, um nur auf der Bank zu sitzen und hoffe viele gute Spiele für meinen neuen Verein zu machen.“ Trotz der Rivalität um den Platz zwischen den Pfosten verweist Schnierstein aber auch hier auf den für ihn wichtigen Teamgedanken: „In Nürnberg waren Tobi Güttner und ich bereits ein super Team. Ihm habe ich sehr viel zu verdanken und durch seine Erfahrung konnte er mir sehr viel zeigen. Durch den Konkurrenzkampf haben wir aber auch beide extrem profitiert und uns zu super Leistungen motiviert. Ich hoffe, dass das mit Ronny Glaser genauso läuft und wir ein super Torhüterduo werden“.

Philipp Schnierstein bringt also super Voraussetzungen mit, was auch der Sportliche Leiter Jörg Schobert betont: „Ich denke mit Philipp haben wir einen super Mann für die Zukunft gewonnen. Er ist hochmotiviert, passt super in die Altersstruktur des Teams und ist wie alle anderen auch ein ausgesprochener Teamplayer, der in seiner Eishockeykarriere noch einiges erreichen will. Mit dem Duo Glaser / Schnierstein haben wir wohl eines der besten Torhütergespanne in der Bayernliga und sind hinten nochmals stabiler als vergangenes Jahr.“ Die Verpflichtung von Philipp Schnierstein ist also ein wichtiger Baustein im Konzept des sportlichen Leiters, um mehr Redundanz im Kader zu haben. Nun richtet sich das Augenmerk der sportlichen Leitung auf die Komplettierung der Sturm- und Verteidigerreihen, damit das Ziel „Erreichen der Playoffs“ nicht wieder so ein nervenaufreibendes Spiel wird wie in der abgelaufenen Saison.

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