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Krefeld. (RS) Zum letzten Spiel der regulären Saison empfingen die Krefeld Pinguine die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg. Für die Pinguine, auf dem...
Krefelds Kevin Clark vor Nürnbrgs Keeper Tyler Weiman - © by Eishockey-Magazin (OM)

Krefelds Kevin Clark vor Nürnbrgs Keeper Tyler Weiman – © by Eishockey-Magazin (OM)

Krefeld. (RS) Zum letzten Spiel der regulären Saison empfingen die Krefeld Pinguine die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg. Für die Pinguine, auf dem sicheren zweiten Tabellenplatz, ging es nur noch darum sich mit einem Sieg auf die Playoffs einzustimmen und ihren Fans einen weiteren Heimsieg zu schenken. Für die Gäste aus Franken hingegen ging es noch um die Platzierung und somit um das Heimrecht in den Playoffs. Von Platz 3 bis 6 reichte das Spektrum auf dem sich die Gäste nach der Partie wieder finden könnten. Gleichzeitig war es ein Stelldichein der Topscorer der Liga. Mit Adam Courchaine (28 Tore/45 Assist) und Kevin Clark (30/37) auf Seiten der Seidenstädter und Steven Reinprecht (27/42) und Patrick Reimer (33/31) im Trikot der Gäste, standen sich die vier mit Abstand besten Punktesammler der Liga gegenüber.

 
Beide Teams begannen mit viel Zug zum gegnerischen Tor und vor allem bei den Pinguinen ergaben sich in der Defensive immer wieder Lücken für die clever konternden Ice Tigers, dennoch gingen die Schwarz-Gelben in Führung. In einem fast schon traditionell schwachen Überzahlspiel gelang Oliver Mebus mit seinem ersten DEL Treffer das 1-0 (5.). Er schnappte sich den Querpass von Boris Blank in der neutralen Zone, ging Richtung Tor und schoss Tyler Weiman die Scheibe über die Fanghand ins Netz. Die Führung hielt jedoch nur kurz. Die Pinguine wieder zu unachtsam bei einem Konter der Gäste. Evan Kaufman hielt die Kelle in den Pass von Hussey und erwischte Tomas Duba zwischen den Schonern (7.). Connor James verpasste wenig später die Nürnberger Führung, als er bei einem Alleingang in Unterzahl an Duba scheiterte. Noch mehr Glück für die Pinguine gab es 7 Sekunden vor Drittelende, als Marvin Krüger nur den Pfosten traf.

 
Im Mitteldrittel verlor Roland Verwey den Verteidiger Fredrik Eriksson aus den Augen, der schlich sich vors Tor und verwertete den Pass von Kaufmann (23.). Doch Krefeld fand umgehend eine Antwort. Adam Courchaine musste das Spielgerät nach toller Vorarbeit von Joel Perrault nur noch über die Torlinie bringen und meisterte diese Aufgabe mit Bravour (25.). Die Gäste waren auch in diesem Drittel die bessere Mannschaft und hatte durch Pollock in Überzahl (26.) eine Doppelchance, doch Duba behielt den Überblick. Die verdiente Gästeführung erzielte dann Tim Schüle, der die große Lücke in der Verteidigung der Schwarz-Gelben erkannte und von der Bande kommend vors Tor zog und Tomas Duba keine Chance gab (31.).
In der zweiten Drittelpause sprach Boris Blank die wahren Worte: „Wichtig ist, dass sich keiner mehr verletzt!“ Dementsprechend verlief auch der letzte Abschnitt der regulären Saison. Nürnberg wollte sich unbedingt das Heimrecht im Viertelfinale sichern und die Pinguine keine weiteren Ausfälle hinnehmen müssen. So plätscherte die Partie dahin und wurde nur durch das 2-4 durch Marvin Krüger (50.) unterbrochen. Die 6.079 Fans im KönigPalast honorierten die Saisonleistung der Pinguine mit Dauergesängen und feirten sich und ihr Team in Erwartung der Playoffspiele. Nebenbei sorgten die heutigen Besucher für einen neuen Saisonrekord in der Zuschauerstatistik der Pinguine. 5.513 Zuschauer sahen im Schnitt die Heimspiele der der Schwarz-Gelben, so viele wie noch nie zuvor.
Nach dem Spiel bedankte sich das Team bei ihren Anhängern für die tolle Unterstützung in der Saison und die wiederum bedankten sich bei ihrem Team.

Für die

Pinguine starten die Playoffs am kommenden Sonntag, 16.03. um 14.30Uhr mit einem Heimspiel. Der Gegner wird in den Pre-Playoffs ermittelt. Die Thomas Sabo Ice Tigers starten ebenfalls zu Hause und treffen in ihrer Best-of Seven Serie auf die Grizzly Adams Wolfsburg.

 

Statistik

Krefeld Pinguine – Thomas Sabo Ice Tigers 2:4 (1:1/1:2/0:1)

Tore: 1:0 (04:49) Mebus (Blank/St.Pierre) PP5-4, 1:1 (06:28) Kaufmann (Hussey/Stastny), 1:2 (22:28) Eriksson (Kaufmann/Stastny), 2:2 (24:08) Courchaine (Perrault/Clark), 2:3 (30:35) Schüle (Reimer/Reinprecht), 2:4 (59:52) Krüger (Festerling/Buzas)

Strafen: Pinguine 8 – Ice Tigers 8

Zuschauer: 6.079

Aufstellungen:

Krefeld Pinguine: Duba (Lang) – Meyers, Mebus; Akdag, Robar; Fischer, St-Pierre; Hanusch – Vasiljevs, Perrault, Blank; Clark, Driendl, Courchaine; Schymainski, Kretschmann, Sofron; Verwey.

Thomas Sabo Ice Tigers: Weiman (Jenike) – Eriksson, Nowak; Caldwell, Pollock; Festerling, Schüle; Lindlbauer – James, Jaspers, Pföderl; Ehliz, Reinprecht, Reimer; Hussey, Stastny, Kaufmann; Rupprich, Buzas, Krüger.

Three Stars:
*** Kaufmann (Nürnberg)
** Courchaine (Krefeld)
* Eriksson (Nürnberg)

 

Stimmen nach dem Spiel


 

Fotostrecke zum Spiel

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