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Mitch O´Keefe: „Eine gute Antwort auf Freitag“ – Wichtiger Heimsieg für die Ice Tigers gegen die Grizzlys

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Nürnberger Torschütze zur 1-0 Führung, #73 Roman Kechter . Foto: © ISPFD
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Nürnberg. (STM) Einen wichtigen 4-2 Heimsieg feierten die Nürnberg Ice Tigers vor 4418 Zuschauern gegen die Grizzlys Wolfsburg.

In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie sorgte Tyler Spezia mit seinem Tor kurz vor Schluss für die Entscheidung. Die weiteren Tore erzielten Maier, Dove-McFalls und Kapitän Marcus Weber.

Es war kein guter Auftritt der Ice Tigers am Freitag in Köln, nach einem schnellen 0-3 Rückstand fanden die Nürnberger zwar offensiv zu ihrem Spiel, defensiv war es aber zu wenig, um am Ende zu Punkten zu kommen. Besser wollte es das Team von Mitch O`Keefe am heutigen Sonntag machen. Während hundert Meter nebenan sich der 1. FC Nürnberg und die Spvgg Greuther Fürth im 275. Frankenderby duellierten, wollten die Ice Tigers ein wichtiges Heimspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg gewinnen.

Die Ice Tigers mussten wieder auf Constantin Braun verzichten, dessen Comeback am Freitag ein frühes Ende genommen hatte. Mit einer tiefen Fleischwunde musste Braun den Weg in ein Kölner Krankenhaus antreten. Niklas Treutle startete im Tor, nachdem Fitzpatrick ein wechselhaftes Spiel in der Domstadt hatte.

Die Gäste hatten den besseren Start, Justin Feser scheiterte früh aussichtsreich an Treutle (1.). Auf der Gegenseite taten sich die Ice Tigers zunächst schwer, ehe zwei weitere Rückkehrer für die Führung sorgten. Roman Kechter passte scharf in den Torraum und Cole Maier brachte irgendwie noch den Schläger an den Puck (7.). Beide waren ebenfalls am Freitag in Köln erstmals wieder auf dem Eis. Die Führung hatte nur kurz Bestand, nach einen Abpraller von Treutle in den Slot kam der Puck zu Robert Lynch, der zum 1-1 einschoss (9.).

Beide Teams spielten nun munter nach vorne, nach einem gerade abgelaufenen Powerplay stellte Sam Dove-McFalls auf 2-1 für die Ice Tigers. Frei vor Strahlmeier wartete der Nürnberger Stürmer geduldig und hob den Puck unter die Latte (15.). Mit einer knappen Nürnberger Führung ging es in den zweiten Abschnitt, der noch wilder als das erste Drittel war. Beide Teams agierten arg sorglos in der eignen Zone, Chancen gab es auf beiden Seiten reichlich. Den Auftakt machte Spencer Machacek, der einen Schuss von Krupp zum 2-2 abfälschte (22.).

Die Grizzlys hätten noch nachlegen können. Die Nürnberger Verteidiger hatten Lynch an der blauen Linie vergessen, doch Niklas Treutle brachte im entscheidenden Moment seine Schoner zusammen (27.). So gingen die Ice Tigers nur wenig später an drittes Mal in Führung. Bei einem Schlagschuss von Marcus Weber hatte Strahlmeier das kurze Eck zu weit offengelassen (28.). Evan Barratt hatte nach einer feinen Einzelleistung den vierten Treffer auf dem Schläger, aber Strahlmeier reagierte stark (36.).

Es sollte ein spannendes Schlussdrittel werden, die Grizzlys kamen mit viel Elan aus der Kabine, ehe eine unnötige Strafzeit gegen Spencer Machacek den Ice Tigers ein Powerplay einbrachte, aber den Nürnbergern wollte der so wichtige vierte Treffer zunächst nicht gelingen. Dove-McFalls hatte die bis dahin beste Chance, scheiterte aus nächster Nähe an Strahlmeier (51.). Auf der Gegenseite war Treutle gegen White zur Stelle (52.). Wolfsburg blieb bis in die Schlussminuten ein schwer zu bespielender Gegner, körperlich robust und mit viel Zug zum Tor.

Wolfsburgs #93 Spencer Machacek (unten) krachte nach einem Check von Nürnbers #6 Julius Karrer (links) in die Bande.
Foto: © ISPFD

Kurios dann die entscheidende Szene an diesem Nachmittag. In den Schlussminuten lief Dustin Strahlmeier energisch vom Eis, blickte weder nach links noch nach rechts, und übersah so den schnellen Tyler Spezia, der ebenfalls überrascht war, wie eilig es Strahlmeier hatte, vom Eis zu kommen. Spezia traf zum 4-2 ins leere Tor und sorgte für drei ganz wichtige Punkte für die Ice Tigers (59.). Am Freitag haben die Nürnberger die Möglichkeit, zu Hause gegen Frankfurt nachzulegen und so einen ersten Abstand zwischen sich und Platz elf in der Tabelle zu bringen.

„Ein leichter Fehler in der eigenen Zone hat uns in Rückstand gebracht, aber wir hatten eine gute Energie auf der Bank, sind viel Schlittschuh gelaufen und haben uns mit dem Ausgleich auch belohnt. Wir sind immer einem Rückstand hinterhergelaufen, haben körperbetont gespielt. Es war ein eng umkämpftes Spiel, wir hatten gute Chancen im letzten Drittel. Es war heute mehr für uns möglich“, so Mike Stewart nach Spielschluss. Mitch O´Keefe sprach „von einer guten Antwort auf Freitag“ und hatte ein besonderes Lob parat.

„Niklas Treutle war unser MVP heute, ohne ihn hätten wir das Spiel nicht gewonnen. Wir hatten ein gutes Tempo im Spiel, aber Wolfsburg hat sehr aggressiv gespielt und viel Druck ausgeübt. Im dritten Drittel wollten wir das Spiel einfach halten und konzentriert spielen, zum Glück ist uns das gelungen.


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