
Hannover. (AA) Am Mittwoch Nachmittag gastierten die Hamburg Freezers bei den Hannover Scorpions. Am Ende hieß es verdient 0:4 (0:2, 0:0, 0:2) für die Hanseaten. Die Tore erzielten Collins, Reid, Flaake und Dolak. 4.075 Zuschauer sahen eine durchwachsene Partie der Scorpions.
Im ersten Drittel waren die Gastgeber fast gar nicht vorhanden. Hamburg war das ganze Drittel dominierend. In der dritten Minute, durften die Hamburger das erste Mal in Überzahl agieren. Es dauerte auch nicht lange, bis die ersten Schüsse auf das Tor von Greiss kamen. Westcott und Flaake scheiterten noch an Greiss, kurze Zeit später schaffte es aber Collins über Dolak und Pettinger den Puck in die Maschen hinter Greiss zu bringen. Es waren zu diesem Zeitpunkt gerademal vier Minuten gespielt. In der Folge scheiterten auch noch Reid und nochmals Flaake an Greiss. In der neunten Minute kamen dann auch mal die Scorpions zu ihrer ersten Chance. In Überzahl scheiterte Fauser im Slot an Kotschnew, der den Schuss mit dem Schoner abwehren konnte. Die vergebene Chance rächte sich drei Minuten später als Reid ein Break mit einem gezielten Schuss in den oberen rechten Winkel abschloss. Damit führten die Hamburger mit zwei zu null und von den Scorpions war bis auf weitere Strafen nichts zu sehen. S. Janzen konnte zwar noch einen Schuss abgeben, dieser landete jedoch direkt in der Fanghand von Kotschnew.
Die Drittelpausenansprache von Pavlov schien Wirkung zu zeigen. Die erste Chance im zweiten Durchlauf ging an die Niedersachsen. Ein Schuss von der blauen Linie von Reiss ging knapp über das Tor. Doch auch die Hamburger waren gleich hellwach. Collins versuchte es mit einem Schuss von der halblinken Seite den aber Greiss sicher entschärfen konnte. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglicheneres Spiel als noch im ersten Durchlauf. Sechsundzwanzig Minuten waren gespielt als erst Wolf und danach Reid an Greiss scheiterten. Vorher hatte Wilhelm auf Seiten der Scorpions die Chance zum Anschluss auf der Kelle. Genauso wie in der achtundzwanzigsten Minute als Reiss einen Schuss von der Blauen Linie auf das Tor der Hanseaten abgab, den Kotschnew mit einigen Schwierigkeiten unter sich begraben konnte. Auf der Gegenseite keine Minute später, konnte Greiss mit seiner Fanghand Flaake zur Verzweiflung zu bringen. Auch die Hamburger Möchel und Jakobson scheiterten an Greiss, der sich nicht über zu wenig Arbeit beschweren konnte. Kotschnew auf Seite der Hamburger hatte sechs Minuten vor Ende des zweiten Drittel auch nochmal alle Hände voll zu tun, jedoch fanden die Schüsse von Reiss, Goc, Green und Wilhelm nicht den Weg hinter ihm in die Maschen.

Auch das letzte Drittel ging ausgeglichen weiter. Erst hat Ciernik nicht das nötige Glück um den Puck über die Linie zu bringen, dann verzog Hlinka aus dem Slot heraus den Puck, sodass er knapp am Pfosten vorbei ging. Auf der Gegenseite dauerte es bis zur vierundvierzigsten Minute bis Roy einen Schuss von der blauen Linie abgab, der aber an Greiss Schonern landete. Eine Minute später tauchte Möchel allein vor Greiss auf, der sich aber nicht überwinden ließ. Das Powerplay der Scorpions wirkte so, als ob die Scorpions den Puck über die Linie tragen wollen. Die Hamburger spielten ihrerseits auch ein aggressives Unterzahl und störten die Scorpions schon früh beim Spielaufbau. Acht Minuten vor Schluss war es dann wieder soweit. Über Festerling und Nielsen kam der Puck zu Flaake, der die freie Lücke unter den Schonern von Greiss ausnutzte und zum 0:3 aus Sicht der Scorpions einnetzte. Keine zwei Minuten später machten dann die Hamburger den Sack zu, als Oppenheimer und Dolak ein Break herausspielten und sich gegenseitig den Puck zuspielten. Am Ende hatte Dolak den Puck und schoss ihn mit Gewalt unter die Latte. Die Hamburger schalteten aufgrund der sicheren Führung kurz vor Ende des Spiels einen Gang zurück. Die Scorpions versuchten zwar noch den Ehrentreffer zu erzielen, jedoch scheiterten Green, Ciernik, Wilhelm und Herperger erneut an Kotschnew. Zum Ende gab es noch eine handfeste Auseinandersetzung zwischen Regan und Pettinger, die in diesem Fall die Scorpions für sich entscheiden konnten.
Für die Scorpions gehts am Freitag gegen die Roosters in Iserlohn weiter, die Hamburger müssen nach München.
Schüsse aufs Tor:
Hannover: 24
Hamburg: 39
Strafen:
Hannover: 10 + 10 (Regan)
Hamburg: 12 + 2 + 10 (Pettinger)
Tore: 0:1 (PP 4:17) Collins (Dolak, Pettinger, 0:2 (12:20) Reid (Roy, Pettinger), 0:3 (51:53) Flaake (Festerling, Nielsen), 0:4 (53:44) Dolak (Oppenheimer)
3 Stars:
*** Flaake (Hamburg)
** Schubert (Hamburg)
* Kotschnew (Hamburg)
Besucherzahl: 4,075
Schiedsrichter: Bastian Haupt
Schiedsrichter 2: Gordon Schukies
1. Linienschiedsrichter: Gregor Brodnicki
2. Linienschiedsrichter: Marc Iwert
Stimmen nach dem Spiel
Fotostrecke zum Spiel
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Die versteht man immer noch alle total scheisse bei der Pressekonferenz … bessere Micro´s oder ein Raum wo es nicht so drin hallen würde wäre mal ein Verbesserungs Vorschlag.
MFG: Stefan Zimmermann
Die Tonqualität ist schon in Ordnung. Till Uhlig und Benoit Laporte kann man durchaus verstehen. Wenn Herr Pavlov nur „rumnuschelt“, dann wird es auch mit zehn Mikrofonen nicht besser. Ähnliches gilt u.a. für die Herren Chernomaz und Jackson. Man muss eben auch mal etwas lauter und ins Mikrofon sprechen. 😉